Doppelvergabe der Olympischen Spiele 2024/28 beschlossen

13.07.2017

Die IOC-Vollversammlung hat am Dienstag (11.7.) in Lausanne einstimmig die Doppelvergabe der Olympischen Spiele 2024/28 an Los Angeles und Paris beschlossen.

IOC-Präsident Thomas Bach (mitte) mit den Repräsentanten zweier "wunderbarer Städte", Anne Hidalgo und Eric Garcetti. Foto: IOC/Greg Martin

Das IOC wird nun Gespräche mit beiden Städten aufnehmen, um die Reihenfolge festzulegen und ein Dreierabkommen zu vereinbaren. Die Doppelvergabe kann dann auf der IOC-Session am 13. September dieses Jahres in Lima formal vollzogen werden.

„Dies ist eine goldene Gelegenheit für uns und von großer Bedeutung für die Zukunft der Olympischen Spiele. Stabilität für elf Jahre zu haben, ist in der fragilen Welt von heute etwas Außergewöhnliches. Wenn Sie morgen einen CEO aus einem der größten Unternehmen der Welt fragen würden, wenn Sie einen Politiker fragen würden, wenn Sie den Präsidenten einer anderen Nicht-Regierungsorganisation fragen würden, bekämen Sie viele oder keine Antworten. Jedenfalls könnte Ihnen keiner sagen, wie stabil sein Unternehmen, seine Organisation in elf Jahren sein wird. Deshalb ist heute ein großartiger Tag für die Olympischen Spiele und die Olympische Bewegung. Es ist außerdem ein großartiger Tag für diese zwei wunderbaren Olympia-Städte“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

Weiter erklärte er: „Heute haben wir das Fundament gelegt, um darauf eine Win-Win-Win-Situation zu bauen und in Lima in wenigen Wochen den finalen Schritt vollziehen zu können.“

Los Angeles‘ Bürgermeister Eric Garcetti und Paris Bürgermeisterin Anne Hidalgo kamen unmittelbar nach der Abstimmung der IOC-Mitglieder spontan und Hand-in-Hand auf die Bühne und dankten der IOC-Vollversammlung für ihren Beschluss.

Am Morgen hatten Los Angeles und Paris ihre Projekte, die derzeit noch beide auf 2024 zugeschnitten sind, den IOC-Mitgliedern und den Vertretern der internationalen Sportverbände vorgestellt. Die Delegation von Los Angeles wurde von Garcetti angeführt, das Team von Paris vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

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Neues Kandidatenverfahren für Olympische Winterspiele 2026 beschlossen

Die Olympischen Winterspiele 2026 werden auf Grundlage eines neuen Kandidatenverfahrens vergeben. Diesen Beschluss fasste die IOC-Vollversammlung am Dienstag in Lausanne. Der neue Prozess wird die Kandidatur kostengünstiger und einfacher machen. Den Nationalen Olympischen Komitees sowie den interessierten Städten wird deutlich mehr Unterstützung durch das IOC angeboten.

Die wichtigsten Änderungen sind die Verkürzung der eigentlichen Kandidatenphase auf ein Jahr. Sie beginnt erst im Oktober 2018. Dann entscheidet die IOC-Vollversammlung, welche Stadt oder welche Städte in die Kandidatenphase aufgenommen werden. Derzeit sind vier Städte mit dem IOC in Kontakt: Calgary/Kanada, Innsbruck/Österreich, Sion/Schweiz und Stockholm/Schweden. Ausgeweitet wird die vorgeschaltete Einladungsphase.

Das IOC wird den interessierten Städten aktiv helfen, ihre Projekte zu entwickeln. Die Olympischen Spiele sollen an die Anforderungen der Städte, Regionen und Länder angepasst werden und nicht umgekehrt.

IOC-Präsident Thomas Bach sagte: „Wir wollen zeigen, dass traditionelle Wintersportorte in Amerika, Europa oder Asien willkommene Gastgeber für Olympische Spiele sind.“

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Jahresbericht 2016 vorgestellt – täglich 3,4 Millionen US-Dollar für den Sport in aller Welt

3,4 Millionen US-Dollar stellt das IOC täglich für den Sport in aller Welt zur Verfügung. Dies geht aus dem Jahresbericht (Annual Report) 2016 hervor, der von der IOC-Vollversammlung am Dienstag in Lausanne verabschiedet worden ist.

Die Einnahmen des IOC in der Olympiade 2013 bis 2016 beliefen sich auf die Rekordsumme von 5,7 Milliarden US-Dollar, 500 Millionen mehr als in der vorangegangenen Olympiade (Plus von 7,6 Prozent). 90 Prozent dieser Gelder fließen zurück in den internationalen Sport. Sie gehen an Athletinnen und Athleten, an Organisationskomitees Olympischer Spiele, an Nationale Olympische Komitees, internationale Sportverbände und Sportorganisationen rund um den Globus. Durch dieses Solidaritätsprinzip wird sichergestellt, dass die Olympischen Spiele und die Olympische Bewegung global sind.

73 Prozent der Einnahmen stammen aus der Vermarktung der Fernsehrechte der Olympischen Spiele, 18 Prozent aus dem Top-Partner-Programm, vier Prozent aus anderen Rechten und fünf Prozent aus anderen Einnahmen.

Obwohl das IOC eine nicht-gewinnbringend arbeitende internationale Organisation ist, bilanziert es seine Finanzen nach dem hohen IFRS-Standard für internationale Unternehmen. Alle Finanzflüsse werden entsprechend transparent im Jahresbericht dargestellt.

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(Quelle: IOC)

 Kategorie: Olympische Spiele, Internationales, Top News

 
 

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