EYOF: Fünf Medaillen am letzten Wettkampftag in Ungarn

30.07.2017

Zum Abschluss der Wettkämpfe beim European Youth Olympic Festival im ungarischen Györ holte das deutsche Jugend-Team noch einmal fünf Medaillen.

Amelie Braun (CLV Siegerland) sorgte am letzten Wettkampftag für eine weitere Medaille in der Leichtathletik - Bronze über 100 Meter Hürden in neuer Bestzeit von 13,65 Sekunden. Foto: DOSB

Im K2 gelang Vanessa Bülow gemeinsam mit Larissa Hardy der Sprung aufs Podest. In 40,409 Sekunden erreichte das Duo die Silbermedaille. Foto: DOSB

Wir sagen Danke für euer Interesse und gratulieren noch einmal allen Mitgliedern unseren Jugend-Teams. Foto: DOSB

Vor der Abschlussveranstaltungen traf sich das deutsche Team noch einmal vor der Unterkunft, um sich offiziell voneinander zu verabschieden. Foto: DOSB

Unsere Mannschaftsärzte gemeinsam mit den Gewinnern im K4-Mixed. Foto: DOSB

Zum Abschluss der Wettkämpfe beim European Youth Olympic Festival im ungarischen Györ holte das deutsche Jugend-Team noch einmal fünf Medaillen.

Die Handballer von Teamleiter Jochen Beppler beenden ihr Turnier beim European Youth Olympic Festival mit einer weißen Weste. Der fünfte Sieg im fünften Spiel ist dabei gleichbedeutend mit dem Gewinn der Goldmedaille. In einem ausgeglichenen Spiel lag die deutsche Mannschaft sogar zwischenzeitlich mit sechs Toren zurück, kämpfte sich aber zurück ins Spiel und ging mit 14:15 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel drehten die Jungs noch einmal auf und besiegten so die Slowenen verdient mit 29:26.

Amelie Braun (CLV Siegerland) sorgte am letzten Wettkampftag für die dritte Medaille in der Leichtathletik. Nach Silber im Kugelstoßen und über 400 Meter Hürden folgte nun Bronze über 100 Meter Hürden. Amelie gelang der Sprung aufs Podium zudem mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 13,65 Sekunden. Außerdem erreichte im Hochsprung Maja Küssner (LAV Rostock) den 13. Platz. Sie übersprang 1,65 Meter.

Über weitere Medaillen konnten sich unsere Kanuten freuen. Gold gab es für den K4-Mixed. Moritz Florstedt (SC Magdeburg), Elias Kurth (KC Potsdam), Vanessa Bülow (KR Hamm) und Svenja Hardy (KG Essen) setzten sich knapp in 34,549 Sekunden vor den Booten aus Italien und Großbritannien durch. Doch das soll nicht die einzige Medaille der Kanuten am letzten Wettkampftag gewesen sein, denn auch im K2 gelang Vanessa Bülow gemeinsam mit Larissa Hardy der Sprung aufs Podest. In 40,409 Sekunden erreichte das Duo die Silbermedaille. Die Jungs mussten sich im K2 hingegen mit Rang vier genügen. Florstedt/Kurth kamen in 35,377 Sekunden nicht an der Konkurrenz aus Russland, Lettland und der Slowakei vorbei. Hinzu kommt der vierte Platz von Vanessa Bülow im K1 über 200 Meter. Sie erreichte das Ziel nach 44,869 Sekunden.

Auch die Turner konnten am letzten Wettkampftag noch eine Medaille beisteuern. Emelie Petz (TSG Backnang) überzeugte am Boden und gewann mit 13.133 Punkten Silber hinter der Russin Kseniia Klimenko (13.266 Punkte). Außerdem erreichte Emelie auch am Balken eine tolle Platzierung – hier wurde sie 6. Lucas Kochan (SC Cottbus), der es ins Finale am Reck geschafft hatte, zeigte hier eine solide Leistung und beendete den Wettkampf auf Position acht.

Unser Tennis-Doppel Mina Modzic (TC Bredeney) und Luisa Meyer auf der Heide (TC BW Halle) hat das Spiel um Platz drei deutlich verloren. Nach dem 2:6 im ersten Satz folgte ein klare 0:6-Niederlage gegen die überstarke Konkurrenz aus Estland. Am Ende steht mit Platz vier also ein Erfolg zu Buche, rechnete man doch erst gar nicht damit, das Halbfinale überhaupt zu erreichen.

Die Basketballerinnen haben die Bronzemedaille denkbar knapp verfehlt. Das Spiel gegen das Team aus der Türkei endete mit 58:63. Dabei zeigte die Mannschaft von Teamleiter Hartmut Großmann eine couragierte Leistung und glaubte spürbar bis zum letzten Moment an den Sieg.

In einem hart umkämpften Spiel um den fünften Platz haben unsere Volleyballerinnen am Ende einen 3:2-Sieg einfahren können. Das Team aus Slowenien begann dabei stark, siegte im ersten Satz mit 25:20, bevor „die Flitzpiepen“ im zweiten Satz mit 25:23 ausgleichen konnten. In der Folge waren es wiederum die Sloweninnen, die das Heft in die Hand nahmen und nach einem 25:23 wieder in Führung gingen. Doch die deutsche Auswahl ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und fand mit 25:21 erneut zurück ins Spiel. Im entscheidenden fünften Satz machten unsere Mädels dann alles klar: durch ein 15:8 sicherte man sich den fünften Platz. Übrigens: Auch bei der WM, die in einigen Tagen beginnt, muss das Team von Teamleiterin Verena Andrea Steinbacher schon in der Vorrunde erneut gegen Slowenien ran.

Auch unsere Judoka konnten am Ende mit einem 7. Platz im Mannschaftswettbewerb zufrieden sein. Die Mannschaft von Teamleiter Hartmut Paulat trat geschwächt an, musste verletzungsbedingt auf zwei Kämpfer verzichten. Zunächst ging der Kampf gegen die Türkei mit 2:3 verloren, im Anschluss unterlag man den Franzosen ebenfalls mit 2:3.

(Quelle: Daniel Schüler | DOSB)


 
 

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