Vielfalt beim Malwettbewerb zu Olympia 2016

24.11.2016

Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen haben sich am Malwettbewerb der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit kreativen Werken beteiligt.

Sophie (16 Jahre) hat die Szene einer Siegerehrung im Olympiastadion im Kontrast zu den sozialen Gegensätzen in Rio de Janeiro malerisch umgesetzt.

Jannik (7 Jahre) fasziniert der wegspritzende Sand, wenn die Weitspringer landen. Fotos: DOA

„Olympische Spiele – wie ich sie sehe!“ – dieses Motto lässt viel Spielraum für Interpretation, den die rund 1.000 Teilnehmenden des diesjährigen Malwettbewerbs für Kinder und Jugendliche mit viel Kreativität nutzten. Während sich die Jüngeren vor allem auf die Darstellung von Sportarten oder die Olympische Fackel bezogen, wurden bei den Älteren auch kritischere Werke eingereicht.

Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen waren dazu aufgerufen, ihre eigene Sicht auf die Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro und individuelle Eindrücke zu Olympia kreativ mit einem Bild darzustellen. Traditionell führt die Deutsche Olympische Akademie (DOA)  in Zusammenarbeit mit dem BDK e. V. Fachverband für Kunstpädagogik zu den Sommerspielen einen Malwettbewerb durch.

Beim diesjährigen Wettbewerb erreichten die Jury vor allem Darstellungen von Sporthandlungen wie Schwimmen, Fechten, Radrennen oder Turnen. In der jüngsten Altersgruppe etwa überzeugte Jannik (7 Jahre) die Jury mit der Dynamik, die sein Weitspringer ausstrahlt – da spritzt der Sand nur so weg. Viele Teilnehmende beschäftigten sich auch mit Phänomenen und Traditionen im Zusammenhang mit Olympischen und Paralympischen Spielen wie dem Olympischen Feuer oder den Olympischen Ringen. 

Auch kritische Auseinandersetzungen mit Olympia wurden prämiert. Diese Bilder umfassten Themen wie Korruption, Doping, Gewalt oder die Gegensätze in Brasilien zwischen Arm und Reich. Auf dem Gewinnerbild von Sophie (16 Jahre) in der ältesten Altersgruppe werden die bunten und fröhlichen Wettkämpfe im Gegensatz zur Gewalt außerhalb der Stadien dargestellt.

Über 60 Schulen nahmen am Wettbewerb teil, darunter auch zwei aus der Schweiz und eine Schule aus Brasilien. Um dem jeweiligen Alter – die jüngsten Teilnehmenden waren erst drei, die ältesten bereits 19 Jahre alt – bei der Bewertung gerecht zu werden, wurden die Kinder und Jugendlichen in vier Gruppen nach ihren Jahrgängen eingeteilt und von einer vierköpfigen Fachjury bewertet. Diese setzte sich aus dem Künstler Hans Borchert, Dr. Marc Fritzsche (Universität Gießen) vom BDK e. V. Fachverband für Kunstpädagogik sowie zwei Vertretern der DOA (Direktor Tobias Knoch und Matthias Thaler, Referent für Bildung und Schulprojekte) zusammen.

Opens external link in new windowDie Siegerbilder werden im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum der DOA im Mai 2017 ausgestellt.

(Quelle: DOA)

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