Mentoring-Teams 2014/2015

Die Gruppe der Mentees und Mentor/innen bei der Abschlussveranstaltung am 29./30. Mai 2015 in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Unsere Mentoring-Teams 2014/2015 stellen sich vor.

Annelie Brendel und Prof. Dr. Anne Jakob

Mentee: Annelie Brendel: Fußballerin u.a. 2002 Europameisterin und 3. WM U-19; 2001 Europameisterin U-18, 2005 UEFA-Cup-Siegerin, 2004 und 2005 DFB-Pokalsiegerin

Mentorin: Prof. Dr. Anne Jakob: Rechtsanwältin

Lesen Sie Opens external link in new windowhier das Interview mit diesem Mentoring-Team.

Prof. Dr. Anne Jakob und Annelie Brendel bei der Abschlussveranstaltung Ende Mai 2015 in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Alexandra Engelhardt und Dafni Bouzikou

Mentee: Alexandra Engelhardt: Ringerin u.a. Olympiateilnehmerin 2008, 2012, Europameisterschaft 2. Platz 2006, 3. Platz 2003, 2010, 2012

Mentorin: Dafni Bouzikou: Supervisorin, Sportpsychologische Expertin

 

Lesen Sie Opens external link in new window hier das Interview mit diesem Mentoring-Team.

Alexandra Engelhardt
Dafni Bouzikou

Dana Glöß und Christian Breuer

Mentee: Dana Glöß: Bahnradsportlerin u.a. WM 2006 6. Platz, Sprint-WM 2008 3. Platz Teamsprint, 2010 Europa-Cup 1. Platz Gesamt, 2004 - 2010 5fache Deutsche Meisterin (500 m Sprint)

Mentor: Christian Breuer: Persönliches Mitglied im DOSB

Weitere Informationen erhalten Sie Opens external link in new windowhier.

Christian Breuer und Dana Glöß bei der Abschlussveranstaltung Ende Mai 2015 in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Natascha Keller und Gerd Graus

Mentee: Natascha Keller: Hockeyspielerin u.a. Goldmedaille Olympische Spiele 2004, Olympiateilnehmerin 1996 - 2012, Weltmeisterin (Halle 2002, 2011), Europameisterin (Halle 1998, 2002, 2006 und Feld 2007), Europacup (Halle 2012, Feld 1997, 2008), mehrfache Deutsche Meisterin mit Berliner Hockey Club

Mentor: Gerd Graus: Freier Berater der Vereinigung Sportsponsoring (VSA) für Öffentlich-keitsarbeit und Kommunikationsfragen

Das gemeinsame Interview dieses Tandems finden Sie Opens external link in new windowhier.

Natascha Keller und Gerd Graus Ende Mai 2015 in Berlin bei der Abschlussveranstaltung. Foto: Anja Schnabel

Christiane Knittel und Ulrike Spitz

Mentee: Christiane Knittel: Ringerin u.a. Deutsche Meisterin 2011, 2012, World University Championship 2008 5. Platz, European Championship 2008 8. Platz und 2011 10. Platz

Mentorin: Ulrike Spitz: DOSB-Pressesprecherin (seit 01.09.2015) Kommunikationsberaterin, Autorin

Weitere Informationen über dieses Gespann finden Sie Opens external link in new windowhier

Christiane Knittel
Ulrike Spitz

Katrin Mattscherodt und Steffi Klein

Mentee: Katrin Mattscherodt: Eisschnellläuferin u.a. Goldmedaille (Team) Olympische Spiele 2010

Mentorin: Steffi Klein: Sponsoringmanagerin, Kommunikatiosberaterin

 

Lesen Sie Opens external link in new window hier das Interview mit diesem Mentoring-Team.

Katrin Mattscherodt und Steffi Klein bei der Abschlussveranstaltung des Mentoring-Programms in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Navina Omilade und Inka Müller-Schmäh

Mentee: Navina Omilade: Fußballerin u.a. Bronzemedaille Olympische Spiele 2004, Europameisterin 2001, 2005, Champions League Siegerin 2005, 2013, Deutsche Meisterin 2004, 2006, 2013, DFB-Pokalsiegerin 2004, 2005, 2006, 2013

Mentorin: Inka Müller-Schmäh: Geschäftsführerin der Vereinigung Sportsponsoring (VSA), Volljuristin, Rechtsanwältin

Lesen Sie Opens external link in new windowhier das Interview mit diesem Sport-Duo.

