Tischtennis in der Elfenbeinküste – hoffnungsvolle Talente benötigen Strukturen zur Entwicklung

20.07.2017

Vom 19.6.2017 bis 9.7.2017 fand in der ivorischen Metropole Abidjan ein Tischtennis-Kurzzeitprojekt zur Förderung des Tischtennissports statt.

Teilnehmer des Projekts in Aktion. Foto: DOSB/Schmidt-Arndt

Teilnehmer des Projekts in Aktion. Foto: DOSB/Schmidt-Arndt

Die meisten Sportinteressierten verbinden mit der Elfenbeinküste wohl hauptsächlich den Fußballsport sowie ihren international bekannten Stürmerstar Didier Drogba, aber auch im Tischtennissport geben Talente Grund zur Hoffnung.

Der DOSB-Auslandsexperte Felix Schmidt-Arndt reise Mitte Juni für einen dreiwöchigen Aufenthalt nach Abidjan, um ein aus vier Teilbereichen bestehendes Projekt durchzuführen, das im Rahmen der Internationalen Sportförderung vom Auswärtigen Amt finanziert wurde. Vor Ort traf er auf hoffnungsvolle Talente, engagierte Trainer und motivierte Funktionäre, die sich für die Entwicklung des Tischtennis einsetzen und dabei vor allem mit den mangelnden Ressourcen zu kämpfen haben.

Das vom DOSB-Experten durchgeführte Projekt gliederte sich in vier Bereiche. Zunächst wurden Trainer aus- und fortgebildet. Im Anschluss daran wurden die Nationalspieler der verschiedenen Alterskategorien unter aktiver Mitarbeit der zuvor aus- und fortgebildeten Trainer in einem gemeinsamen Lehrgang auf die anstehenden Turniere vorbereitet.

In diesen beiden Teilbereichen des Projekts half die von der deutschen Botschaft überreichte Materialspende bestehend aus Bällen und Schlägern ungemein weiter. Den dritten Abschnitt des Kurzzeitprojekts bildeten Maßnahmen zur Erhöhung der Popularität des Tischtennissports in Schulen und Vereinen. Im abschließenden Teil stand die Optimierung der Verbandsstrukturen sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine in Abidjan untereinander auf dem Programm.

Am Ende des Kurzeitprojekts fiel das Fazit des Experten differenziert aus. Es konnte in den drei Wochen zwar schon viel erreicht werden – insbesondere in der Spieler- und Trainerentwicklung, allerdings bleibt auch noch viel Arbeit für die Zukunft. Gerade im Bereich der Mitgliedergewinnung und dem Aufbau eines stabilen Wettkampf- und Ligasystems sind zwar die ersten Schritte gemacht, allerdings muss dieser Weg konsequent weiterverfolgt werden, um mittelfristig den Tischtennissport in der Elfenbeinküste weiterentwickeln zu können.


 
 

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