Sportler des Monats

Sportler des Monats in 2016

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind „Sportler des Monats“ Juni

Die Beachovlleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben im Juni alles gewonnen, was möglich war: EM-Titel, Major-Turnier in der Heimatstadt und Grand Slam.

Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhorst freuen sich über den Sieg in Hamburg. Foto: picture-alliance

Dafür wurden die Hamburgerinnen von den Sporthilfe-geförderten Athleten mit 36,9 Prozent zum „Sportler des Monats Juni“ gewählt.

Bei der Abstimmung liegen alle drei Nominierten eng beieinander. Der zweitplatzierte Johannes Floors (33,9%) gewann bei der Leichtathletik-EM der Behindertensportler drei Goldmedaillen im Sprint. Rang drei belegen mit immer noch knapp 30 Prozent die Kanuten Max Hoff/Marcus Groß (29,2%), die EM-Gold im Kajak-Zweier gewannen.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst wurden ihrer Favoritenrolle bei der Heim-EM in Hamburg gerecht. Die Hamburgerinnen steigerten sich von Spiel zu Spiel, gaben nach der Gruppenphase keinen Satz mehr ab und verteidigten ihren EM-Titel souverän. Eine Woche nach der EM konnten sie auch das Major-Turnier in Hamburg gewinnen, beim Grand Slam im polnischen Olsztyn folgte der dritte Turniersieg innerhalb von drei Wochen. Nicht zuletzt durch ihre Siege gegen die Top-Teams aus Brasilien und den USA zählen die beiden Deutschen zu den Mitfavoriten für die Olympischen Spiele in Rio.

Der beidseitig unterschenkelamputierte Sprinter Johannes Floors feierte im Juni eine äußerst gelungene EM-Premiere. Der Juniorsportler des Jahres 2015 gewann im italienischen Grosseto sowohl die Rennen über 200 und 400 Meter als auch mit der Sprint-Staffel. Mit drei Goldmedaillen ist der 21-jährige Leverkusener der erfolgreichste deutsche EM-Teilnehmer.

Bei der EM der Kanuten konnte der krankheitsbedingte Ausfall von Max Rendschmidt den deutschen Kajak-Zweier nicht daran hindern, den EM-Titel zu verteidigen. Einer-Spezialist Max Hoff sprach kurzfristig für seinen Essener Vereinskollegen ein und erkämpfte mit Marcus Groß die Goldmedaille.

Gewählt wird der „Sportler des Monats“ regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Wasserspringer Hausding/Klein sind „Sportler des Monats“ Mai

Patrick Hausding und Sascha Klein holten bei ihrer vielleicht letzten gemeinsamen Europameisterschaft ihre neunte EM-Goldmedaille von der 10-Meter-Plattform im Synchron-Wettbewerb.

Patrick Hausding (l.) und Sascha Klein gewannen ihr neuntes EM-Gold. Foto: picture-alliance

Dafür wurden sie von den Sporthilfe-geförderten Athleten mit 38,5 Prozent als „Sportler des Monats“ Mai gewürdigt.  

Knapp dahinter liegt die Schwimmerin Franziska Hentke (34,2%). Die Schmetterling-Spezialistin gewann bei der EM in London Gold über 200 Meter. Auf Platz drei der „Sportler des Monats“-Wahl folgt der Deutschland-Achter (27,3%), der mit dem EM-Titel auf dem Beetzsee eine gelungene Olympia-Generalprobe feierte.

Die EM-Vorbereitung der Wasserspringer Patrick Hausding und Sascha Klein war alles andere als gewöhnlich. Aufgrund von Verletzungsproblemen mussten sie auf gemeinsames Training nahezu komplett verzichten und übten manche Sprünge erst während des EM-Finals zwischen den Durchgängen. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten sie ihre unglaubliche Sammlung von EM-Siegen erweitern und gewannen mit hauchdünnem Vorsprung ihren neunten EM-Titel in Folge.

Auch Franziska Hentke machte es bei der Schwimm-EM bis zum Ende spannend. Im Finale über 200 Meter Schmetterling schlug die Kurzbahn-Europameisterin mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung als Erste an und gewann ihre erste Medaille auf der Langbahn.

Der Deutschland-Achter hat sich für Rio erfolgreich in Stellung gebracht. Bei der Heim-EM in Brandenburg stellten die deutschen Ruderer um Steuermann Martin Sauer die lange führenden Russen auf dem Beetzsee erst kurz vor dem Ziel und jubelten anschließend über EM-Gold.

Gewählt wird der „Sportler des Monats“ regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Judoka Luise Malzahn ist „Sportlerin des Monats“ April

Die Judoka Luise Malzahn ist zum „Sportler des Monats“ April gewählt worden. Sie gewann gegen die Paarläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot und Badminton-Spieler Marc Zwiebler.

Luise Malzahn gewann in Frankreich zweimal die Bronzemedaille. Foto: picture-alliance

Bei der EM in Frankreich gewann die Berlinerin die Bronzemedaille im Einzel und schaffte es auch im Teamwettkampf auf Rang drei.

Die 25-Jährige setzte sich bei der Wahl mit 44,6 Prozent gegen die Paarläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot (30,6%) und Badminton-Spieler Marc Zwiebler (24,(%) durch. Savchenko und Massot beeindruckten bei ihrer ersten gemeinsamen WM-Teilnahme mit Platz drei, Zwiebler gewann bei der Badminton-EM Bronze im Herreneinzel.

Luise Malzahn gewann bei der Judo-EM in Frankreich zwei Bronze-Medaillen. Nach dem Einzel-Sieg im "kleinen" Finale in der Klasse bis 78 Kilo schaffte sie es auch mit dem Damen-Team aufs Podium. Es ist bereits ihre dritte EM-Einzelmedaille, im Team sind es gar schon sechs.

Aljona Savchenko sorgte mit ihrem neuen Eiskunstlauf-Partner, dem Franzosen Bruno Massot, bei der WM in Boston für eine echte Überraschung. Trotz geringer Wettkampfpraxis gewann das Oberstdorfer Paar bei der ersten gemeinsamen WM-Teilnahme die Bronzemedaille.

