Silbernes Lorbeerblatt

Foto:© picture alliance
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Der Bundespräsident kann Sportler/innen, die herausragende sportliche Erfolge erzielt haben, mit dem Silbernen Lorbeerblatt auszeichnen - der höchsten staatlichen Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland. Als auszeichnungswürdige Erfolge gelten Titelgewinne bei Weltmeisterschaften oder ein Medaillenerfolg bei den Olympischen Spielen.

Traditionell erhalten die Medaillengewinner/innen von Olympischen Spielen das Silberne Lorbeerblatt aus der Hand des Bundespräsidenten. Auch Goldmedaillen-Gewinner/innen bei bei den World Games werden mit der höchsten nationalen Auszeichnung gewürdigt.

Bei der Wertung der Leistung kommt es nicht nur auf den sportlichen Erfolg an. Auch eine charakterlich vorbildliche Haltung ist unabdingbare Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem Silbernen Lorbeerblatt.

Die Präsidenten des Spitzenverbandes schlagen dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes seine erfolgreichen Sportler/innen für die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes vor. Nach Prüfung durch den DOSB wird der Antrag an den Bundespräsidenten zur Verleihung des Ehrenzeichens weitergeleitet. Die Anträge werden durch das Bundespräsidialamt und das Bundesministerium des Innern in dem für den Sport zuständigen Ressort geprüft. Der Bundesminister des Innern zeichnet den Verleihungserlass nach Art. 58 des Grundgesetzes gegen.

Die Sportler/innen erhalten das tragbare Ehrenzeichen, eine Verleihungsurkunde und eine Miniatur der Auszeichnung.

(Quelle: Bundespräsidialamt)

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