Anna Seidel trägt deutsche Fahne bei Eröffnungsfeier

11.02.2016

Short Trackerin Anna Seidel (EV Dresden) ist die Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft bei der Eröffnungsfeier der 2. Olympischen Jugend-Winterspiele in Lillehammer/Norwegen am 12. Februar.

Anna Seidel mit deutscher Fahne vor dem Olympischen Dorf in Hamar.

Das deutsche Skilanglauf-Team mit IOC-Präsident Thomas Bach. Von links: Philipp Unger, Anna-Maria Dietze, Thomas Bach, Celine Mayer und Chris Ole Sauerbrey.

Philipp Unger tauscht mit IOC-Präsident Thomas Bach über den YOGGER seine Kontaktdaten aus.

Biathletin Juliane Frühwirt nach ihrer Dopingkontrolle.

Das deutsche Mannschaftsbüro im Olympischen Dorf in Lillehammer. Alle Fotos: DOSB

Auf den Tag genau 22 Jahre nach der Eröffnung der Olympischen Spiele von Lillehammer wird die 17-Jährige ihre 43 jungen Teamkolleginnen und -kollegen mit der deutschen Fahne in die Lysgardsbakkene Ski Jumping Arena führen.

"Das ist eine große Ehre für mich. Ich hatte mich damit vorher noch gar nicht beschäftigt, aber bin natürlich sehr glücklich", freute sich Seidel im Olympischen Dorf in Hamar.

Deutschlands Chef de Mission, Dirk Schimmelpfennig, fiel es nicht schwer, die nach reiflicher Überlegung gefallene Entscheidung der Mannschaftsleitung zu begründen. "Anna hat in ihrem jungen Alter bereits hervorragende Ergebnisse im Short Track erzielt. Sie hat bewiesen, dass sich auch abseits der im öffentlichen Fokus stehenden Wintersportarten in Sportdeutschland Talente entwickeln lassen", erklärte Schimmelpfennig.

Bereits 2014 nahm Seidel an den Olympischen Spielen in Sotschi teil. Im Dezember sorgte sie mit einem zweiten Platz über 500 Meter im japanischen Nagoya für das bis dato beste Weltcup-Ergebnis einer deutschen Short Trackerin.

Trotz dieser Erfolge sieht die junge Deutsche die Jugendspiele als "absolutes Highlight" an, auf das sie sich schon die ganze Saison freue. "Die Motivation und Begeisterung, die Anna trotz ihrer Erfolge im Spitzensport-Bereich für die Jugendspiele zeigt, unterstreichen den Stellenwert der Veranstaltung für die Sportler", sagte Schimmelpfennig. Die Eröffnungsfeier beginnt am Freitag um 19.00 Uhr und wird live auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Die deutsche Mannschaft anzuführen, setzt dabei Extra-Motivation bei Seidel frei: "Jetzt will ich besonders zeigen, was ich kann", gibt die junge Dresdnerin zu.

Der erste Wettbewerb steht für Seidel am Sonntag mit dem Wettkampf über 1000 Meter in der Gjövik Olympic Cavern Hall auf dem Programm.

Splitter von den Olympischen Jugend-Winterspielen

ERSTES TRAINING – Für viele deutsche Athleten stand am Donnerstag die erste Trainingseinheit auf dem Programm. So auch für Eishockeyspielerin Tabea Botthof (TSV Erding), die Deutschland in der Eishockey Skills Challenge vertritt. “Es ist schon ungewohnt, ohne Mannschaft unterwegs zu sein”, erklärte sie, fügte aber hinzu: “So lernt man die anderen Spielerinnen viel intensiver kennen.” Von Lillehammer zeigt sich die 15-Jährige bislang begeistert. “Die Bedingungen sind super, die Organisation perfekt.”

ANGEKOMMEN – Am Mittwoch traf der Großteil der deutschen Jugend-Olympiamannschaft in Norwegen ein. Nach der Landung auf dem Flughafen Oslo ging es per Shuttle-Bus weiter in die Olympischen Dörfer in Lillehammer und Hamar. Die deutschen Skispringer und Nordischen Kombinierer werden am Freitag in der Olympia-Stadt von 1994 erwartet, sodass die deutsche Mannschaft rechtzeitig zur Eröffnungsfeier komplett sein wird.

“YOGGEN” MIT DEM IOC-PRÄSIDENTEN – Eine besondere Begegnung hatte das deutsche Langlauf-Team am Donnerstag-Mittag: Vor der Mensa des Olympischen Dorfes trafen Anna-Maria Dietze (Pulsschlag Neuhausen), Celine Mayer (SC Oberstdorf), Chris Ole Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg) und Philipp Unger (SV Stützengrün) den deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach. Nach einem kurzen Plausch über die bevorstehenden Jugendspiele tauschten die vier mittels “Yogger” ihre Kontaktdaten mit dem Präsidenten aus. Auch ein gemeinsames Foto durfte natürlich nicht fehlen.

BESUCH AM MORGEN – Da staunte Juliane Frühwirt (SV Motor Tambach-Dietharz) nicht schlecht: Als sie am Donnerstag-Morgen ihre Zimmertür öffnete, warteten dort bereits Doping-Kontrolleure auf sie. Statt zum Training ging es für die Biathletin also erstmal zur Dopingkontrolle. Wenig später konnte sie ihren Teamkollegen dann ins Birkebeineren Biathlon Stadion folgen.

(Quelle: DOSB)


 
 

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