Statement des DOSB zu Evi Sachenbacher-Stehle

21.02.2014

Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle ist bei einer Dopingkontrolle am Montag (17.2.) nach dem Massenstart-Rennen sowohl in der A- als auch in der B-Probe positiv auf das Stimulans Methylhexanamin getestet worden.

Evi Sachenbacher-Stehle ist nach positiver Dopingprobe von der Deutschen Olympiamannschaft ausgeschlossen worden. Foto: picture-alliance

Dieses ist im Wettkampf verboten. Die IOC-Disziplinarkommission hat die Athletin am Freitagnachmittag angehört.

Der DOSB hat Evi Sachenbacher-Stehle daraufhin entsprechend der mit ihr getroffenen Athletenvereinbarung aus der Deutschen Olympiamannschaft ausgeschlossen und ihre sofortige Rückreise veranlasst und umgesetzt. Über weitere Konsequenzen wird im Zusammenhang des Verfahrens entschieden, das federführend vom Biathlon-Weltverband IBU noch einzuleiten sein wird.

Chef de Mission Michael Vesper erklärte: „Der DOSB steht für einen dopingfreien Sport und eine Null-Toleranz-Politik. Wir streben nur sauber erzielte Leistungen an. Jeder Dopingfall ist zuerst einmal eine große Enttäuschung. Er ist aber auch ein Beleg dafür, dass das Kontrollsystem funktioniert. Wir haben wie in unserem Anti-Doping-Management beschrieben unverzüglich und konsequent gehandelt und im Vorfeld und während der Spiele alles in unserer Macht stehende getan, um sauberen Sport zu ermöglichen.“

Die NADA hatte mehrfach alle Athletinnen und Athleten vor Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt, die Methylhexanamin enthalten. Vesper nahm den aktuellen Fall erneut zum Anlass, auf die erheblichen Gefahren hinzuweisen, die durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln entstehen können. Deshalb appellierte er erneut an alle Spitzensportlerinnen und -sportler auf solche Nahrungsergänzungsmittel konsequent zu verzichten.

(Quelle: DOSB)

 
 

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