Teamsport Deutschland vereint DBB, DEB, DFB, DHB und DVV

20.03.2017

Am Sonntag (19.3.) hat sich beim „Tag des Handballs“ in Hamburg die Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt.

Teamsport Deutschland gibt DBB, DEB, DFB, DHB und DVV eine gemeinsame Stimme. Logo: Teamsport Deutschland

Ingo Weiss (Präsident Deutscher Basketball Bund), Franz Reindl (Präsident Deutscher Eishockey-Bund), Rainer Koch (Deutscher Fußball-Bund, 1. Vizepräsident – Amateure, Recht und Satzungsfragen), Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund) und Thomas Krohne (Präsident Deutscher Volleyball-Verband) präsentierten die gemeinsame Initiative der deutschen Mannschaftssportarten.

„Teamsport Deutschland gibt dem deutschen Mannschaftssport eine starke und gemeinsame Stimme“, sagt Michelmann, der 2017 die Rolle des Sprechers der Initiative übernimmt. „Natürlich konkurrieren unsere Verbände auf einigen Feldern, aber die grundsätzlichen Bedürfnisse, Aufgaben und Lösungswege ähneln sich so sehr, dass uns der Zusammenschluss stärkt. Wir sind überzeugt, dass unsere Argumente gemeinsam vorgetragen an Kraft gewinnen. Teamsport Deutschland wird helfen, den Mannschaftssport-Standort Deutschland stabil aufzustellen, im internationalen Vergleich zu stärken und so eine größere gesellschaftliche Relevanz zu schaffen.“

Teamsport Deutschland wird die Plattform zum regelmäßigen Austausch über aktuelle und wichtige Themen des Sports untereinander und so gezielt nach außen wirken. Adressaten der mit einer Stimme vorgetragenen Positionen sind unter anderem Vertreter des deutschen Sports und die (sport-)politischen Institutionen, neben der Politik aber auch internationale Verbände, Sponsoren, Rechtehändler und Vermarkter sowie die nationalen und internationalen Profiligen und die Medien. Der Verbund der Mannschaftsportarten verbessert die Voraussetzungen zur Nutzung von Synergiepotenzialen.

Teamsport Deutschland hat nach mehreren vorbereitenden Sitzungen auf Ebene der Präsidenten und Generalsekretäre folgende Kernthemen für die künftige Arbeit definiert. Diese sind unter anderem:

  •     Leistungssportförderung
  •     Regelungen zur Förderung in Deutschland ausgebildeter Talente
  •     Nationale und internationale Situation der Medienrechte
  •     Werberechte und Vermarktung
  •     Dienstleistungsangebote
  •     Internationale Veranstaltungen

 
Sitz von Teamsport Deutschland wird Berlin sein. Perspektivisch wird die Initiative mit einer von den teilnehmenden Verbänden finanzierten hauptamtlichen Stelle ausgestattet.

(Quelle: DBB, DEB, DFB, DHB, DVV)


 
 

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