Sportjugend setzt in Lillehammer Impuls für internationales Academy Camp

24.02.2016

Die 30 Teilnehmenden des Academy Camps der Deutschen Sportjugend (dsj) sind mit vielfältigen Erfahrungen von den Olympischen Winter-Jugendspielen Lillehammer 2016 nach Deutschland zurückgekehrt.

Die Teilnehmenden des dsj academy camps in Lillehammer. Foto: dsj/Kusber

Vom 11. bis 22. Februar erlebten sie ein abwechslungsreiches Programm und machten zahlreiche motivierende Erfahrungen. Einige nutzen die gebotene Plattform aktiv, um ihre eigenen Projekte vorzustellen. Andere Teilnehmende berichteten täglich im Blog auf www.dsj.de und auf Facebook.

Die jungen Engagierten aus Deutschland besuchten Wettkämpfe, nutzten das umfangreiche Workshop- und Seminarprogramm, betätigten sich selbst sportlich oder nahmen an Diskussionsrunden mit Persönlichkeiten aus Sport und Gesellschaft teil: Dazu gehörte DOSB-Präsident Al-fons Hörmann ebenso wie der Deutsche Botschafter in Norwegen; Dr. Axel Berg, die Olympiasiegerin im Skilanglauf, Claudia Nystadt, und IOC-Präsident Thomas Bach.

Bach nahm auch an der abschließenden German Sports Youth Night teil, zu der gegen Ende der Spiele traditionell die Olympia-Mannschaft, die norwegischen und deutschen Engagierten und alle Freunde und Unterstützer von dsj, DOSB und Deutscher Botschaft eingeladen sind, um sich auszutauschen und gemeinsam auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück zu blicken.

Ideen für die Olympischen Jugendspiele von morgen

Die Teilnehmenden des dsj academy camps hatten zuvor unter der Regie des stellvertretenden Chef de Mission der Olympiamannschaft und 2. Vorsitzenden der dsj, Jan Holze, das Olympische Dorf besucht, wo sie sich einen Eindruck vom Leben der Aktiven in Lillehammer machen konnten.

Bei einem Tagesausflug nach Hamar wurde die nachhaltige Wirkung von Olympischen Spielen auch 22 Jahre nach den Olympischen Winterspielen in Lillehammer deutlich. Nicht nur die Sportstätten werden weiterhin genutzt, auch das besondere Flair und der Olympische Geist seien spürbar gewesen, sagten die Teilnehmer.

Einen Großteil des Programms erlebten sie mit norwegischen Jugendlichen, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Länder bei Werten, Strukturen und Organisationen zu betrachten. In einem dreitägigen Workshop am Lillehammer University College erarbeiteten sie gemeinsam Ideen für die Olympischen Jugendspiele von morgen. Darin schlagen sie unter anderem ein internationales academy camp für Nachwuchskräfte im Sport anlässlich Olympischer Jugendspiele vor.

„Die Idee eines internationalen academy camps für junge Engagierte aller teilnehmenden Nationen zeigt, wie gut das dsj academy camp bei deutschen und norwegischen Jugendlichen angekommen ist“, sagt Lisa Druba, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend (dsj) und Leiterin des dsj academy camps in Lillehammer.

Das dsj academy camp dient neben der Vermittlung olympischer Werte und sportspezifischem Wissen dazu, internationale Erfahrungen zu sammeln und die eigene Motivation für das Engagement auszubauen.

(Quelle: dsj)


 
 

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