Keine weitere Zusammenarbeit mit Franke

19.09.2012

Im Zusammenhang mit den Dopingvorwürfen am Olympiastützpunkten Erfurt unterstrich das DOSB-Präsidium seine Null-Toleranz-Politik gegen Doping.

Der DOSB empfiehlt den Mitgliedsverbänden keine weitere Zusammenarbeit mit dem Mediziner Andreas Franke. Foto: picture-alliance

Im vorigen Juli hatte die Staatsanwaltschaft Erfurt das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Vertragsarzt des OSP Thüringen, Andreas Franke, eingestelltt, weil sie keinen hinreichenden Tatverdacht sehe. Der DOSB halte es deshalb für erforderlich, die sportinternen Möglichkeiten zur Sanktionierung zu nutzen, erklärte nun das Präsidium.

Es stehe fest, dass der Arzt die ihm anvertrauten Athletinnen und Athleten falsch beraten und ihnen eine Methode empfohlen habe, die spätestens seit Anfang 2011, nach Auffassung der WADA auch schon vorher, verboten war. Deshalb empfiehlt das Präsidium, auf eine Beschäftigung oder Beauftragung Franke mindestens bis Ende 2020 zu verzichten. Franke war bislang nicht als Olympiaarzt tätig, der DOSB wird ihn nach dieser Erklärung auch mindestens bis Ende 2020 nicht nominieren und empfiehlt den Mitgliedsverbänden, in dieser Zeit ebenfalls nicht mit dem Arzt zusammenzuarbeiten.

Initiates file downloadBeschluss zu den Dopingvorwürfen am Olympiastützpunkt Thüringen

(Quelle: DOSB)

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