„Der weltweit größte Schulsport-Wettbewerb darf nicht sterben“

04.04.2014

Das Präsidium des DOSB hat die Bedeutung des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ hervorgehoben.

Kinder schwenken die Landesfahnen bei der Abschlussveranstaltung "Jugend trainiert für Olympia" in der Max-Schmeling Halle in Berlin 2010. Foto: picture-alliance

Die Bundesregierung plant, die Förderung jetzt um die Hälfte und ab 2015 ganz zu streichen.

Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend (dsj), hob nach der Präsidiumssitzung in St. Johann bei Mainz hervor, wie wichtig der Wettbewerb sei, weil damit rund 800.000 Mädchen und Jungen im Schulsport erreicht würden. „Dieser  weltweit größte Schulsport-Wettbewerb darf nicht sterben“, sagte Weiss.

Der Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“, der jährlich im Winter und Sommer ausgetragen wird, ist erst kürzlich um „Jugend trainiert Paralympics“ erweitert worden. Im zweiten Regierungsentwurf für den Haushalt des Bundesinnenministers soll die Förderung für beide Wettbewerbe im kommenden Jahr ganz wegfallen.

Das Präsidium bitte Bund und Länder deshalb, „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für die Paralympics“ weiter sicherzustellen, sagte Weiss. Dieser Wettbewerb sei in den Strukturen des Schulsports wichtig, weil Kinder hier die ersten sportlichen Schritte gingen, um später auch in Vereinen weiterzumachen. Deshalb sei es so wichtig, ihn zu erhalten. Weiss: „Das können wir nur mit Unterstützung aus den Ländern und dem Bund.“

(Quelle: DOSB)

 
 

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