Mit Bronze kehrte auch Marc Zwiebler von der Badminton-EM heim. Der 32-jährige Bonner war bereits vor den Europameisterschaften über die Weltrangliste für Rio qualifiziert, konnte seine Ambitionen für die Olympischen Spiele mit Platz drei aber untermauern.

Gewählt wird der „Sportler des Monats“ regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Laura Dahlmeier gewinnt die Wahl zum „Sportler des Monats“ März

Die Biathletin Laura Dahlmeier gewinnt nach fünf WM-Medaillen auch die Wahl zum „Sportler des Monats“ März vor Bahnrad-Doppelweltmeister Joachim Eilers und Bogenschützin Lisa Unruh.

Laura Dahlmeier gewann bei der WM im norwegischen Oslo gleich fünf Medaillen. Foto: picture-alliance

Die Erwartungen an Laura Dahlmeier waren vor der Biathlon-WM in Oslo extrem hoch, jeder rechnete mit einer Medaille. Wie die 22-Jährige mit Druck umgehen kann, zeigte sie dann in beeindruckender Art und Weise. Nicht nur eine sondern fünf Medaillen brachte die  Garmisch-Partenkirchenerin mit nach Hause und wurde von den 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten mit zwei Dritteln der Stimmen (66,9%) zum „Sportler des Monats“ März gewählt.

Nicht weniger beeindruckend ist die WM-Bilanz von Bahnradfahrer Joachim Eilers. Bei der WM in London gewann er Gold im 1.000-Meter-Zeitfahren im Keirin und belegt nun Platz zwei (23,2%) bei der „Sportler des Monats“-Wahl. Auf Rang drei folgt Bogenschützin Lisa Unruh (9,9%), die bei der Hallen-WM Gold mit dem Recurve-Bogen gewann.

Laura Dahlmeier war aus deutscher Sicht die überragende Athletin der WM in Oslo. Unbeeindruckt von den hohen Erwartungen gewann die Biathletin insgesamt fünf Medaillen: Gold in der Verfolgung, Silber im Massenstart sowie jeweils Bronze im Sprint, im 15-km-Einzelrennen und in der Staffel.

Joachim Eilers erfüllte sich bei der Bahnrad-WM in London einen Traum und fuhr im 1.000-Meter-Zeitfahren zu seinem ersten WM-Titel, nachdem er mit Bronze im Teamsprint bereits seine erste Medaille sicher hatte. Und damit nicht genug: Im Foto-Finish entschied der Chemnitzer auch das Keirin-Rennen für sich und zeigt sich mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio als heißer Medaillenkandidat.

Mit einem echten Ausrufezeichen startete auch Bogenschützin Lisa Unruh in die Olympia-Saison. Bei der Hallen-WM in Ankara entschied die Berlinerin das Finale mit dem Recurve-Bogen nach einem spannenden Wettkampf erst im Stechen für sich und krönte sich zur Hallen-Weltmeisterin.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Kombnierer Eric Frenzel ist „Sportler des Monats“ Februar

Eric Frenzel gewann zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination und wurde dafür zum „Sportler des Monats“ Februar gewählt.

Eric Frenzel wurde von den 3.800 von der Sporthilfe geförderten Athleten zum vierten Mal zum

Auf Rang zwei folgt das Zweierbob-Team Anja Schneiderheinze und Annika Drazek, die zusammen sowohl EM- als auch WM-Titel gewannen. Ganz knapp dahinter belegt Skeletoni Tina Hermann, die ihre überragende Saison mit ihrem ersten WM-Sieg und Platz eins im Gesamtweltcup krönte, Platz drei.

Ergebnis:

  1. Anja Schneiderheinze / Annika Drazek (Bob): 21,9%
  2. Tina Hermann (Skeleton): 21,6%
  3.  Eric Frenzel (Nordische Kombination): 56,5%

Zum bereits vierten Mal in Folge hat Eric Frenzel den Gesamtweltcup der Kombinierer gewonnen. Nach sieben Einzelsiegen im Laufe der Saison reichte dem 27-Jährigen in Val di Fiemme ein vierter Platz, um den Triumpf perfekt zu machen. Frenzel ist bereits zum fünften Mal „Sportler des Monats“, womit er auch in dieser Kategorie – gemeinsam mit Fabian Hambüchen – an der Spitze steht.

Anja Schneiderheinze und Annika Drazek wollten eine Woche nach der erfolgreichen EM-Titelverteidigung auch bei der WM ganz oben aufs Treppchen. In Innsbruck zeigten die Bob-Pilotinnen sich dann auf den Punkt fit, lagen ab dem ersten Lauf in Führung und verteidigten diese bis zum Schluss. Für Schneiderheinze war es bereits der zweite WM-Sieg, jedoch der erste als Pilotin. 2005 gewann die 35-Jährige als Anschieberin ihren ersten Titel.

Tina Hermann war die große Überraschung des Skeleton-Winters. Mit bereits vier Weltcup-Siegen reiste die 23-Jährige als Favoritin zur WM nach Igls und gewann souverän den WM-Titel. Ihre überragende Saison krönte die Oberbayerin eine Woche später mit dem fünften Weltcupsieg und Platz eins in der Gesamtwertung.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Handball-Helden sind „Sportler des Monats“ Januar

Die Handball-Europameister sind die ersten "Sportler des Monats" des Olympiajahres. Das DHB-Team gewinnt vor Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber und Rodel-Weltmeister Felix Loch.

Mannschaftsfoto vom deutschen Handball-Nationalteam vor dem Endspiel gegen Spanien; Foto: picture-alliance

Das Olympiajahr 2016 begann für die deutschen Sportler mit einem goldenen Januar. Zahlreiche Überraschungen, spektakuläre Siege und sportliche Höchstleistungen wecken Hoffnungen für ein sehr erfolgreiches Sportjahr.