Navina Omilade und Inka Müller-Schmäh bei der Abschlussveranstaltung in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Conny Pohlers und Anja Kunick

Mentee: Conny Pohlers: Fußballerin u.a. Bronzemedaille Olympische Spiele 2004, 2008, Weltmeisterin 2003, Europameisterin 2005, Champions-League-Siegerin 2005, 2008, 2013, Deutsche Meisterin 2004, 2006, 2008, 2013, DFB-Pokal Sieger, 2004, 2005, 2006, 2008, 2011, 2013

Mentorin: Anja Kunick: Kommunikationsberaterin

Auch Opens external link in new windowdieses Interview wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Anja Kunick und Conny Pohlers bei der Abschlussveranstaltung in Berlin. Foto: Anja Schnabel

Patrizia Wittich und Dr. Petra Tzschoppe

Mentee: Patrizia Wittich: Eiskunstläuferin u.a. 2. Platz Deutsche Meisterschaften Junioren B (1998), Deutsche Meisterklasse & D/C Kaderzugehörigkeit

Mentorin: Dr. Petra Tzschoppe: Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung im DOSB, Sportwissenschaftlerin an der Universität zu Leipzig, Leiterin des Fachgebiets Sportsoziologie

Lesen Sie Opens external link in new windowhier das Interview mit diesem Mentoring-Team.

Patrizia Wittich und Dr. Petra Tzschoppe beim Abendempfang der Frauenvollversammlung Ende September 2015 in Nürnberg.

Veranstaltungsinformationen

Auftaktveranstaltung vom 04.-05. April 2014

Mentees DOSB-Mentoring 2014/2015. FOTO: DOSB

 

Zehn Spitzensportlerinnen wollen nach ganz oben – das Mentoring-Programm des DOSB verleiht ihnen Karriereleiter-Know-how und Chefsessel-Chuzpe

 

Von der Champions League bis hin zum Olympiagold haben sie alles gewonnen. Sie waren Europasiegerinnen und deutsche Meisterinnen. Nun wollen zehn ehemalige Top-Athletinnen noch einmal durchstarten – im DOSB-Trainingslager für die Karriere. „Die Sportlerinnen haben in ihrer aktiven Laufbahn bereits gezeigt, dass sie Kraft und Ausdauer haben und wichtige Vorraussetzungen für die berufliche Karriere wie Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen aber auch Demut mitbringen. Das sind für Funktionärinnen und Funktionäre unerlässliche Kompetenzen“, postulierte DOSB-Vize-präsidentin Leistungssport Dr. Christa Thiel anlässlich der Start-Up-Veranstaltung des Mentoring-Programms ‚Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!’ am 4. April in Frankfurt am Main.

 

„Allerdings sind die Spielregeln auf den Führungsetagen andere als im aktiven Sport, da die Sport-Organisationen anders ‚ticken’. Führungspositionen sind selten klar formuliert und ohne ein breites, engmaschiges Netzwerk sind die Topetagen kaum zu erklimmen“, fügte Dr. Thiel hinzu, die gemeinsam mit Ilse Ridder-Melchers, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, sowie Dr. Karin Fehres, Direktorin für Sportentwicklung, die geballte Ladung Führungsfrauen des DOSB beim Mentoring-Start-Up repräsentierte. „Aber die Mentees haben einen Vorteil“, verriet Dr. Christa Thiel. „Sie kennen schon einen Großteil des Sports und müssen ‚nur’ noch die entscheidenden Spielregeln lernen.“

 

Deshalb stellt der DOSB den zehn weiblichen Nachwuchs-Führungskräften, den Mentees, ein Jahr lang kompetente Mentorinnen und Mentoren aus dem Sportbereich zur Seite. „Damit wollen wir ihre Talente fördern, ihre Führungskompetenzen erweitern, ihnen Einblicke in die Spielregeln und Verhaltensweisen von Führungsgremien geben und sie mit zahlreichen Veranstaltungen in beruflich oder ehrenamtlich relevante Netzwerke einführen“, erklärte Ilse Ridder-Melchers. Dr. Karin Fehres appellierte an die neuen Mentees, sich als Motor der Mentoring-Beziehung zu verstehen und die Chance zu nutzen, an der Seite starker Mentorinnen und Mentoren Erfahrungen nun auch auf der anderen Seite des Sports sammeln zu können. Für den Wechsel aus der Turn- oder Eishalle, vom Fußball- oder Hockeyrasen in die Chefetagen des organisierten Sports bringen die erfolgreichen Sportlerinnen nach Auffassung von Sportfive-Consultant Dr. Verena Jung beste Voraussetzungen mit: Immerhin 80 Prozent der Frauen, die es weltweit in Top-Positionen geschafft haben, waren früher Leistungssportlerinnen, die größtenteils auf ihre sportliche Kaderschmiede für den Job schwören.

