Konkurrenzsituation für Winterspiele 2022 nun erheblich entspannt

04.03.2013

In einer Volksbefragung stimmte der Kanton Graubünden am Sonntag gegen eine Olympiabewerbung für die Winterspiele 2022. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper nimmt dazu Stellung.

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper hält Bürgerbeteiligung für wichtig. Foto: DOSB

Er erklärte auf Medienanfragen: "Die Entscheidung zeigt, wie wichtig die Bürgerbeteiligung ist. Darum hat der DOSB diese auch zur Voraussetzung für jede mögliche neue Bewerbung gemacht. Sollte nach den Wahlen in Bayern und im Bund sowie der IOC-Entscheidung über die Spiele 2020 der Beschluss für eine neuerliche Bewerbung Münchens um Olympische Winterspiele fallen, ist mit den dann Beteiligten ein Bürgerentscheid am 10. November 2013 geplant. Bis dahin können dann auch sämtliche Fragen, die die Bürgerschaft interessieren, geklärt werden. Die Konkurrenzsituation für die Winterspiele 2022 hat sich mit dem Votum aus Graubünden erheblich entspannt. Dies wird bei der Entscheidung des DOSB positiv Berücksichtigung finden."

Die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) müssen bis 15. November ihr Interesse an den Winterspielen 2022 bekunden. Die Entscheidung über den Gastgeber fällt im Sommer 2015.

(Quelle: DOSB)

 
 

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