Besonders ragt der EM-Sieg der Handball-Herren heraus, die sich im Turnierverlauf in einen Rausch spielten und völlig überraschend Europameister wurden. Mit über der Hälfte der Stimmen triumphierten sie nun auch bei der Wahl zum „Sportler des Monats“ Januar. Das ergab die traditionelle Wahl unter den von der Deutschen Sporthilfe geförderten Talenten und Spitzensportlern.
Deutschlands Nummer eins im Tennis, Angelique Kerber, sorgte bei den Australian Open nur einen Tag vor den Handballern für eine weitere Sensation und gewann den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Bei der „Sportler des Monats“-Wahl belegt sie Rang zwei vor Rodler Felix Loch, der bei seiner Heim-WM am Königssee gleich drei Titel feiern durfte.

Ergebnis:
    1. Handball-Nationalmannschaft (Herren): 57,9%
    2. Angelique Kerber (Tennis): 35,6%
    3. Felix Loch (Rodeln): 6,5%

Nach enormem Verletzungspech als krasser Außenseiter gestartet, erlebte die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der EM in Polen ihr persönliches Winterwunder. Das jüngste Team der Endrunde krönte sich mit einem 24:17-Sieg über Spanien sensationell zum Europameister und sicherte sich gleichzeitig das Olympiaticket. An diesem Samstag sind Team, Trainer und Betreuerstab Gäste des 46. Ball des Sports und werden bei der großen Sporthilfe-Gala in Wiesbaden auf dem Roten Teppich mit Bundespräsident Joachim Gauck zusammentreffen. Fast alle Spieler werden oder wurden in ihrer Karriere durch die Deutsche Sporthilfe gefördert. Drei von ihnen gehörten 2011 zu der Mannschaft, die den Titel „Juniorsportler des Jahres“ gewann.

Angelique Kerber bezwang im Finale der Australian Open die Weltranglistenerste und haushohe Favoritin Serena Williams in drei Sätzen und gewann damit als erste Deutsche seit Steffi Graf 1999 einen Grand-Slam-Titel. Durch diesen Erfolg kletterte die Kielerin, die an diesem Wochenende im FedCup in Leipzig aktiv ist, außerdem auf Platz zwei der Tennis-Weltrangliste.

Felix Loch ließ bei der Rodel-WM keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Auf seiner Heimbahn am Königssee holte der Lokalmatador insgesamt dreimal Gold. Weder im Sprint, noch im Einsitzer und in der Teamstaffel war Loch zu schlagen und sicherte sich seine WM-Titel drei, vier und fünf.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Sportler des Monats in 2015

Marco Koch ist „Sportler des Monats“ Dezember

Marco Koch, Weltmeister im Brustschwimmen und zweifacher Kurzbahn-Europameister hat die Wahl zum "Sportler des Monats" vor dem Bob-Piloten Francesco Friedrich und Skeletoni Tina Hermann für sich entschieden.

Marco Koch ist

Koch hat bei der Kurzbahn-EM im israelischen Netanja gleich zwei Goldmedaillen gewonnen und einem überragenden Jahr das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Gold über 100 und Gold über 200 Meter Brust waren für die rund 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten mehr als ein guter Grund, den Darmstädter zu ihrem „Sportler des Monats“ Dezember zu wählen.

Bob-Pilot Francesco Friedrich schaffte mit fünf Siegen bei den ersten sechs Weltcuprennen des Winters eine nahezu perfekte Ausbeute und geht als Gesamtweltcupführender im Zweier- und Viererbob ins neue Kalenderjahr. Er folgt bei der Wahl auf Rang zwei, vor Skeleton-Durchstarterin Tina Hermann, die ihre ersten beiden Weltcuprennen gewann und den Jahreswechsel ebenfalls als Führende im Gesamtweltcup feiern durfte.

Ergebnis:
    1. Marco Koch (Schwimmen): 48,9%
    2. Francesco Friedrich (Bob): 31,0%
    3. Tina Hermann (Skeleton): 20,1%

Marco Koch machte das Jahr 2015 mit WM-Gold über 200 Meter Brust bereits im August zu dem bisher erfolgreichsten seiner Karriere. Anfang Dezember krönte der 25-Jährige sein Jahr bei der Kurzbahn-EM im israelischen Netanja mit den Titeln über 100 und 200 Meter Brust. In den Finalläufen verbesserte er außerdem jeweils seinen eigenen deutschen Rekord und unterstrich damit seine Medaillenambitionen für Rio.

Für Francesco Friedrich hätte der Saisonstart kaum besser laufen können. Die ersten fünf Weltcuprennen des Winters konnte der amtierende Weltmeister allesamt gewinnen, nur im Viererbob am Königssee musste er sich seinem Teamkollegen Nico Walther geschlagen geben. Nichtsdestotrotz geht der 25-jährige Sachse sowohl im Zweier als auch im Vierer als Gesamtweltcupführender ins neue Kalenderjahr.

Skeleton-Pilotin Tina Hermann kommt in ihrem erst zweiten Weltcupjahr richtig in Fahrt. Im Dezember feierte die 23-Jährige in Winterberg und Königssee ihre ersten beiden Weltcupsiege und setzte sich an die Spitze der Weltcupgesamtwertung. Außerdem wurde Hermann zum Jahresabschluss in Altenberg erstmals deutsche Meisterin.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Turnerin Pauline Schäfer ist „Sportler des Monats“ November

Pauline Schäfer, WM-Dritte am Schwebebalken, gewinnt die Wahl zum "Sportler des Monats" vor Windsurf-Weltmeister Philip Köster und der Handball-Nationalmannschaft.

Pauline Schäfer bei der WM in Glasgow. Foto: picture-alliance

Pauline Schäfer kann es auch ohne Schäfer-Salto. Bei der Kunstturnweltmeisterschaft in Glasgow überzeugte die 18-Jährige selbst ohne ihr Paradeelement auf ganzer Linie und holte WM-Bronze. Ihr dritter Platz gleicht einer Sensation, seit 34 Jahren gewann keine deutsche Turnerin mehr eine WM-Medaille am Schwebebalken. Die rund 3.800 Sporthilfegeförderten Athleten wählten sie dafür nun mit 50,8 Prozent zum „Sportler des Monats“ November.

