Paul Biedermann ist "Sportler des Monats" November

Glücklich über dreimal Gold: Paul Biedermann. Copyright: picture-alliance

Das Becken verließ der aktuelle Kurzbahn-Europameister über 400m Freistil, Paul Biedermann, im November fast immer in Rekordzeit: Einmal Weltrekord und zweimal Europarekord lautete die Bilanz des 22-jährigen Hallenser im vergangenen Monat. Die rund 3.800 von der Sporthilfe geförderten Athleten kürten ihn nach März bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zum "Sportler des Monats" mit 47,7 Prozent der Stimmen - vor Karate-Weltmeisterin Kora Knühmann (37,3 %) und Rodel-Newcomer Andi Langenhan (15 %).

"Nur weil ich Weltrekord geschwommen bin, bin ich jetzt nicht vor Rückschlägen sicher. Ich werde den Teufel tun und mich darauf ausruhen", sagte Biedermann, nachdem er beim Kurzbahn-Weltcupfinale in Berlin die acht Jahre alte Bestmarke des Australiers Ian Thorpe über 200m Freistil unterboten hatte. Nur 14 Tage später ließ er mit den Europarekorden über 400m- und 800m-Freistil bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften Taten folgen.

Keinen neuen Rekord aber eine neue Erfahrung verbuchte Kora Knühmann bei den Karate-Weltmeisterschaften in Tokio. Erstmals holten deutsche Karateka Gold in der Teamwertung. Mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 53kg feierte die 25-jährige Duisburgerin zudem ihren größten Erfolg seit ihrem Titelgewinn 2002. Auch eine neue Erfahrung war für Rennrodler Andi Langenhan der erste Weltcup-Erfolg seiner Karriere. Beim Auftakt-Rennen in Igls ließ der letztjährige WM-Dritte aus Zella-Mehlis die gesamte Weltelite um den zweimaligen Weltmeister David Möller hinter sich.

Seit Januar 2003 führt die Stiftung Deutsche Sporthilfe gemeinsam mit dem Sportmagazin "kicker" und dem Beirat der Aktiven des Deutschen Olympischen Sportbundes die Online-Wahl zum "Sportler des Monats" durch.

 
 

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