„Reiz der Geschwindigkeit“

Bild: SC Mittenwald

Er ist der neue Shooting Star der Skirennläufer: Thomas Dreßen vom SC Mittenwald holte bei der Abfahrt in Beaver Creek den ersten Podestplatz für Deutschland seit 2005 und ist dank seiner guten Leistungen auch für die Olympischen Winterspiele in diesem Jahr qualifiziert. Im Interview sprach der 24-Jährige über seinen Heimatverein und den Reiz seiner Sportart…

Herr Dreßen, der SC Mittenwald wurde 2017 mit dem ‚Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein’ prämiert. Was zeichnet die Nachwuchsarbeit des Vereins aus Ihrer Sicht aus?

Meiner Meinung nach macht der SC Mittenwald einen tollen Job in Sachen Nachwuchsarbeit, denn sie haben tolle Trainer und diese wissen, worauf es ankommt.

Wie würden Sie das Vereinsleben beschreiben?

In einem Verein ist die Stimmung sehr wichtig - das bedeutet, es muss ein gutes Teamklima herrschen! Ist dieses gut, dann hat jeder Spaß an der Arbeit - beim Skifahren  - und dann läuft es normalerweise sehr gut.

Was wollen Sie in Ihrer sportlichen Karriere noch erreichen?

Meine Ziele sind, dass ich erst einmal gesund bleibe und dann, dass ich mir den Spaß beibehalte. Aber meine großen Ziele sind dieselben wie von jedem anderen: Ich möchte mich weiter steigern und irgendwann ganz vorne mitfahren!

Was macht für Sie den Reiz am Ski-Rennlauf aus?

Das Schöne am Ski-Rennlauf ist für mich die Abwechslung, denn jeder Tag ist anders. Außerdem ist es toll, die Natur so hautnah erleben zu dürfen. Was mir aber am meisten Spaß macht, ist der Reiz der Geschwindigkeit, wenn man sein Maximum verschieben kann und immer schneller wird und dann das Adrenalin spürt, das durch den Körper fließt.

Welchen Rat bzw. Tipp würden Sie jungen Talenten für ihre sportliche Karriere mitgeben?

Das Wichtigste, was ich nur jedem raten kann ist, dass man Spaß bei allem hat! Denn hat man Spaß - egal, ob beim Training im Sommer oder Winter oder bei Rennen - dann hat man auch Erfolg, weil man einfach locker ist.

Text: Medienmannschaft