Auf Platz (33,0%)zwei folgt der Windsurfer Philip Köster, der vor Maui auf Hawaii seinen dritten Weltmeistertitel holte und nach zwei von gesundheitlichen Problemen geprägten Jahren wieder in der Weltspitze angekommen ist. Platz drei (16,2%) belegt die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Herren, die im November bereits zum siebten Mal den Supercup gewann.

Pauline Schäfer konnte es selbst nicht fassen. In ihrem ersten WM-Gerätefinale turnte die 18-jährige Saarländerin auf Anhieb auf den dritten Platz. Sie verzichtete auf den nach ihr benannten „Schäfer-Salto“, der im Training zu instabil war, und wurde für diese Entscheidung belohnt. Vor 8.000 Zuschauern hielt Schäfer in Glasgow die erste Medaille für eine deutsche Turnerin am Schwebebalken seit 34 Jahren in den Händen.

Philip Köster ist mit den Wellen Gran Canarias groß geworden. Der Sohn zweier Hamburger Auswanderer fühlt sich dort wohl, wo es windig ist. Bereits 2011 und 2012 wurde der heute 21-Jährige Weltmeister im Windsurfen. Nach gesundheitlichen Problemen hat er den Titel in diesem Jahr wieder zurückerobert – für ihn ein Beleg, die schwierige Phase überstanden zu haben und damit „der wichtigste“ der drei Titel.

Ihren Titel verteidigen konnten die Handball-Herren. Zum siebten Mal gewann das DHB-Team den 2015 letztmals stattfindenden Supercup. Die Mannschaft des Bundestrainers Dagur Sigurdsson dominierte ihre Gegner aus Brasilien, Serbien und Slowenien im prestigeträchtigen Vier-Nationen-Turnier und krönte sich nach 2013 zum zweiten Mal in Folge mit dem Supercup-Titel.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Ironman-Weltmeister Frodeno ist „Sportler des Monats“ Oktober

Triathlet Jan Frodeno hat sich am 10. Oktober endgültig einen Rang unter den Größten seines Sports gesichert. Der Peking-Olympiasieger siegte auch bei der Ironman-WM auf Hawaii.

Jan Frodeno gewinnt, nach der Ironman-EM in Frankfurt und der Mitteldistanz-WM im österreichischen Zell am See, die Ironman-WM auf Hawaii. Foto: picture-alliance

Wie bereits bei seinem EM-Sieg im Juli erhielt er von den rund 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten die meisten Stimmen (59,5%) und ist damit ihr „Sportler des Monats“ Oktober.

Herausragend war auch die WM-Bilanz von Weitspringer Markus Rehm. Der Paralympics-Sieger von London verbesserte seinen eigenen Weltrekord auf 8,40 Meter und lief in der 4x100 Meter Staffel zu einem neuen Europarekord. Er folgt bei der Wahl zum „Sportler des Monats“ Oktober auf Rang zwei (27.0%). Platz drei belegt Arne Gabius (13,5%), der beim Frankfurt Marathon den zuvor 27 Jahre bestehenden deutschen Rekord auf 2:08:33 Stunden verbesserte.

Jan Frodeno hat es als erster Triathlet geschafft, die drei wichtigsten Titel auf den drei Distanzen zu gewinnen. Nach seinem Olympiasieg 2008 und seinem WM-Triumph auf der Mitteldistanz 2015 fehlte nur noch der Ironman-Sieg auf Hawaii. Letztes Jahr noch durch Rad-Pannen zurückgeworfen, konnte ihn dieses Jahr niemand mehr stoppen. Mit drei Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Andreas Raelert hörte er den Satz, von dem jeder Triathlon-Profi träumt: „You are an Ironman World Champion“.

Prothesen-Weitspringer Markus Rehm untermauerte bei der IPC-WM in Doha nicht nur seine Ausnahmestellung an der Weltspitze im Weitsprung, er baute diese sogar noch aus. Mit 8,40 Metern verbesserte er seinen eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2014 um satte elf Zentimeter. In der 4x100 Meter Sprint-Staffel holte der London-Paralympics-Sieger sein zweites Gold und stellte mit der deutschen Mannschaft einen neuen Europarekord auf.

Arne Gabius beeindruckte beim Frankfurt Marathon bereits im Vorjahr die gesamte Läuferszene. Dass er sein starkes Debut dieses Jahr noch toppen wollte, kündigte er bereits im Vorfeld offensiv an und setzte sich kein geringeres Ziel als den 27 Jahre bestehenden deutschen Rekord zu brechen. Die Schmerzen waren in seinen Gesichtszügen deutlich zu erkennen, doch er biss sich durch und lief nach 2:08:33 Stunden mit neuem deutschen Rekord und deutlich unterbotener Olympia-Norm über die Ziellinie.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Ringer Frank Stäbler ist „Sportler des Monats“ September

Weltmeister Frank Stäbler gewinnt die Wahl vor dem Ruder-Doppelvierer und den Slalom-Kanuten Franz Anton und Jan Benzien.

Frank Stäbler gewann bei der Ringer-WM in Las Vegas die Goldmedaille im griechisch-römischen Stil. Foto: picture-alliance

Frank Stäbler gewann bei der Ringer-WM in Las Vegas die Goldmedaille im griechisch-römischen Stil. Foto: picture-alliance

Die gigantische Kulisse bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Las Vegas schien Frank Stäbler zu beflügeln. Nur zwei Punkte gab der Böblinger im Turnierverlauf ab und sicherte sich im Finale gegen den ehemaligen Weltmeister Hansu Ryu aus Südkorea den Titel. Die Sporthilfe-geförderten Athleten wählten den Weltmeister nun zum „Sportler des Monats“ September.

Ebenfalls Gold gewann der Herren-Doppelvierer um Schlagmann Hans Gruhne bei der Ruder-WM in den französischen Alpen. Das Boot landete bei der Wahl zum Sportler des Monats auf Platz zwei. Auf Rang drei folgen die Slalom-Kanuten Franz Anton und Jan Benzien, die sich im Canadier-Zweier überraschend zum Weltmeister krönten.

