Sportentwicklungsbericht 2009/2010
Im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Landessportbünde und des Bundesinstituts für Sportwissenschaft erstellt die Deutschen Sporthochschule Köln den so genannten „Sportentwicklungsbericht“, der die Situation der Sportvereine in Deutschland analysiert. Der Sportentwicklungsbericht versteht sich als ein wissensbasiertes Steuerungsinstrument für die Sportentwicklung auf der Basis regelmäßiger Vereinsbefragungen und -analysen.
Die deutlich verbesserte Beteiligungsquote, an der sich ca. 20.000 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligten, deutet auf eine nochmalig erhöhte Akzeptanz bei den Vereinen hin und verbessert die Belastbarkeit der Analysen. Die Auswertung dieser Umfrage hat bereits begonnen. Neben einem modifiziertem Themenspektrum und entsprechend veränderten inhaltlichen Teilberichten wird auch beim Sportentwicklungsbericht 2009/2010 selbstverständlich an der Erstellung der Länderberichte festgehalten.
Die einzelnen Länderauswertungen und Themenberichte zur 3. Welle des Sportentwicklungsberichts (Bildung/Qualifizierung von Mitarbeitern, Ehrenamt, Finanzielle (In-)Flexibilität von Sportvereinen, Wirtschaftliche Bedeutung der Sportvereine, Kommune und Sportverein, Schule und Sportverein, Vereinsphilosophien, Ethnische Vereine) werden zurzeit erarbeitet und zu Beginn des Jahres 2011 veröffentlicht.
Download
Bundesbericht 3. Welle
Sportentwicklungsbericht 2007/2008
Der Sportentwicklungsbericht 2005/2006 wurde zur Jahreswende 2007/2008 mit der Veröffentlichung des rd. 700-seitigen Gesamtberichts, einer mehrsprachigen Kurzfassung, einer Veröffentlichungsreihe in der DOSB-Presse und einer komprimierten Darstellung ausgewählter Fakten und Analysen abgeschlossen. Trotz oder gerade wegen der neuartigen Erhebungsmethode wird das Projekt als Erfolg bewertet. Die Landessportbünde haben gemeinsam mit dem DOSB und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft durch Finanzierungsbeteiligung, Mitwirkung im Projektbeirat und vielfältigen Veranstaltungen hierzu in hohem Maße beigetragen.
Im Vordergrund dieses – ersten – Sportentwicklungsberichts stand insbesondere die Aktualisierung, Verbesserung und Harmonisierung von Argumentations- und Legitimationswissen und von Analysen zum gesellschaftlich relevanten Leistungsspektrum des Sports. Dies wirkt insbesondere im (sport-) politischen Umfeld nachhaltig positiv.
Auf diesen positiven Bewertungen aufbauend wurde in Abstimmung mit den LSB in 2007 mit einer neuen Befragungswelle der zweite Sportentwicklungsbericht begonnen. Die deutlich verbesserte Beteiligungsquote deutet auf eine erhöhte Akzeptanz bei den Vereinen hin und verbessert die Belastbarkeit der Analysen. Die Auswertung der Umfrage hat bereits begonnen. Neben einem etwas modifiziertem Themenspektrum und entsprechend veränderten inhaltlichen Teilberichten wird auch beim Sportentwicklungsbericht 2007/2008 selbstverständlich an der Erstellung der Länderberichte festgehalten. Daneben wird bei der zweiten Welle der Aspekt des Handlungswissens starker betont.
Downloadmöglichkeiten:
Kurzfassung des Sportentwicklungsbericht 2007/2008
deutsch,
englisch,
französisch
Bundesbericht 2007/2008 (in englischer Sprache)
Themenberichte Sportentwicklungsbericht 2007/2008:
Gesundheitssport im Sportverein
Integration von Migrantinnen und Migranten im Sportverein
Leistungssport und Hochleistungssport im Sportverein
Dopingprävention im Sportverein
Öffentliche Förderung des Vereinssport
Mädchen und Frauen im Sportverein
Sportvereine und Ganztagsschulen
Factsheet (Managementversion) / Kurzinformationen zum Sportentwicklungsbericht
Factsheet 2007/2008 - Ausgewählte Fakten zur Situation der deutschen Sportvereine
Artikel - Re-Analyse Deutscher Turner-Bund (Deutsches Turnen - März 2009)
Sportentwicklungsberichte - Hintergrund
Die Sportentwicklungsberichte – „Analysen zur Situation des Sports in Deutschland“ stellen eine Weiterentwicklung der Finanz- und Strukturanalysen des deutschen Sports (FISAS) dar mit dem Ziel, die Entscheidungsträger im organisierten Sport zeitnah mit politikfeld- und managementrelevanten Informationen zu versorgen. Mit Hilfe dieser Unterstützung soll die Wettbewerbsfähigkeit des organisierten Sports in Zeiten leerer öffentlicher Kassen und eines dynamischen sozialen Wandels gestärkt werden. Das Vorhaben wird finanziert von den Landessportbünden, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Mit der Projektleitung wurde Prof. Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln beauftragt. Als Methode kam eine Online-Befragung zum Einsatz.
