DOSB, Deutscher Frauenrat und Hamburg 2024 arbeiten zusammen

16.11.2015

Der DOSB, der Deutsche Frauenrat und die Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 werden nach einem positiven Ausgang des Hamburger und Kieler Referendums am 29. November enger zusammenarbeiten.

Christoph Holstein, Petra Tzschoppe, Hannelore Buls und Birte Krüger (v.l.) vereinbarten eine enge Zusammenarbeit bei positiven Referendum für Hamburg 2024. Foto: Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024

Damit soll Chancengleichheit und Vielfalt gefördert werden. Das haben Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Birte Krüger, Stakeholdermanagement und Leiterin Kultur der Bewerbungsgesellschaft, und Christoph Holstein, Staatsrat für Sport und Olympia der Stadt Hamburg, bei einem Treffen an diesem Montag (16. November) in Hamburg vereinbart.

Alle vier sind sich einig, dass die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2024 durch eine (Sport)-Kultur gewinne, die insbesondere auch Mädchen und Frauen respektiere, wertschätze und deren gleichberechtigte Teilhabe in allen Handlungsfeldern sicherstelle.

Mit Blick auf die Bewerbung wurden Ideen und Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung im Wirken um Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen Bereichen und Ebenen erörtert, erklärten Petra Tzschoppe, auf deren Initiative das Treffen zustande kam, und Hannelore Buls. „Zur Nachhaltigkeit gehört in einer demokratischen Gesellschaft, dass Frauen gleiche Chancen, Zugangs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben. Diese Prinzipien erschließen dem Sport und der Gesellschaft zusätzliche Potenziale“, sagte Hannelore Buls. „Mit einem Ja für die Spiele haben die Hamburger und Kieler Bürgerinnen und Bürger es in der Hand, Gleichstellung und Chancengleichheit für ganz Deutschland und darüber hinaus zu befördern“, betonte Petra Tzschoppe. Birte Krüger: „Die deutsche Bewerbung um die Spiele 2024 ist eine Bewerbung von allen, getragen und geteilt von der Vielfalt unseres Landes und aller gesellschaftlichen Gruppen. Umso wichtiger ist für uns die frühe und enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Frauenrat zur Entwicklung von gemeinsamen Perspektiven. Diese werden über den Sport hinaus Vielfalt und Chancengleichheit in allen sozialen Bereichen stärken und vorleben.“

Hamburgs Staatsrat für Sport und Olympia, Christoph Holstein, ergänzte: „Olympische und Paralympische Spiele werden der ausrichtenden Stadt und dem gastgebenden Land einen enormen Modernisierungsschub geben. Vielfalt und Chancengleichheit sind tragende Prinzipien von Nachhaltigkeit und erschließen dem Sport und darüber hinaus der gesamten Gesellschaft zusätzliche Potenziale. Auch Barrieren zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen werden abgebaut. Die entsprechenden Potenziale und Chancen zu erkennen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist der Schulterschluss zwischen dem Deutschen Frauenrat, den im DOSB organisierten Frauen und der Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 ein wichtiger, beispielgebender Schritt.“

Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2024 erfolgt erstmals nach den neuen Regeln des IOC auf der Grundlage der Agenda 2020. Ein wesentliches Ziel dieser Agenda ist Nachhaltigkeit mit ihren drei Säulen, also die Forderung, ökologische, soziale, wirtschaftliche Gesichtspunkte gleichermaßen zu berücksichtigen. Dazu gehören bei der Olympiabewerbung die spätere weitere Nutzung der Sportstätten und des olympischen Dorfes ebenso wie die Bedingungen für eine sichere, vorurteilsfreie und vor allem garantiert mögliche Teilnahme der Sportlerinnen aus allen Ländern.

Alle vier betonten ihren Wunsch nach einer hohen Beteiligung am Referendum, denn die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Kiel hätten damit bereits jetzt die Chance, die Weichen für die Verwirklichung dieser Ziele zu stellen.

(Quelle: DOSB)


 
 

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