Vor einem begeisterten Publikum in Las Vegas zog Frank Stäbler überraschend souverän in das Finale der Ringer-Weltmeisterschaft ein. Auf dem Weg dorthin dominierte er seine Gegner fast nach Belieben und entschied auch das Finale gegen den früheren Weltmeister Hansu Ryu 5:1 für sich. Dies ist nach 21 Jahren die erste WM-Goldmedaille für die deutschen Herren im griechisch-römischen Stil.

Mit einem ebenso dominanten Auftritt bei der Ruder-WM auf dem französischen Alpensee Aiguebelette gewann der Männer-Doppelvierer Gold. In einem packenden Schlussspurt mobilisierten Hans Gruhne, Lauritz Schoof, Philipp Wende und Karl Schulze alle Kräfte und durchfuhren die Ziellinie mit einem beeindruckenden Vorsprung von 1,5 Sekunden vor den Konkurrenten aus Australien. Mit dem WM-Titel geht auch die Olympia-Quali einher.

Die Leipziger Franz Anton und Jan Benzien haben noch kein Ticket für Rio 2016 gelöst, sicherten sich aber durch den WM-Titel bei der Kanu-Slalom-Weltmeisterschaft in London wichtige Punkte für die Olympia-Quali. Nachdem sie im Mai bei der EM in Markkleeberg bereits Silber gewannen, zeigten sie in London ein perfektes Rennen. Die Slalom-Kanuten holten den ersten WM-Titel für den Deutschen Kanu-Verband in einer olympischen Disziplin im Kanu-Slalom seit sechs Jahren. 

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Speerwerferin Molitor ist „Sportler des Monats“ August

Überraschungsweltmeisterin von Peking, Katharina Molitor, gewinnt die Wahl vor Kanu-Doppelweltmeister Sebastian Brendel und Schwimm-Weltmeister Marco Koch.

Katharina Molitor holte sich mit ihrem letzten Wurf den Weltmeistertitel in Peking. Foto: picture-alliance

Nach ihrem Wahnsinnswurf auf 67,69 Meter fiel Katharina Molitor überglücklich ihrer Team-Kollegin Christina Obergföll in die Arme. Als letzte Werferin war sie die Einzige, die die Chinesin Lyu Huihui noch vom WM-Thron hätte verdrängen können – und sie tat es. Die Sporthilfe-geförderten Athleten wählten die Weltmeisterin mit 40,1 Prozent nun zum „Sportler des Monats“ August. 

Nicht weniger erfolgreich waren auch Sebastian Brendel (19,2%) und Marco Koch (18,3%). Der Kanute siegte in einem Wimpernschlagfinale über 1.000 Meter und verteidigte anschließend auch seinen WM-Titel über 5.000 Meter, Marco Koch gewann auf seiner Paradestrecke 200 Meter Brust als erster deutscher Beckenschwimmer seit sechs Jahren einen Einzel-WM-Titel. Sie folgen bei der Abstimmung auf den Rängen zwei und drei. 

Katharina Molitor setzte bei der Leichtathletik-WM in Peking den goldenen Schlusspunkt für Deutschland. Mit einer persönlichen Bestleistung von 67,69 Metern und damit Jahresweltbestleistung verdrängte die Leverkusenerin die bislang führende Chinesin Lyu Huihui mit dem letzten Versuch noch auf den Silberrang und wurde völlig überraschend Weltmeisterin. Für die 31-Jährige ist es der bislang größte Erfolg ihrer Karriere und eine Belohnung für die harte Arbeit der letzten Jahre. 

Sebastian Brendel bleibt für den Deutschen Kanu-Verband ein Medaillengarant, musste für seinen WM-Sieg über 1.000 Meter diesmal jedoch besonders hart arbeiten. Dem führenden Tschechen Martin Fuksa lange hinterher fahrend, schloss der Titelverteidiger aus Potsdam erst kurz vor dem Ziel auf und siegte mit winzigen 17 Hundertstelsekunden Vorsprung. Über 5.000 Meter folgte WM-Sieg Nummer zwei.

Marco Koch gewann im russischen Kasan über 200 Meter Brust seinen ersten WM-Titel – und war dennoch nicht rundum glücklich. Der Darmstädter bleibt seinen eigenen Prinzipien auch nach dem WM-Sieg treu und misst sich an Zeiten, nicht an Platzierungen. Stolz sein kann der 25-Jährige aber allemal: Er ist der erste deutsche Becken-Weltmeister in einer Einzeldisziplin seit sechs Jahren. 

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Jan Frodeno ist „Sportler des Monats“ Juli

Der Sieg von Triathlet Jan Frodeno bei der Ironman-EM in Frankfurt in neuem Streckenrekord beeindruckte auch die 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten, die ihn zum „Sportler des Monats“ Juli wählten.

Jan Frodeno läuft vor der Kulisse der Banktürme bei den Ironman Europameisterschaften 2015 in Frankfurt. Foto: picture-alliance

Frodeno freut sich über seinen Sieg und zeigt stolz die Medaille. Foto: picture-alliance

Der Olympiasieger von Peking trotzte nicht nur der brütenden Hitze, sondern ließ auch dem amtierenden Welt- und Europameister, Sebastian Kienle, keine Chance.

Hauchdünn hinter Frodeno liegt bei der Wahl des Monats die Moderne Fünfkämpferin Lena Schöneborn, die bei der Heim-WM in Berlin dem großen Druck standhielt und sich ihren ersten WM-Titel erkämpfte. Platz drei geht an die blinde Schwimmerin Daniela Schulte, die bei der WM in Glasgow gleich vier Medaillen aus dem Wasser fischte – einmal Gold und dreimal Silber.

Ergebnis:

  1. Jan Frodeno (Triathlon): 38,4%
  2. Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf): 36,6%
  3. Daniela Schulte (Behindertensport - Schwimmen): 25,0%

Starke Rennen hatte Jan Frodeno nach seinem Wechsel von der olympischen auf die Langdistanz bereits gezeigt. Vom Pech verfolgt hatte der 34-Jährige jedoch stets Pannen auf dem Rad, die einen Ironman-Sieg bislang verhinderten. In Frankfurt blieb ihm diesmal Ungemach erspart, und auch von Temperaturen über 35 Grad ließ sich der in Spanien trainierende Saarbrücker nicht aufhalten. Mit Tagesbestzeiten in allen drei Disziplinen feierte der 34-Jährige einen vollkommen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und verbesserte gar den Streckenrekord auf 7:49:48 Stunden.

