DOSB, JOC und GIZ sind Projektpartner

07.11.2017

Der DOSB, das Jordanische Olympische Komitee (JOC) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) haben eine Projektpartnerschaft zur Förderung von Sport für Entwicklung in Jordanien geschlossen.

Die Repräsentanten von JOC, GIZ und DOSB unterzeichnen in Prag die Projektpartnerschaft. Foto: ANOC

Die Vereinbarung wurde am Rande der ANOC-Generalversammlung in der vorigen Woche (2./3. November) in Prag getroffen.

Mit der Unterstützung und der Vernetzung der Sportverbände in Jordanien und Deutschland wollen der DOSB, das JOC und die GIZ ein Programm auflegen, mit dem mehr Kindern und Jugendlichen „Zugang zu Sportaktivitäten im schulischen und außerschulischen Kontext“ geschaffen wird.

Die Maßnahmen in Jordanien stehen im Kontext einer Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem DOSB. Ziel der gemeinsamen Maßnahmen in Jordanien ist es, Sport als Mittel zur Gewaltprävention und Traumabewältigung für syrische und jordanische Kinder und Jugendliche zu nutzen. Die GIZ ist mit der Durchführung der Projekte vor Ort betraut. DOSB-Experten sollen sie mit sportfachlicher Expertise begleiten.

„Sport verbindet – über alle Barrieren und Grenzen hinweg“, sagte DOSB-Vizepräsidentin Prof. Gudrun Doll-Tepper bei der Unterzeichnung. „Wir freuen uns, mit dieser Projektpartnerschaft durch Sport mehr Kinder und Jugendliche zu einem aktiven Leben zu ermuntern, mit Life Skills auszustatten und den Zusammenhalt zwischen Flüchtlingen und den aufnehmenden Gemeinden zu stärken.“

Auch der Präsident des Jordanischen Olympischen Komitees, Prinz Feisal Al Hussein, gab seiner Freude über die Zusammenarbeit Ausdruck: „Dieses richtungsweisende Abkommen wird tausenden Kindern und Jugendlichen in Jordanien zugutekommen. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem DOSB und der GIZ die Kraft des Sports  und der Bildung zu nutzen, um mehr junge Jordanier zu motivieren, ihre Fähigkeiten zu verbessern und ein aktives und gesundes Leben zu führen“, sagte er.

Die Zusammenarbeit mit dem JOC und der GIZ ist ein weiterer wichtiger Schritt, der dazu beitragen kann, durch Sport mehr Frieden auf der Welt zu schaffen. Unter dem Dach von „Sport für Entwicklung“ fördern das BMZ, die GIZ und der DOSB mit gemeinsamen Projekten Kinder und Jugendliche in Schwellen- und Entwicklungsländern in ihrer Entwicklung. Dabei geht es nicht nur um die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Bewegung: Sport wird hier gezielt genutzt, um Werte wie Respekt, Fair Play und Teamgeist zu fördern, um Bildungsanreize zu  setzen und zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen einen Beitrag zu leisten. So lässt sich Wissen über Themen wie Friedensförderung, Gesundheitsaufklärung, Umwelt-schutz oder Geschlechtergerechtigkeit gut im Kontext des Trainings vermitteln. Im Fluchtkontext stehen die Verständigung und Wertschätzung zwischen
lokalen Gemeinden und geflüchteten Menschen im Fokus.

(Quelle: DOSB)


 
 

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