Floorball ist 99. Mitglied der Sportfamilie

06.12.2014

Der Floorball-Verband Deutschland (FD) ist am Samstag (6.12.) von der DOSB-Mitgliederversammlung als 99. Mitglied in die Familie des organisierten Sports aufgenommen worden.

Szene aus einem WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Schweiz; Foto: floorball.de

Elke Scholz ist Präsidentin des Floorball-Verbandes Deutschland. Foto: floorball.de

Floorball wird der Gruppe der nichtolympischen Spitzenverbände zugeordnet. "Ich freue mich, dass wir nun Teil der `deutschen Sportfamilie´sind", sagte FD-Präsidentin Elke Scholz nach der Entscheidung. "Auf dieses Ziel haben wir alle so lange hingearbeitet, gleich ob als Trainer eines dörflichen Vereins, Helfer bei einer Veranstaltung oder als aktiver Mitarbeiter in einem Vorstand".

Der Verband (früher Deutscher Unihockey Bund) hatte sich seit vielen Jahren um eine Aufnahme in den DOSB bemüht. Die organisatorischen Mindestvoraussetzungen wurden allerdings erst jetzt nachgewiesen, nachdem die Mitgliederzahl über 10.000 gestiegen ist (aktueller Stand 10.654) und eine Mitgliedschaft in acht der 16 LSB besteht (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein).

In Übereinstimmung mit dem Deutschen Hockey-Bund und dem Deutschen Eishockey-Bund wurde festgestellt, dass es sich bei Floorball um eine eigenständige Sportart handelt, die auch auf internationaler Ebene von einem eigenen Verband vertreten wird (International Floorball Federation, IFF), der vom IOC anerkannt ist. Die IFF erkennt den Floorball-Verband Deutschland als zuständigen Verband für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland an.

Beim Floorball-Verband verspricht man sich für die Zukunft den Aufbau und die Umsetzung eines Aus- und Fortbildungsangebots für den sportlichen Bereich, aber auch um junge Menschen für die Vereine und Verbände zu qualifizieren. "Damit meine ich u.a. die Vermittlung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Dafür können wir als Fachverband einen wichtigen Beitrag leisten", erläutert Scholz.

Weitere wichtige Themen seien der Ausbau der Aktivitäten rund um das Thema Inklusion und mögliche Anti-Doping-Kampagnen. Als DOSB-Mitglied, so die Präsidentin, sollten alle Vorteile genutzt werden, Floorball im Interesse seiner vielen jungen Spieler (etwa die Hälfte der FD-Mitglieder sind zwischen 7 und 14 Jahren alt) weiter zu entwickeln und auch in Deutschland im Kreis der großen Spielsportarten zu etablieren. "Dazu gehört in meinen Augen auch die unbedingte weitere Förderung im Schulsport und die damit verbundene mögliche Aufnahme in die Deutsche Schulsportstiftung `Jugend trainiert für Olympia´."

Opens external link in new windowDie Beschlüsse der DOSB-Mitgliederversammlung 2014 gibt es hier >>>

(Quelle: DOSB)


 
 

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