 

Ein Garant für die berufliche oder ehrenamtliche Karriere sind sportliche Medaillen trotzdem nicht, aber der Leistungssport verbessert durchaus die Startposition. Ein gezieltes Mentoring eröffnet neue Wege und bietet Perspektiven – eine Erfahrung, die auch die Mentees und Mentoren des ersten Programmes gemacht haben und über die sie als Alumni im Rahmen der Auftaktveranstaltung berichteten. Schon 2012 bis 2013 veranstaltete der DOSB unter der Leitung von Kirsten Witte-Abe, stellvertretende Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity, mit fachlicher Begleitung durch die EAF Berlin, in persona Kathrin Mahler Walther, Vorstandsmitglied und stellvertretende Geschäftsführerin der EAF Berlin, ein Trainingscamp für ehemalige Spitzensportlerinnen. „Wir wollen nach der erfolgreichen Pilotphase erneut ehemalige Leistungssportlerinnen für eine berufliche oder ehrenamtliche Laufbahn im organisierten Sport oder im Sportumfeld motivieren und qualifizieren“, betonte Kirsten Witte-Abe. Gewinnen können die zehn Mentees auch diesmal – jede Menge Know-how für die Karriereleiter und das nötige Selbstbewusstsein für Chefsessel-Positionen.

 

Die zehn Mentees sind:

Annelie Brendel (Fußball-Europameisterin und DFB-Pokalsiegerin), Alexandra Engelhardt (Vize-Europameisterin im Ringen), Dana Glöß (fünffache Deutsche Meisterin im Bahnradsport), Natascha Keller (Olympiasiegerin und Europameisterin im Hockey), Christiane Knittel (zweifache Deutsche Meisterin im Ringen), Nadine Krause (Welt-Handballerin, Deutsche Meisterin und Europapokal-Siegerin im Handball), Katrin Mattscherodt (Olympiasiegerin im Eisschnelllauf), Navina Omilade-Keller (Fußball-Europameisterin, Champions League-Siegerin, DFB-Pokalsiegerin), Conny Pohlers (Fußballwelt- und Europameisterin, Champions League-Siegerin, DFB-Pokalsiegerin), Patrizia Wittich (Deutsche Meisterklasse im Eiskunstlauf)

 

 

 

Bilder von der Auftaktveranstaltung des DOSB-Mentoringprojektes vom 04.- 05. April 2014

Bilder von der Auftaktveranstaltung des DOSB-Mentoringprojektes vom 04.- 05. April 2014

image
prev
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
  • uploads/tx_dkdmoviesimages/
next

Zwischenbilanz bei der DOSB-Mitgliederversammlung 05.-07. Dezember 2014

Die Mentees und Mentor/innen bei der Mitgliederversammlung des DOSB.

Eines ist schon mal sicher, wie richtig genetzwerkt wird, das lässt sich kaum besser beobachten und testen, als auf der DOSB-Hauptveranstaltung des Jahres – der DOSB-Mitgliederversammlung.

Grund genug auch die einzuladen, die sich mit dem Gedanken tragen, künftig beispielsweise als Sportfunktionärinnen, Führungskräfte, als Trainerinnen oder Managerinnen das Geschehen des Sports und dessen Umfeld mitzugestalten. Mithin trafen sich die Teilnehmenden des DOSB-Mentoring-Programms im Rahmen ihres Zwischenbilanz-Treffens vom 5. bis 7. Dezember in Dresden.

Und darum geht es: Unter dem Motto „Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!“ möchte der DOSB weibliche Nachwuchskräfte – vor allem ehemalige Leistungssportlerinnen – für eine hauptberufliche oder ehrenamtliche Karriere im organisierten Sport gewinnen. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus dem Sportbereich – u.a. Dr. Petra Tzschoppe und Christian Breuer – unterstützen die ehemaligen Athletinnen ein Jahr lang auf ihrem Weg durchs Studium und in den Job mit intensivem Erfahrungsaustausch. Jeweils eine Mentorin bzw. ein Mentor bildet mit einem Mentee ein Team – das gemischte Doppel.

Im Zwischenbilanz-Treffen tauschten sich Mentees und Mentoren unter der Leitung von Kirsten Witte-Abe, Leiterin des Programms und stellvertretende Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity des DOSB, über ihre ersten Erfahrungen in der Zusammenarbeit aus. Darüber hinaus ging es darum, das Netzwerk innerhalb der Gruppe zu stärken, mithin die anderen Mentees und Mentor/innen samt ihrer Erfahrungen und Kompetenzen intensiver kennenzulernen.

