Felix Loch ist "Sportler des Monats" Januar

Felix Loch freut sich über den WM-Titelgewinn in Oberhof. Copyright: picture-alliance

Mit seinen Titelgewinn bei der Rodel-WM in Oberhof kürte sich der erst 18-jährige Felix Loch zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten und verwies beim deutschen Vierfach-Erfolg seine Mannschaftskameraden auf die weiteren Plätze. Auch bei der Wahl zum "Sportler des Monats" lag der zweifache Junioren-Weltmeister aus Berchtesgaden bei den rund 4.000 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten mit 42,1 Prozent ganz vorn - als erster Rennrodler überhaupt in der fünfjährigen Geschichte der Wahl zum "Sportler des Monats".

"Das ist unglaublich, einfach wunderschön", diktierte der gebürtige Thüringer nach seinem überraschenden Erfolg in die Mikrofone der Journalisten. "Ein perfekter Finallauf", lobte der deutsche Rennrodel-Cheftrainer Thomas Schwab seinen Schützling, der aus einer wahren Rodelsippe kommt: Vater Norbert ist Junioren-Rodeltrainer, sein Großvater Bernd Jahn war Stützpunkttrainer in Oberhof und auch Mutter Heike saß auf dem Rodelschlitten.

32,9 Prozent der Stimmen erhielt die derzeit schnellste Frau im Eisoval, Jenny Wolf. Bei den Sprint-Weltmeisterschaften im niederländischen Heerenveen gewann die 28-jährige ihren ersten Titel im Mehrkampf und verwies bei ihrem Triumph Titelverteidigerin Anni Friesinger auf Platz zwei. Bereits den vierten Erfolg bei einer Radcross-Weltmeisterschaft feierte Hanka Kupfernagel bei den Titelkämpfen im italienischen Treviso. Die 33-jährige Thüringerin gewann damit binnen vier Monaten das begehrte Regenbogentrikot in zwei unterschiedlichen Disziplinen: erst Anfang Oktober hatte sie in Stuttgart den Titel im Zeitfahren geholt. Von den Sporthilfe-geförderten Athleten erhielt sie 25 Prozent der Stimmen.

Seit Januar 2003 führt die Stiftung Deutsche Sporthilfe gemeinsam mit dem Sportmagazin "kicker" und dem Beirat der Aktiven des Deutschen Olympischen Sportbundes die Online-Wahl zum "Sportler des Monats" durch.

Nationale Förderer der Stiftung Deutsche Sporthilfe sind Lufthansa und Mercedes-Benz. Sie unterstützen die Stiftung Deutsche Sporthilfe in herausragender Weise dabei, jährlich 4.000 Athletinnen und Athleten auf den Weg zur Spitze zu bringen.

 
 

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