Auf der Fünfkämpferin Lena Schöneborn lastete vor der Heim-WM ein großer Druck. Seit ihrem Olympiasieg 2008 ist die Berlinerin die Personifizierung des Pentathlon in Deutschland und stets die größte Medaillenhoffnung. Nach mäßigem Start beim Schwimmen (Platz 28) kämpfte sich die 29-Jährige beim Fechten mit der Weltrekord-Bilanz von 30:5 Siegen auf Rang zwei vor und startete nach einem fehlerlosen Ritt auf Platz eins in den abschließenden Combined-Wettbewerb. Dort baute sie ihren Vorsprung sogar weiter aus und sicherte sich souverän WM-Titel und Olympia-Ticket.

Für die blinde Schwimmerin Daniela Schulte hielt die Spannung bei ihren WM-Rennen auch nach dem Anschlag am Beckenrand noch an. Erst wenn sie aus dem Becken steigt, darf der Bundestrainer ihr ihre Platzierung mitteilen. Und der hatte für die Berlinerin in Glasgow gleich viermal gute Nachrichten: Gold über 400 Meter Freistil sowie Silber über 100 Meter Freistil, 100 Meter Rücken und 200 Meter Lagen.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Fünfkampf-Weltmeister-Staffel ist „Sportler des Monats“ Juni

Überraschungs-Weltmeister Alexander Nobis und Marvin Dogue wurden von den rund 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten als „Sportler des Monats“ Juni ausgezeichnet.

Alexander Nobis und Marvin Dogue (v.l.) gelingt im abschließenden Combined-Wettbewerb der Sprung an die Spitze. Foto: picture-alliance

Die beiden Modernen Fünfkämpfer zeigten bei der Heim-WM in Berlin im Staffel-Wettbewerb eine beherzte Aufholjagd und verbesserten sich im letzten Wettbewerb, dem Combined, noch von Rang vier auf eins. Sie wurden mit 44,7 Prozent der Stimmen gewählt. 

Auf Platz zwei wurde die Hockey-Nationalmannschaft der Herren (30,8%) gewählt, die sich mit ihrem Turniersieg in der World League in Buenos Aires für die Olympischen Spiele 2016 qualifizierte. Rang drei ging an Säbelfechter Max Hartung (24,5%), EM-Zweiter im Einzel und Team-Europameister.

Bei der WM der Modernen Fünfkämpfer konzentrierten sich der Schömberger Marvin Dogue und der Berliner Alexander Nobis voll auf den Staffel-Start, keiner der beiden trat im Einzel an. Diese Rechnung sollte aufgehen. Nach einer guten Schwimmleistung, einem Sieg im Fecht-Wettbewerb sowie Platz acht im Springreiten konnten die beiden Deutschen im abschließenden Combined-Wettbewerb ihren 15-Sekunden-Rückstand auf die bis dahin führenden Russen aufholen und gewannen ihren ersten WM-Titel.

Für die deutschen Hockey-Herren ging es beim World-League-Turnier in Buenos Aires vor allem darum, sich für Rio zu qualifizieren. Nötig war dafür der Finaleinzug. Nach einem 0:1-Rückstand im Halbfinale drehten die Deutschen das Spiel gegen die Niederlande und sicherten sich durch ihren 2:1-Sieg das Olympia-Ticket. Beflügelt von der Olympia-Quali ließen sie Gastgeber Argentinien im Finale keine Chance und gewannen das Finale mit 4:1.

Säbelfechter Max Hartung sagte nach dem verlorenen EM-Finale, er sei zehn Minuten traurig gewesen – dann überwog die Freude über EM-Silber, den bislang größten Einzel-Erfolg seiner Karriere. Die positive Energie nutzte der 25-Jährige auch im Team-Wettkampf und gewann mit seinen Dormagener Vereinskollegen Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers Team-Gold.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Deutschland-Achter ist „Sportler des Monats“ Mai

Der Deutschland-Achter holte bei den Europameisterschaften in Posen (Polen) zum dritten Mal in Folge EM-Gold und wurde von den Sporthilfe-geförderten Athleten dafür mit dem Titel „Sportler des Monats“ Mai ausgezeichnet.

Der Deutschland-Achter besiegte bei der EM in Posen Großbritannien. Foto: picture-alliance

Auf Rang zwei landet der unterschenkelamputierte Weitspringer Markus Rehm, der seinen eigenen Weltrekord in Barcelona auf 8,29 Meter verbesserte. Platz drei geht an die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt, die gegen Paris St.-Germain das Champions-League-Finale in Berlin mit 2:1 für sich entscheiden konnten.

Ergebnis:

      1. Deutschland-Achter (Rudern): 46,8%

      2. Markus Rehm (Behindertensport): 38,6%

      3. 1. FFC Frankfurt (Damen, Fußball): 14,6% 

Die Männer des Deutschland-Achters in der Besetzung Steuermann Martin Sauer, Hannes Ocik, Richard Schmidt, Felix Drahotta, Anton Braun, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Malte Jakschik und Maximilian Munski haben sich mit ihrem EM-Sieg beim Dauerrivalen Großbritannien für die verlorene WM im vergangenen Jahr revanchieren können. Auf der ersten Hälfte war es ein Rennen auf Augenhöhe, dann aber setzten sich die Deutschen ab und verteidigten ihren EM-Titel mit einer knappen Bootslänge Vorsprung: Ein gutes Zeichen für die diesjährigen Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette vom 30. August bis zum 6. September.

