Paralympicssportler werden DOSB Sport-Inklusionsmanager

13.03.2017

Vier Sportlerinnen und Sportler des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) engagieren sich in den nächsten zwei Jahre hauptamtlich für Inklusion im und durch Sport.

Das Projekt fördert die hauptamtliche Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen in Sportorganisationen. Foto: picture-alliance

Das Projekt fördert die hauptamtliche Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen in Sportorganisationen. Foto: picture-alliance

Die Paralympicsportler Vera Thamm (26, Schwimmerin), Tobias Pollap (31, Schwimmer), Katharina Krüger (27, Rollstuhltennisspielerin) und Haşim Çelik (26, Taekwondo) gehören zu den ersten elf  Sport-Inklusionsmanagern und -managerinnen, die ein Projekt des DOSB hervorgebracht hat.

„Wir freuen uns sehr, das diese vier aktiven Sportler und Paralympicsteilnehmer diese Stellen besetzen und Verbände und Vereine bei mehr Inklusion im Sport unterstützen“ sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher. Beucher weiter: „Ein wichtiges Anliegen unseres Verbandes ist es, Leistungssportler auch in ihrer beruflichen Laufbahn zu unterstützen.“

Mit dem DOSB-Projekt „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager für den gemeinnützigen Sport“, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert wird sollen 20 Inklusionsmanager installiert werden. Ziel ist es, die hauptamtliche Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderungen in Sportorganisationen zu fördern und Qualifikationen in diesem Bereich zu entwickeln. Sportorganisationen und Sportvereine können sich als Projektpartner bewerben und erhalten dann eine auf zwei Jahre befristete finanzielle Förderung zur Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderungen als Sport-Inklusionsmanager. So haben sich mit dem Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband, dem Sportverein Pfefferwerk und der Behindertensportabteilung des Vereins für Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gleich drei Projektpartner des DBS erfolgreich beworben.

Seit Anfang des Jahres sind es nun elf Menschen mit verschiedenen  Behinderungen, die in der ersten von zwei Phasen, bundesweit in Sportvereinen und-verbänden, ihre Arbeit aufgenommen haben. Vom KFZ-Mechaniker über den Physiotherapeuten, der Diplom-Betriebswirtin und den Paralympicssiegern ist alles vertreten. Als Expertinnen und Experten in eigener Sache sollen sie für mehr Inklusion im Sport vor Ort sorgen. Ihre Tätigkeitsprofile sind dabei den jeweiligen Bedürfnissen der Sportorganisation angepasst.

Weitere Infos zum Projekt: www.dosb.de/de/inklusion/projekt-sport-inklusionsmanagerin

(Quelle: Deutscher Behindertensportverband)


 
 

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