Gleichstellungspreis: Angelika Büter und Markus Reiter gewinnen

30.09.2013

Angelika Büter und Markus Reiter wurden auf dem 1. Gleichstellungspolitischen Sportkongreß des DOSB in Düsseldorf gemeinsam ausgezeichnet.

DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch (l.) und DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers (r.) mit den Preisträgern Angelika Büter und Markus Reiter. Foto: DOSB

Angelika Büter bietet seit 25 Jahren Gymnastik- und Turnkurse, Fitness- und Gesundheitsangebote oder auch Einradfahren und Rhönradturnen in ihrem Heimatverein, dem SV DJK Geeste in Niedersachsen an. Sie engagierte sich im Kreissportbund Emsland – zunächst als Frauenwartin mit dem Schwerpunkt „Gleichstellung und Gender“, von 2010 auch als Vizepräsidentin für den Bereich „Vereinsentwicklung“. So konnte sie ihre Gleichstellungsarbeit mit Aufgaben in der Vereins- und Verbandsberatung erfolgreich verknüpfen. Mit von ihr organisierten Frauensporttagen konnten in der gesamten Region immer wieder neue Netzwerke geknüpft und weitere Mädchen und Frauen, vor allem auch mit Migrationshintergrund, gewonnen werden. Auf Landesebene stand Büter für Seminare wie die Impuls-Workshop-Reihe „In Führung gehen“. Zu ihrer Motivation sagt Angelika Büter: „Sport kann mit Chancengleichheit nur gewinnen“.

„Für den Verein, zählt also jedes Mädchen doppelt, für den Verband sogar vierfach!“, meint Markus Reiter. Er führte in Eigenregie und auf eigene Kosten 2011 eine bundesweite Umfrage zum „Mädchentischtennis in Deutschland“ durch, weil er wissen wollte, was Mädchen von ihren Vereinen und Tranerinnen und Trainern erwarten. Aus der Auswertung entstand die Deutschlandtour „For Girls only!“. Markus Reiter lebt Tischtennis in Frankfurt, Hessen und bundesweit in Verein und Schule, in sozialen und in Migrationsbrennpunkten. Er bildet Trainerinnen aus und coachte selbst bis in die Damen-Bundesliga. Reiter ist seit 2003 als Ressortleiter Lehrwesen des Hessischen Tischtennisverbandes und Beisitzer im Präsidium des Verbandes Deutscher Tischtennistrainer (VDTT) mit dem Aufgabenfeld „Vereinsentwicklung und Mädchensport“.

DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers bezeichnete Preisträgerin und Preisträger als großartige Vorbilder, wie sie für das Streben nach Gleichstellung auf allen Ebenen des Sports unerlässlich seien: „Die beiden sind Glücksfälle für den Sport und eindrucksvolle Beispiele, wie Gleichstellung auf allen Ebenen im Sport erreicht werden kann. Die heutige Ehrung verdeutlicht, worum es uns geht: Um eindrückliches Engagement von Frau und Mann mit dem Ziel, gemeinsam zu gewinnen!“

(Quelle: DOSB)

 
 

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