Auch Markus Rehm konnte im Mai einen beachtlichen Erfolg verbuchen. Beim 10. International Paralympic Meeting in Barcelona brachte der unterschenkelamputierte Weitspringer es direkt zum Saisonauftakt auf 8,29 Meter und überbot seine eigene Weltrekord-Bestweite damit um fünf Zentimeter. Zu Recht bezeichnete Rehm diesen Einstieg in die Saison als „unglaublich.“

Ebenfalls freuen konnte sich der 1. FFC Frankfurt, der den größten internationalen Erfolg im Vereinsfußball feiern konnte. Die Frauen sicherten sich mit einem 2:1-Finalsieg gegen Paris St.-Germain den vierten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Damit hat der 1. FFC Frankfurt seinen Status als europäischer Rekordsieger weiter gefestigt.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Degen-Juniorenweltmeister sind „Sportler des Monats“ April

Lukas Bellmann, Samuel Unterhauser, Rico Braun und Peter Bitsch krönten sich im usbekischen Taschkent als erstes deutsches Degen-Team zu Juniorenweltmeistern.

Die Junioren-Weltmeister: Peter Bitsch, Lukas Bellmann, Rico Braun und Samuel Unterhauser (.v.l). Foto: DFeB/Augusto Bizzi

Damit gewannen sie auch die Sporthilfe-geförderten Athleten für sich und wurden mit 37,9 Prozent zum „Sportler des Monats“ April gewählt.

Radprofi John Degenkolb siegte mit Paris-Roubaix nach Mailand-Sanremo bereits bei seinem zweiten Radsport-Klassiker in diesem Jahr. Er landet auf Rang zwei der Abstimmung (34,9 %), Platz drei geht nach zwei Turniersiegen sowie elf siegreichen Partien in Serie an Tennisprofi Angelique Kerber (27,2 %). 

Noch nie gelang es einer deutschen Junioren-Auswahl im Degenfechten den WM-Titel zu gewinnen. Die zwischen 17 und 20 Jahre alten deutschen Team-Starter Lukas Bellmann, Samuel Unterhauser, Rico Braun und Peter Bitsch kümmerten die Vorzeichen wenig. Entschlossen und furchtlos setzten sie sich in einem hochspannenden Halbfinale gegen die an eins gesetzten Spanier mit 45:41 durch und besiegten Frankreich im Finale souverän mit 45:36.

Der 26-jährige Radprofi John Degenkolb feierte beim Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix einen historischen Sieg. Drei Wochen nach seinem Triumph bei Mailand-Sanremo schaffte der Thüringer es als erst zweiter Deutscher das prestigeträchtige Rennen in Nordfrankreich zu gewinnen. Bislang gelang dies nur dem Münchner Josef Fischer – vor genau 119 Jahren bei der Premiere des Rennens.

Tennisprofi Angelique Kerber gewann im April das WTA-Turnier in Charleston und reiste mit neuem Selbstvertrauen weiter nach Stuttgart. Ihre Siegesserie riss auch dort nicht: Zwar verlor die 27-jährige Fed-Cup-Spielerin den ersten Satz gegen die starke Dänin Caroline Wozniacki, kämpfte sich aber zurück und feierte schließlich ihren fünften Titel auf der WTA-Tour.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Severin Freund ist „Sportler des Monats“ März

Der Skisprung-Gesamtweltcupsieger Severin Freund setzte sich bei der Wahl zum "Sportler des Monats" März gegen die Biathlon-Staffeln durch.

Severin Freund stemmt nach seinem Gesamtweltcup-Sieg im Finale von Planica glücklich den Glaspokal in die Höhe. Foto: picture-alliance

„Das ist das Größte, was man als Skispringer gewinnen kann“, jubelte der Münchner nach dem hochspannenden Weltcup-Finale. Und das will was heißen aus dem Mund eines Olympiasiegers und Weltmeisters. Mit dem Gesamtweltcupsieg ging für den 26-Jährigen ein Traum in Erfüllung, die Sporthilfe-geförderten Athleten wählten ihn dafür zu ihrem „Sportler des Monats“ März.

Sportlich geprägt wurde der vergangene Monat auch von den deutschen Biathletinnen und Biathleten. Sowohl die Damen als auch die Herren gewannen die WM-Staffel und verbuchten Medaillen in den Einzeldisziplinen. Die Gold-Staffel der Damen erreicht bei der Wahl zum „Sportler des Monats“ Platz zwei, die Herren folgen auf Rang drei.

Ergebnis:

  1. Severin Freund (Skispringen): 50,3%
  2. Biathlon-Staffel Damen: 34,1%
  3. Biathlon-Staffel Herren: 15,6%

Spannender hätte das Weltcupfinale der Skispringer im slowenischen Planica nicht sein können. Punktgleich lag Severin Freund am Ende mit dem Slowenen Peter Prevc in Führung, lediglich die höhere Anzahl an Saison-Siegen im Weltcup bescherte dem Deutschen letztendlich den Triumph, der ihm noch fehlte – Olympiasieg und Weltmeistertitel hat der Münchner schließlich bereits.

Weltmeister dürfen sich Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier nennen. Sie feierten bei der Biathlon-WM einen nicht nur unerwarteten sondern beeindruckend souveränen Staffelsieg. Laura Dahlmeier, Juniorsportlerin des Jahres 2013, hatte im Ziel eine Minute Vorsprung auf die Schlussläuferin aus Frankreich. Die deutschen Damen bestätigten damit den klaren Aufwärtstrend, der in der nacholympischen Saison bereits im Weltcup erkennbar war.

Nur einen Tag nach den Damen fuhr auch die deutsche Herren-Staffel im finnischen Kontiolahti zum WM-Sieg. Zwar war der Vorsprung im Ziel für Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp nicht ganz so üppig wie bei den Damen, gefeiert wurde der Titel dennoch ebenso überschwänglich. Mit lediglich drei Nachladern verwiesen die Deutschen Titelverteidiger Norwegen und Frankreich auf die Plätze zwei und drei.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Kombinations-Weltmeister Rydzek ist „Sportler des Monats“

Kombinations-Weltmeister und Medaillensammler Johannes Rydzek wurde zum "Sportler des Monats" Februar gekürt - vor den zweifachen Skisprung-Weltmeistern Carina Vogt und Severin Freund.

