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Eliteschüler des Sports 2015 augezeichnet

18.01.2016

Drei Juniorenweltmeisterinnen und eine Junioreneuropameisterin sind heute (18.1.) beim DOSB-Neujahrsempfang in Frankfurt für ihre besonderen schulischen und sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr geehrt worden.

Die Eliteschüler des Jahres sind Pauline Grabosch (2. v.l.) und Jessica Tiebel (3. v.l.) mit DOSB-Vizepräsident Ole Bischof (l.) und Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank.

Auf der Bühne wurde schnell noch ein Selfie gemacht. Fotos: DOSB/Chris Christes

Über die Auszeichnung als „Eliteschüler/in des Jahres 2015“ durften sich die Bahnradfahrerinnen Pauline Grabosch und Emma Hinze auf Platz eins, Rennrodlerin Jessica Tiebel  als Zweite sowie Schwimmerin Maxine Wolters als Dritte freuen.

Zur bundesweiten Wahl waren 43 Eliteschüler des Sports nominiert, die von ihren jeweiligen Standorten zuvor als Jahresbeste geehrt worden waren. Bereits im siebten Jahr wählen der DOSB und die Sparkassen-Finanzgruppe aus diesen Talenten die Eliteschüler des Sports aus, die sich durch ihre Leistungen in Schule und Sport in besonderem Maße hervorgetan haben. Die Auszeichnung als „Eliteschüler des Sports des Jahres” ist zudem mit einem Stipendium der Sparkassen-Finanzgruppe verbunden.

Das siegreiche Bahnrad-Duo Emma Hinze und Pauline Grabosch stellte bei der Junioren-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr einen neuen Weltrekord im Teamsprint auf. Pauline Grabosch durfte sich zudem über einen weiteren WM-Titel im Einzel freuen, Emma Hinze triumphierte sogar in insgesamt drei Disziplinen. Aber nicht nur sportlich lief 2015 für die beiden Bahnradfahrerinnen aus Cottbus und Kaiserslautern rund. Auch die schulischen Leistungen der beiden Topathletinnen sind mit einem Schnitt von 1,9 überdurchschnittlich. „Es ist wirklich beeindruckend, was Emma Hinze und Pauline Grabosch im Hinblick auf Schule und Sport mit Ehrgeiz, Disziplin und der Leidenschaft zum Bahnradsport im vergangenen Jahr erreicht haben. Mit ihrer Einstellung und Leistung sind sie Vorbilder für viele Athletinnen und Athleten und haben den ersten Platz als ‚Eliteschülerinnen des Sports 2015‘ mehr als verdient“, begründete Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank und Vertreter der Sparkassen-Finanzgruppe, die Wahl.

Die Zweitplatzierte Jessica Tiebel gewann 2015 überraschend, aber verdient ihre erste Junioren-Weltmeisterschaft im Rennrodeln und legte hiermit den Grundstein für ihren Gesamtweltcup-Sieg bei den Juniorinnen. Volker Hegewald, Schulleiter der Eliteschule des Sports Altenberg, die Jessica Tiebel besucht, ist überzeugt, dass die Persönlichkeit der jungen Athletin einen entscheidenden Teil zum Erfolg beträgt: „Sie ist eine junge Frau, die schon sehr strukturiert ist, die eigenverantwortlich über den Tag hinaus plant – sowohl was die Schule als auch das Training betrifft. Das sind beides natürlich beste Voraussetzungen für jemanden, der von Wettkampf zu Wettkampf eilt.“

Auch die erst 16-jährige Maxine Wolters von der Eliteschule des Sports Hamburg überzeugt durch sehr gute schulische und sportliche Leistungen und sicherte sich so den dritten Platz als „Eliteschülerin des Sports 2015“. Nicht nur der Notenschnitt von 1,3 beeindruckt. Auch ihre Gold- und Silbermedaille bei den European Games im vergangenen Jahr sowie Bronze mit der Mixed-Staffel verdeutlichen ihre hervorragenden sportlichen Leistungen. „Betrachtet man allein die Ergebnisse in Schule oder Sport, so sind die Erfolge für sich schon herausragend. Aber in beiden Bereichen  so ein hohes Niveau zu erreichen,  verdient allerhöchsten Respekt – für Schule, Trainer, Unterstützer, aber in erster Line natürlich für die junge Athletin“, lobte Ole Bischof, DOSB-Vizepräsident Leistungssport und Judo-Olympiasieger von 2008.

In diesem Jahr wartet auf die 43 Eliteschüler des Sports, die von ihrer Schule zur bundesweiten Wahl nominiert wurden, noch ein weiteres Highlight: Der DOSB und die Sparkassen-Finanzgruppe laden die Schülerinnen und Schüler zu einem gemeinsamen Workshop nach Lausanne ein, der Heimatstadt des IOC.
Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der erste und bislang einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den Kultus- und Sportministerien der Länder besteht das Engagement der Eliteschulen des Sports bereits seit 1997. Ein erfolgreiches System: Bei den Olympischen Spielen in Sotschi waren aktuelle und ehemalige Eliteschüler/innen des Sports an allen Medaillen beteiligt.

(Quelle: DOSB)