Steffi Nerius ist "Sportlerin des Monats" August

- Steffi Nerius krönt ihre Karriere mit dem Weltmeistertitel. Copyright: picture-alliance
Schöner kann eine Karriere nicht enden: Mit ihrem ersten WM-Gold bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin krönte Speerwerferin Steffi Nerius ihren letzten Start bei einem großen internationalen Wettkampf und wird zukünftig als Trainerin behinderter Athleten ihre Erfahrungen und ihr Können weitergeben. Die rund 3.800 von der Sporthilfe geförderten Athleten wählten die Leverkusenerin, die am vergangenen Wochenende zum Abschluss ihrer Karriere Dritte beim Leichtathletik-Weltfinale in Thessaloniki wurde, erstmals zur "Sportlerin des Monats" - mit deutlicher Mehrheit von 58,8 Prozent.
An ihrem Rücktritt ließ Nerius auch nach ihrem Erfolg in Berlin keinen Zweifel: "Es ist der richtige Moment. Man darf das Glück auch nicht erzwingen." Bereits am 1. Oktober tritt die erfolgreichste und konstanteste deutsche Leichtathletin der vergangenen Jahre ihre Stelle an: "Ich arbeite ja schon seit 2002, aber jetzt kann ich mir endlich auch genügend Zeit für meine Athleten nehmen." Ein Abschiedsfest wird es noch geben: "Irgendwann im Dezember werden wir bestimmt eine Mega-Abschiedsparty feiern", kündigte die 37-Jährige an.
Eine neue Ära beginnen will hingegen der Deutschland-Achter (22,3 %), der bei der Ruder-WM in Posen erstmals nach 2006 wieder den Titel gewann. "Diese Mannschaft wird das inter-nationale Niveau in den nächsten Jahren mitbestimmen", so Achter-Trainer Ralf Holtmeyer. Fleißig WM-Titel gesammelt hat hingegen bereits Kanute Ronald Rauhe (18,) %). Für den Potsdamer waren die Erfolge im Einerkajak über 200 und 500 Meter bei der WM im kanadischen Dartmouth bereits die WM-Titel 12 und 13 in seiner Laufbahn.
Seit 2003 führt die Deutsche Sporthilfe gemeinsam mit dem Sportmagazin "kicker" und dem Beirat der Aktiven im DOSB die Online-Wahl zum "Sportler des Monats" durch.












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