Lemberg steigt aus Rennen um Olympische Winterspiele 2022 aus

30.06.2014

Die Ukrainer wollen sich nun auf eine Bewerbung für das Jahr 2026 konzentrieren. Almaty, Oslo und Peking sind die verbleibenden Kandidaten.

Wo finden die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022 statt? Almaty, Oslo und Peking bleiben im Rennen. Foto: picture-alliance

Lemberg hat seine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele auf das Jahr 2026 verschoben und ist aus dem Rennen um die Spiele 2022 ausgestiegen. Das gaben das IOC und das NOK der Ukraine am Montag bekannt. Die Entscheidung wurde nach Gesprächen zwischen IOC-Präsident Thomas Bach, dem ukrainischen Premierminister Arsenij Jazenjuk und Sergej Bubka, Präsident des NOK der Ukraine, getroffen. 

„Eine erste Evaluierung der IOC-Arbeitsgruppe bescheinigt Lemberg großes Potenzial, doch in unseren Gesprächen sind wir übereingekommen, dass eine Fortführung der Bewerbung für 2022 in der aktuellen Lage schwierig ist, aber eine zukünftige Bewerbung für die Ukraine und den ukrainischen Sport Sinn macht“, sagte Fecht-Olympiasieger Thomas Bach nach den Gesprächen. 

„Wir haben viel gelernt in unserer ersten Olympiabewerbung überhaupt und werden stärker zurückkommen, als wir gestartet sind“, twitterte der ukrainische NOK-Präsident Sergej Bubka, Stabhochsprung-Olympiasieger.

Vor Lemberg hatten bereits Krakau und Stockholm ihre zuvor eingereichten Bewerbung zurückgezogen. In München und Graubünden (Schweiz) hatten sich die Bürger im Vorfeld gegen eine Bewerbung entschieden. Verbliebene Kandidaten sind nun Almaty (Kasachstan), Oslo (Norwegen) und Peking (China). 

Quelle: IOC/DOSB

 
 

Top Partner Team Deutschland

Top Partner Team Deutschland