
Das DOSB-Präsidium hatte in seiner Sitzung vom 11. März 2008 die Bildung dieser Kommission beschlossen und den Bundesverfassungsrichter a.D., Prof. Dr. Udo Steiner, gebeten, den Vorsitz zu übernehmen. DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper hieß in der Frankfurter DOSB-Zentrale neben Steiner noch die weiteren Kommissionsmitglieder Heide Ecker-Rosendahl und Steffen Reiche, MdB, willkommen. In der ersten Sitzung wurden Grundlagen und Strukturen für die Kommissions-Arbeit beraten und festgelegt.
Auf der Grundlage seiner Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Doping sieht der DOSB die Notwendigkeit, die Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit Trainern-/innen und Offiziellen, die in Doping-Vergehen verwickelt waren, zu überprüfen. Zielgruppe und somit antragsberechtigt zu dem neu eingesetzten Gremium sollen neben dem DOSB-Präsidium auch die Präsidien aller Mitgliedsorganisationen sowie bei nachgewiesenem berechtigten Interesse auch sonstige Organisationen des Sports sein. Nach dem Vorbild des "Unabhängigen Beratungsgremiums" in Stasi-Fragen" soll die Kommission als externes Sachverständigen-Gremium beratend wirken und Empfehlungen aussprechen.