Spitzenverbände schlagen Alfons Hörmann als DOSB-Präsident vor

17.10.2013

Der Präsident des Deutschen Ski-Verbandes sei das gemeinsame Angebot der Spitzenverbände an die Landessportbünde und die VmbA, betonten Hans-Peter Krämer und Rainer Brechtken.

Alfons Hörmann soll neuer Präsident des DOSB werden. Foto: picture-alliance

Die Spitzenverbände des DOSB haben den Landessportbünden und den Verbänden mit besonderen Aufgaben Ski-Verbands-Präsident Alfons Hörmann als Nachfolger für den zurückgetretenen DOSB-Präsidenten Thomas Bach vorgeschlagen. Das gaben der amtierende DOSB-Präsident Hans-Peter Krämer sowie Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB) und Sprecher der Spitzenverbände, am Mittwoch nach einer Sitzung in Frankfurt/Main bekannt.

Vorausgegangen sei ein „sehr einvernehmlicher Diskussionsprozess“, an dessen Ende ein „einmütiges Ergebnis“ stand, wie Krämer und Brechtken betonten. Brechtken sagte: „Die Spitzenverbände sehen Alfons Hörmann als ihr Angebot an die beiden anderen Säulen des DOSB.“

„Die Mitglieder sind der Souverän. Wir haben jetzt die Spitzenverbände in aller Einmütigkeit erlebt. Ich gehe davon aus, dass auch die LSBs und die VmbA sich sachlich mit diesem Vorschlag auseinandersetzen“, erklärte Hans-Peter Krämer.

Alfons Hörmann bedankte sich für die „einmütige Empfehlung“ bezeichnete diese aber nur als „erste Etappe“. Das nächste Teilstück sei das Treffen mit den Landessportbünden in der kommenden Woche in Hamburg (25./26. Oktober). „Es geht darum, den gesamten deutschen Sport hinter einer Kandidatur zu vereinen“, sagte Hörmann. Deshalb werde er auch mit den anderen beiden Säulen im DOSB in „offene, klare Gespräche“ gehen, um „Konzepte und Ideen auszutauschen“, wie Hörmann erklärte: „In der Hoffnung, dass es uns dann gelingt, einen gemeinsamen Nenner und ein klares Programm für die Zukunft zu entwickeln.“

Die Wahl eines neuen DOSB-Präsidenten findet am 7. Dezember bei der 9. DOSB-Mitgliederversammlung in Wiesbaden statt. Sie erfolgt satzungsgemäß zunächst für ein Jahr und ist notwendig geworden, weil Thomas Bach am 10. September als erster Deutscher zum IOC-Präsidenten gewählt worden war und sein Amt als DOSB-Präsident anschließend wie angekündigt niedergelegt hatte.

In der Mitgliederversammlung werden die 98 Mitgliedsorganisationen - berechnet auf Grund ihrer Mitgliederzahl - voraussichtlich über 485 Stimmen verfügen. 243 Stimmen gehören den Olympischen Spitzenverbänden, den IOC-Vertretern im DOSB (Thomas Bach und Claudia Bokel) sowie den Persönlichen Mitgliedern, die auf Grund ihrer Olympischen Geschichte DOSB-Mitglied sind. 242 Stimmen sind nicht-olympische.

(Quelle DOSB)

 
 

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