Methodischer Kerngedanke des Vorhabens ist es, ein Paneldesign aufzubauen. Das heißt, die gleichen Sportvereine sollen alle zwei Jahre zur ihrer Situation befragt werden. Dann würden erstmalig systematische Informationen zur Entwicklung der Sportvereine vorliegen, die sich auch für prognostische Zwecke nutzen ließen.
Der Sportentwicklungsbericht besteht aus folgenden Teilberichten:
- Kurzfassung (in verschiedenen Sprachen)
- Einleitung
- Die Situation des Sports in Deutschland - Betrachtung nach Themenfeldern
- Die Situation des Sport in Deutschland - Betrachtung nach Regionen
- Theoretischer Hintergrund: Produktion von Handlungs-und Legitimationswissen
- Methode
- Literatur und Anhang
Ansprechpartner für weitere Fragen zum Sportentwicklungsbericht ist Christian Siegel, unter siegel(at)dosb.de
Download: Sportentwicklungsbericht 2005-2006
Es wurden insgesamt neun Teilberichte erstellt, die hier jeweils einzeln als Download zur Verfügung stehen:
Sportvereine und demographischer Wandel
Sportstättensituation deutscher Sportvereine
Bezahlte Mitarbeit im Sportverein
Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Sportvereinen
Ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen
Kooperationen der Sportvereine und kommunale Integration
Sportvereine und Finanzen
Sportvereine und Talentförderung
Unterstützung und Beratung von Sportvereinen
Gesamtbericht:
Seite 1-150 (Kurzfassung, Themenfelder: Talentförderung, Demographischer Wandel, Sportanlagensituation, Beratung, Finanzen I)
Seite 151-300 (Finazen II, Mitarbeit, Ehrenamtliches Engagement, Kooperation und und kommunale Integration, Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement, Kinder- und Jugendsport I)
Seite 301-450 (Kinder- und Jugendsport II, Regionen: Sportvereine in Deutschland, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen I)
Seite 451-692 (Hessen II, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen)
Kurzfassung (mehrsprachig in Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Slowenisch und Spanisch):
Was steht im Sportentwicklungsbericht?
Eine achtteilige Serie von Prof. Dr. Detlef Kuhlmann
Sport und Bewegung für alle
Zum Abschluss des Jahres als Europäische Sporthauptstadt trafen sich rund
130 Sportfunktionäre aus ganz Europa im Stuttgarter Rathaus. Beim
Kongress "Sportentwicklung in Städten" ging es am 23. und 24. November
vor allem darum, das Angebot im Breitensport den aktuellen Tendenzen von
Globalisierung und demographischem Wandel anzupassen und adäquate
Bewegungsräume für alle Bevölkerungsgruppen und Alterklassen zu
schaffen.
Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung im Deutschen
Olympischen Sportbund, wies darauf hin, dass zwar 80 Prozent der Deutschen in Städten leben, es aber auf nationaler Ebene keine Stadtpolitik gebe. Dies wirke sich auf eine stringente Sportentwicklung nicht gerade günstig aus, vor allem in Gemeinden, in denen der Sport eher ein Stiefkind der Kommunalpolitik sei. Schneeloch plädierte deshalb dafür, dass kommunale Ämter und Entscheidungsträger fach- und ressortübergreifend besser zusammenarbeiten und den Sport frühzeitig bei ihren Planungen berücksichtigen. Auch die Sportvereine müssten sich flexibel erweisen. Kooperationsfähigkeit sei das Gebot der Stunde. Nur wer zum Beispiel gut mit Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen, Krankenkassen etc. zusammenarbeite, könne den Trends zur kommerzialisierten Fitness im Studio oder zum ganz inividuellen, privaten Training erfolgreich begegnen und Alternativen aufzeigen.
Dokumentation des DSB-Zukunftskongresses
Zum Kongress „Sport gestaltet Zukunft mit den Menschen vor Ort“ konnte der Deutsche Sportbund am 2. und 3. Dezember 2004 im Congress Centrum Bremen 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen der Sportbewegung der gesamten Bundesrepublik begrüßen.
Die Grußworte, Grundsatzreden, Expertenvorträge und Workshopergebnisse dieser Veranstaltung wurden aufgearbeitet und in einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst. Wir hoffen, dass die nunmehr auch schriftlich vorliegenden Kongressmaterialien Impulse und Anregungen für interessante Diskussionen zur zukunftsorientierten Gestaltung der Sportentwicklung geben.