Johannes Rydzek schiebt sich über die Ziellinie bei den Kombinations-Weltmeisterschaften 2015 in Falun, Schweden. Foto: picture-alliance

Johannes Rydzek; Foto: picture-alliance

Sensationell – anders lässt sich die WM-Bilanz vom nordischen Kombinierer Johannes Rydzek kaum beschreiben: Mit vier Medaillen, davon zwei in Gold, trug er nicht nur den größten Anteil am erfolgreichen Abschneiden der DSV-Sportler in Falun, sondern überzeugte mit seinem Kampfgeist auch die Sporthilfe-geförderten Athleten, die ihn zu ihrem „Sportler des Monats“ Februar gewählt haben.

Kaum weniger erfolgreich waren bei der WM in Schweden die Skispringer des DSV. Carina Vogt vergoldete sowohl ihren Start im Einzel als auch im Mixed-Team, Severin Freund gewann zweimal Gold und einmal Silber. Bei der Wahl zum Sportler des Monats belegen die beiden Doppelweltmeister die Plätze zwei und drei.

Johannes Rydzek (Nordische Kombination) belegt mit 39,9 Prozent der Stimmen Platz 1, gefolgt von Carina Vogt (Skispringen) mit 30,8 Prozent und Severin Freund (Skispringen), der mit 29,3 Prozent der Stimmen auf Platz 3 landet.

Wurde Johannes Rydzek vor der WM in Falun unter den Kombinierern lange Zeit als Nummer zwei hinter Champion des Jahres Eric Frenzel gehandelt, zeigte er sich pünktlich zum Saisonhighlight in der Form seines Lebens: Der 23-Jährige holte von der Normalschanze nach einer beherzten Aufholjagd seinen ersten WM-Titel, im Teamwettbewerb zusammen mit Fabian Rießle, Tino Edelmann und Eric Frenzel gleich den nächsten. Mit Bronze von der Großschanze und Silber im Teamsprint komplettierte der Juniorsportler des Jahres 2011 seine beeindruckende Medaillensammlung.

Carina Vogt kehrte aus Schweden mit einer makellosen Bilanz heim. Dass sie vorne mitmischen kann, war bekannt, dass es am Ende aber bei beiden Starts die Goldmedaille wird, hätte sie sich wohl kaum erträumen können. Ein Jahr nach ihrem Sensations-Olympiasieg flog die 23-Jährige in Falun im Einzel mit starken 91,5 und 92,0 Metern zu ihrem ersten WM-Sieg. Mit einem knappen Vorsprung vor Norwegen gewann die Waldstetterin mit Richard Freitag, Katharina Althaus und Severin Freund zudem den Mixed-Wettbewerb.

Auch für Severin Freund war dies nicht der einzige WM-Erfolg. Gleich zum Auftakt der WM hatte der Münchener bereits Silber von der Normalschanze gewonnen. Seinen größten Triumph aber feierte der 26-Jährige von der Großschanze. „Severin ist geflogen wie ein Flugzeug“ jubelte Bundestrainer Werner Schuster nach dem Schanzenrekord und WM-Sieg seines Schützlings. Da konnte auch ein fünfter Platz im abschließenden Teamwettbewerb die Stimmung nicht trüben.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Biathlet Simon Schempp ist „Sportler des Monats“ Januar

Im Fotofinish setzte sich Simon Schempp bei seinem Heim-Rennen in Ruhpolding gegen die Konkurrenz durch und feierte im Massenstart den dritten Weltcup-Sieg seiner Karriere.

Simon Schempp siegt im italienischen Antholz nach 12,5 km auf der Ziellinie. Foto: picture-alliance

Die Freude des Erstplatzierten Simon Schempp; Foto: picture-alliance

Zwei weitere Siege ließ er in Antholz folgen und wurde dafür von den Sporthilfe-geförderten Athleten zu ihrem „Sportler des Monats“ Januar gewählt. Knapp dahinter auf Platz zwei landet Ski-Freestyle-Weltmeisterin Lisa Zimmermann. Die 18-Jährige gewann bei der ersten gemeinsam ausgetragenen Ski- und Snowboard-Freestyle-WM in Österreich den Slopestyle-Wettbewerb. Rang drei geht an Multitalent Andrea Eskau, die bei der nordischen Ski-WM mit dem Sitzschlitten drei Goldmedaillen im Langlauf gewann.

Ergebnis: 1. Simon Schempp (Biathlon): 38,8%, 2. Lisa Zimmermann (Ski-Freestyle): 32,6%, 3. Andrea Eskau (Behindertensport - Langlauf): 28,6%

Simon Schempp sorgte an den Weltcup-Wochenenden im Januar regelmäßig für Hochspannung und Jubelstürme bei den deutschen Zuschauern, vor Ort und am Fernseher. Bei seinem Heim-Weltcup war es gar so knapp, dass der Ruhpoldinger erst knapp 30 Sekunden nach Zieleinlauf vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet und dem Tschechen Michal Slesingr zum Sieger erklärt wurde. In Antholz ließ der 26-jährige Biathlet das deutsche Publikum dann gleich zweimal jubeln – er gewann sowohl den Sprint als auch das Verfolgungsrennen.

Die deutsche Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann ging bei der WM am Kreischberg in Österreich im Slopestlye-Wettbewerb mit der höchsten Wertung aus dem Vorkampf ins Finale. Als Medaillenkandidatin oder gar Favoritin wollte die 18-Jährige sich dennoch nicht bezeichnen lassen. Dass ihr Auftritt im Vorkampf aber kein Einzelfall, sondern der Verdienst harter Arbeit war, bestätigte sie im Finale mit einer abermals herausragenden Leistung – belohnt mit WM-Gold.

Andrea Eskau ist im deutschen Behindertensport immer ein heißer Kandidat, wenn es um Titel und große Erfolge geht. Ihr Ausnahmetalent bewies die fünfmalige Paralympics-Siegerin (Sommer wie Winter) auch bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Cable (USA). Die querschnittsgelähmte Bergheimerin gewann im Langlauf drei Gold- und eine Bronze-Medaille – auf allein 20 WM-Goldmedaillen steigt ihre unglaubliche Medaillensammlung damit an.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den rund 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

 
 

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