Deutsche Sportexperten in aller Welt

Foto: Stärk

Seit Anfang der 60er Jahre fördern die deutschen Sportorganisationen die Entwicklung des Sports in Entwicklungsländern. Im Rahmen dieser Internationalen Sportförderung wurden bislang weltweit über 1400 Langzeit- und Kurzzeitmaßnahmen in über 100 Ländern durchgeführt.

Ermöglicht wird diese Projektarbeit durch die umfangreiche Unterstützung der Bundesregierung, insbesondere des Auswärtigen Amtes, sowie durch die fachliche Assistenz der Mitgliedsverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes und hier besonders durch die Fachverbände. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die nachhaltige Entwicklung durch Ausbildung von einheimischen Fachkräften und der Aufbau von überdauernden Sportstrukturen. Darüber hinaus soll im Einvernehmen mit den jeweiligen Partnerländern und unter Berücksichtigung der dortigen ökonomischen und sozialen Bedingungen  der Auf- und Ausbau moderner und selbständiger Sportsysteme gefördert werden. Hierzu werden individuelle, gemeinsam erarbeitete und speziell auf jedes Land zugeschnittene strukturbildende Maßnahmen entwickelt.

Angesichts der großen Erfolge, der ungebrochenen Nachfrage und des gestiegenen Stellenwerts internationaler Entwicklungsförderung hat der deutsche Sport die Bundesregierung zuletzt mehrfach aufgefordert, den seit Ende der 90er Jahre eingetretenen Mittelkürzungen Einhalt zu gebieten und die Sportförderung voranzutreiben.

Im Jahr 2015 wurden die Langzeitprojekte in Guatemala und Sambia (Leichtathletik) sowie in Äthiopien (Fußball) weitergeführt. Das Fußball-Langzeitprojekt auf den Philippinen wurde beendet während in Uruguay eine neue Maßnahme im Bereich Frauenfußball begann. Parallel dazu wurden 21 Kurzzeitprojekte in 17 Ländern durchgeführt.

 
 

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