Die wichtigsten Ergebnisse: Für alle sind die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch im Doppel entscheidende Aspekte. Für die Gespräche über persönliche Entwicklungen, Probleme und Ziele sind Vertrauen, Verlässlichkeit und Empathie nötig. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit sind das Hineinschnuppern in Sportstrukturen, das sogenannte Shadowing – also die Begleitung der Mentorin oder des Mentors in seinen beruflichen Prozessen – sowie der Ausbau eines persönlichen Netzwerkes.

Alle Mentees eint die Motivation, ihre Berufung im Sport finden – ob hauptberuflich innerhalb einer Sportorganisation, auf dem freien Markt oder „nebenbei“ als Ehrenamtlerin. Und sie sind auf dem besten Weg, dieses Ziel auch dank eines guten, belastbaren Netzwerkes zu erreichen.

Abschlussveranstaltung 29.-30. Mai 2015

Eine Schiedsrichterin und eine Fußballerin in einem Team – dieses Experiment wagte der DOSB in seinem Programm ‚Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!’. Bei der Abschlussveranstaltung in Berlin am vergangenen Wochenende wurde klar: Wichtig ist nicht nur auf dem Platz, den beruflichen Ball bringt man dank Mentoring ins Rollen

Andere zurückpfeifen ist ihr Job – schließlich ist Inka Müller-Schmäh nicht nur Juristin und Geschäftsführerin der Vereinigung Sportsponsoring sondern auch Fußball-Schiedsrichterin. Mit ihrer Trillerpfeife hat sie Fußballerin Navina Omilade während ihrer aktiven Zeit einige Male ausgebremst. Trotzdem verstehen die beiden sich abseits des Fußballplatzes bestens – im Rahmen des DOSB-Programms ‚Mit dem gemischten Doppel an die Spitze!’ bildeten sie in den vergangenen zwölf Monaten ein Mentee-Mentorin-Tandem. „Ihren Job als Schiedsrichterin hat sie ganz gut gemacht, als Mentorin war Inka wunderbar“, blickt Navina Omilade zurück. „Sie hat eine beeindruckende Karriere hingelegt, während ich erst vor zwei Jahren meine sportliche Karriere beendet habe und noch am Anfang stehe. So konnte ich von ihrer Berufserfahrung profitieren und habe gute Tipps von ihr bekommen.“

Insgesamt neun ehemaligen Spitzensportlerinnen spendierte der DOSB ein Jahr lang eine Mentorin oder einen Mentor mit profunder Berufserfahrung im organisierten Sport. „Wir müssen die Kompetenz, die ehemalige Aktive in ihrer sportlichen Karriere gesammelt haben, für den Sport weiter erhalten“, brachte Dr. Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin für Frauen- und Gleichstellungsfragen, das Ziel bei der Abschlussveranstaltung des Programms am 29. Mai in Berlin auf den Punkt. „Auf allen Ebenen brauchen wir Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich engagieren. Wir wären schlecht beraten, wenn wir das große Potential von Frauen dabei nicht berücksichtigen.“ Anschließend überreichte die Vizepräsidentin den Mentees in einer feierlichen Zeremonie ein Zertifikat über Teilnahme am Mentoring-Programm.

Per Mentorship profitierten die Athletinnen nach ihrem sportlichen Karriereende von einem intensiven Erfahrungsaustausch bei regelmäßigen Treffen und Workshops und dem Aufbau eines breit gefächerten Netzwerks, außerdem blickten sie hinter die Kulissen des organisierten Sports. Dieses Know-how sollten sie nun für Ihren beruflichen Neustart nutzen, meinte auch Christian Schreiber, Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission: „Für den Berufseinstieg werden heutzutage meist junge Menschen mit einem guten und schnellen Abschluss, zahlreichen Praktika und möglichst noch Auslandserfahrung sowie Fremdsprachenkenntnissen gesucht. Athletinnen und Athleten fragen sich oft, wie sie da mithalten sollen. Man sollte realistisch bleiben – auch Nicht-Sportler erfüllen in der Regel nicht alle diese Kriterien.“

Für mehr Selbstbewusstsein plädierte auch Kirsten Witte-Abe, stellvertretende DOSB-Ressortleiterin für Chancengleichheit und Diversity sowie Leiterin des Mentoring-Programms: „Ich bin immer wieder sehr beeindruckt, was die Mentees als Leistungssportlerinnen geleistet haben und noch leisten. Sie heben sich dank ihres sportlichen Erfolges von anderen ab – damit können sie beruflich punkten. Mit unserem Programm wollen wir den Zwiespalt zwischen Was-will-ich und Was-kann-ich lösen.“

Text: Michaela Rose (Media2Move)

 
 

Sport für Alle Partner

Sport für Alle Partner