Arbeitsplätze für Spitzensportler
22 Unternehmen und kommunale Einrichtungen engagieren sich in Baden-Württemberg beispielhaft mit Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für den Spitzensport.

In Stuttgart wurden am Dienstag (20. Juli 2010) Unternehmen aus Baden-Württemberg vorgestellt, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Spitzensportler eingerichtet haben. Foto: LSV Baden-Württemberg
„Sport und Wirtschaft haben vieles gemeinsam und können voneinander profitieren. Erfolgreiche Spitzensportler können uns zeigen, wie man mit Ausdauer und Disziplin erfolgreich wird, und sie sind wichtige Image- und Werbeträger für die Unternehmen, für den Wirtschaftsstandort und das Land Baden-Württemberg“, erklärten Wirtschaftsminister Ernst Pfister und der Präsident des Landessportverbandes (LSV) Dieter Schmidt-Volkmar anlässlich der Verleihung der Auszeichnung „Partnerbetriebe des Spitzensports“ in Stuttgart.
Im Rahmen des Unternehmertags 2010 der Arbeitgeber Baden-Württemberg zeichneten Ernst Pfister und Dieter Schmidt-Volkmar zum ersten Mal insgesamt 16 Unternehmen sowie sechs Einrichtungen aus dem Bereich der Kommunen und Verbände, die durch die Ausbildung oder Beschäftigung einer Topathletin oder eines Topathleten den Spitzensport fördern, mit einer Urkunde aus. Ministerpräsident Stefan Mappus und Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt, die Hauptredner des alle zwei Jahre stattfindenden Unternehmertags der Arbeitgeber Baden-Württemberg, beglückwünschten die ausgezeichneten Unternehmen und Einrichtungen zu Ihrem Engagement.
„Der Sport vermittelt nicht nur Werte wie Fairness und Teamgeist, sondern för-dert auch die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Gerade der Spitzensport hat dabei eine herausragende Vorbildfunktion. Mit der Initiative ‚Spitzensportland Baden-Württemberg’ schafft der Landessportverband Baden-Württemberg Spitzensportlern optimale Trainingsbedingungen und unterstützt sie auch über ihre aktive Karriere hinaus. Die Landesregierung unterstützt diese Bemühungen mit konkreten Initiativen wie der Auszeichnung ‚Partnerbetrieb des Spitzensports’“, sagte Ministerpräsident Stefan Mappus.
„Durch Ihr Engagement ermöglichen Sie den Athletinnen und Athleten, Ausbil-dung und Beruf mit den Erfordernissen des Leistungssports zu vereinbaren und mit der Schaffung einer beruflichen Existenzgrundlage für die Zeit nach ihrer aktiven Karriere vorzusorgen“, erklärte Ernst Pfister.
Um Partnerbetrieb des Spitzensports zu sein, müssen die Unternehmen und Einrichtungen einer Spitzensportlerin oder einem Spitzensportler aus Baden-Württemberg einen Ausbildungsplatz in einem anerkannten Beruf oder im Rahmen eines Studiums an der Dualen Hochschule oder einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Die Sportlerinnen und Sportler müssen einem Bundeskader oder einem deutschen Nationalteam - selbstverständlich auch des Behindertensports – angehören.
„Das Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis muss so gestaltet sein, dass es den Topathletinnen und Topathleten möglich ist, die internationalen sportartspezifi-schen Trainings- und Wettkampfbedingungen zu erfüllen – beispielsweise durch eine Streckung der Ausbildungszeit oder flexible Arbeitszeit- und Entgeltregelungen“, so Dieter Schmidt-Volkmar. Durch die Laufbahnberater der vier baden-württembergischen Olympiastützpunkte würden die Unternehmen in allen Fragen beraten.
„Mit der Auszeichnung ‚Partnerbetrieb des Spitzensports’ wollen wir baden-württembergische Unternehmen und Einrichtungen durch positive Beispiele zur Nachahmung motivieren“, erklärten Stefan Mappus, Ernst Pfister und Dieter Schmidt-Volkmar.
Beschreibungen der Unternehmen und Einrichtungen sowie der Sportlerinnen und Sportler







