Olympischer Sport und Kunst: Sieger gekürt

29.02.2012

Eine Jury hat in der vorigen Woche in Frankfurt/Main den nationalen Sieger des Wettbewerbs „Olympischer Sport und Kunst“ Axel Gercke mit dem Bild "Sprint" gekürt.

Der Sieger des nationalen Kunstwettbewerbs: "Sprint" von Axel Gercke. Foto: DOA

Die Jury (v.l.): Achim Bueble, Prof. Walther Tröger, Dr. Andreas Höfer, Hans Borchert, Dr. h. c. Klaus Schormann und Marc Fritzsche mit den prämierten Bildern „2in1 Olympic Games“ (2. Platz), „Sprint“ (1. Platz) und „Magic Moments“ (3. Platz) Foto: DOA

Das Gemälde des Nürnberger Malers und Zeichners Axel Gercke wird nunmehr Deutschland in dem international ausgeschriebenen Wettbewerb vertreten.

Seit jeher ist die Verbindung des Sports mit Kunst und Kultur eine erklärte Aufgabe und elementarer Bestandteil der Olympischen Bewegung. Schon ihr Gründervater Pierre de Coubertin hatte stets die künstlerische Dimension der Olympischen Idee hervorgehoben, bei der die sportlichen Wettkämpfe von einem kulturellen Rahmenprogramm begleitet werden sollten. In diesem Sinne schreibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) seit den Spielen von Sydney 2000 den sogenannten „Olympic Sport and Art Contest“ aus.

Dieser Wettbewerb wird zunächst – in der Verantwortung der Nationalen Olympischen Komitees – auf nationaler Basis durchgeführt, anschließend werden die jeweiligen Siegerarbeiten vom IOC und dem Olympischen Museum in Lausanne international ausgezeichnet.

In Deutschland liegt die Federführung des Wettbewerbs bei der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Anlässlich seiner nunmehr vierten Auflage fand sich am 21. Februar im „Haus des deutschen Sports“ in Frankfurt am Main eine fachkundige Jury zusammen, um die zum Thema „Sport und die olympischen Werte: Spitzenleistung, Freundschaft und Respekt“ („Sport and the Olympic Values Excellence, Friendship and Respect“) eingereichten Werke zu begutachten.

Hohes Niveau bei allen eingereichten Werken

Als Sieger der nationalen Ausscheidung und Gewinner des Preisgeldes von 3.000 Euro setzte sich das Bild „Sprint“ von Axel Gercke durch. Das Gemälde, so die Jury, zeige in beeindruckender und künstlerisch hochwertiger Art und Weise den typischen Zielsprint bei einem Radrennen.

Platz zwei und drei belegten die Werke von Romana Bellinger („2in1 Olympic Games“) und Albert Münch („Magic Moments“). Münch hatte die nationalen Entscheidungen bei der Premiere 1999 sowie 2008 gewinnen können. Die beiden Künstler erhalten ein Preisgeld von 2.000 und 1.000 Euro.

Die Juroren Hans Borchert (Künstler), Achim Bueble (ehemaliger DOA-Geschäftsführer), Marc Fritzsche (Kunstpädagoge), Andreas Höfer (DOA-Direktor), Klaus Schormann (Mitglied der IOC-Kommission für Kultur und Erziehung, DOA-Vorstandsmitglied) und Prof. Walther Tröger (IOC-Ehrenmitglied) bedankten sich im Namen der Veranstalter bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hoben das hohe Niveau der eingereichten Werke hervor. Die Auszeichnung der Gewinner und die Überreichung der Preisgeld-Schecks wird in einem angemessenen Rahmen folgen.

Auf internationaler Ebene werden die Kunstwerke im kommenden Frühjahr durch eine Jury prämiert, der Vertreter der Kulturkommission des IOC und des Olympischen Museums sowie Kunstexperten aus allen fünf Kontinenten angehören. Der Gesamtsieg ist mit 30.000 US-Dollar dotiert.

 
 

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