Kegelsport-Nationalteams räumen bei Weltmeisterschaften Titel ab

13.06.2017

Gleich zwei Sportkegel-Weltmeisterschaften fanden in den vergangenen Wochen in Deutschland statt und bescherten den deutschen Keglerinnen und Keglern sportliche Erfolge.

Jubel beim „Sudden Victory“ der deutschen Classic-Kegelsport-Nationalmannschaft im Finale gegen die Kroatinnen.

Deutschlands Classic-Kegelsport-Nationalmannschaft gewann in Dettenheim Bronze. Fotos: DKB/Mario Dahmen

Zunächst trafen sich im Mai die weltbesten Classic-Kegelsportlerinnen und -sportler im badischen Dettenheim. In der ersten Juni-Hälfte war Oberthal im nördlichen Saarland Gastgeber für die internationale Schere-Kegelsportelite.

Die Bilanz nach beiden Heim-Weltmeisterschaften kann sich sehen lassen: Auf den Classic-Kegelbahnen in der zur Kegelsport-Arena umgebauten Sporthalle Dettenheim gewann das deutsche Männerteam nach einer Halbfinal-Niederlage gegen die späteren Weltmeister aus Serbien die Bronze-Medaille. Die Frauen in den Trikots mit dem Bundesadler waren noch erfolgreicher und machten es in einer Neuauflage des WM-Finales von 2015 gegen die Kroatinnen um Weltrekordlerin Ines Marinic extrem spannend: Sie mussten nach einem Unentschieden nach jeweils 120 Würfen der sechs Sportkeglerinnen beider Teams in die „Verlängerung“: Saskia Seitz und Daniela Kicker behielten bei ihrer „Extra-Schicht“ nach dem Schluss-Drittel, bei den jeweils drei zusätzlichen und entscheidenden Würfen, die Nerven und bejubelten gemeinsam mit den euphorisierten Fans auf den vollbesetzten Tribünen die Goldmedaillen nach dem „Sudden Victory“, wie dieser Modus im Regelwerk des Classic-Kegelsports genannt wird.

Die meisten Goldmedaillen bleiben im „Mutterland des Kegelsports“

Von Dettenheim nach Oberthal, vom Classic- zum Schere-Kegelsport: Beide deutsche Teams – Frauen und Männer – standen bei den Siegerehrungen der weltbesten Schere-Kegelsport-Mannschaften auf dem Podium ganz oben. Bei der WM der Disziplin „Schere-Kegelsport“ wurden die Weltmeister nicht nur in den Mannschafts-Wettbewerben, sondern  auch in den Einzel- und Doppel-Disziplinen ermittelt. Während sich nach zwei Doppel-Konkurrenzen Luxemburg und Frankreich in die Siegerlisten eintragen konnten, blieben die beiden Einzel-Titel im Gastgeberland: Yvonne Ruch gewann vor ihrer Teamgefährtin Veronika Ulrich. André Laukmann schaffte den Titel-Hattrick nach einem hochklassigen und spannenden Finale. Auch hier ging die Silber-Medaille an einen Akteur aus dem Team des Deutschen Kegler- und Bowlingbundes (DKB): Kai Knobel übertrumpfte noch mit einer abschließenden Neuner-Serie Luxemburgs Gilles Mores.

Vorbereitung auf die World Games

Nach der Kegelsport-WM ist vor den Opens external link in new windowWorld Games: Deutschlands Bowlingsportlerinnen und -sportler haben sich bei den Europameisterschaften in der vergangenen Saison für den diesjährigen Saisonhöhepunkt in Breslau qualifiziert. Ab dem 21. Juli werden Laura Beuthner und Birgit Pöppler sowie Tobias Börding und Andreas Gripp im polnischen Wroczlaw in den Einzel- und Doppel-Disziplinen auf die Bahnen gehen.

(Quelle: DKB)

 
 

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