Download:
Gesamtdokumentation des Zukunftskongresses 2004 in Bremen
Der Sportausschuss des Bundestages hat im Juni 2005 den Bericht zur Situation des Sports, der Vereine und der Sportstätten in den neuen Bundesländern vorgelegt.
Inhalt:
1. Bilanz der BMI-Sportpolitik in den Jahren 2002 bis 2005
2. Situation der Vereine in den neuen Bundeländern
3. Situation der Sportstätten in den neuen Bundeländern
Die WLSB-Vereinsstudie
Sportvereine - Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?
Entgegen zahlreicher Prognosen ist der Sportverein kein Auslauf-, sondern vielmehr ein Erfolgsmodell. Die Zahl der Vereine und ihrer Mitglieder steigt kontinuierlich an; derzeit ist etwa ein Drittel der Bundesbürger Mitglied in einem der über 87.000 Sportvereine. Diese erbringen aus sozialpolitischer Sicht unverzichtbare Leistungen: Vereine (nicht nur Sportvereine) sind der Kitt der Gesellschaft".
Gleichzeitig klagen viele Sportvereine über zunehmende Probleme, wie den Mangel an Ehrenamtlichen oder die nachlassende Mitgliederbindung. Vor allem in Anbetracht weitreichender gesellschaftlicher Veränderungen stellt sich damit die Frage, was zukünftig einen erfolgreichen Sportverein auszeichnet.
Sollen sich Sportvereine an die vielfältigen Veränderungen anpassen oder ihren spezifischen Charakter bewahren? Da es "den" Sportverein nicht gibt, ist hierbei eine differenzierte Betrachtung notwendig.
- Wie lässt sich die Vielfalt der Sportvereinslandschaft erfassen?
- Welche Sportvereinsprofile gibt es, und welche sind erfolgreich?
- Welche Interessen haben die Mitglieder von Sportvereinen?
- Welche Faktoren spielen für die Zufriedenheit der Mitglieder eine Rolle?
- Wovon hängt ihre Bereitschaft zur Bindung an den Verein ab?
Die nun in Buchform erschienene WLSB-Vereinsstudie beantwortet die aufgeworfenen Fragen in einer bislang noch nicht vorhandenen Breite und Detailgenauigkeit und zeigt Perspektiven für zukünftige Arbeit in Sportvereinen auf. Die Datengrundlage lieferte die in Deutschland einmalige Studie, die in Zusammenarbeit zwischen dem Sportinstitut der Universität Tübingen und dem Württembergischen Landessportbund in den Jahren 2001 bis 2004 entstanden ist.
Sportvereine, Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?
Die WLSBVereinstudie
Erhältlich im Handel oder bei Attempto Verlag,
ISBN-Nr. 3-89308-373-1 Preis: 28,00 Euro
Leistung fördern - Die Sportpolitik des Bundesministeriums des Innern
Die Sportförderung des Bundes konzentriert sich auf den Leistungssport sowie solche herausragenden breitensportliche Aktivitäten, an denen ein gesamtstaatliches Interesse besteht.
Eine Zusammenfassung der vielfältigen Initiativen des Bundesministeriums des Innern zur Sportförderung erhalten Sie in dieser Broschüre. Hier finden Sie z.B. Informationen zum Stand der Vorbereitungen der Fußball-WM 2006 in unserem Land, zur Nachwuchsförderung, zum Breiten-, Behinderten- und Leistungssport, zum Sportstättenbau und zu weiteren sportpolitischen Themen.
Download (30 Seiten; Stand: Juni 2004)
Sport in Deutschland
Geschichte und Organisation des Sports sowie insbesondere die Hauptmerkmale seiner Selbstverwaltung und der öffentlichen Verwaltung wurden in einer kompakten Überblicksdarstellung ebenso zusammengefasst wie die besondere Ausprägung der subsidiären Partnerschaft von Sport und Staat in Deutschland. Mittlerweile liegt die aktualisierte (Stand: 2003) 19. und von Friedrich Mevert redigierte Auflage vor.
Im Downloadbereich:
Sportberichte der Bundesregierung
Die Sportberichte der Bundesregierung zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk entwickelt. In einer umfassenden Rückschau
auf den maßgeblichen Berichtszeitraum geben sie Politik, Sport und einer interessierten Öffentlichkeit grundlegende Informationen über Entwicklungen im Sport sowie zur Sportpolitik des Bundes für die zurückliegenden vier Jahre.
Download
8. Sportbericht der Bundesregierung
9. Sportbericht der Bundesregierung (zip file)
10. Sportbericht der Bundesregierung
Mitgliederentwicklung im Deutschen Sportbund
Der Deutsche Sportbund hat seit seiner Gründung 1950 durch stetigen Mitgliederzuwachs seine bedeutende Rolle als größte Personenvereinigung Deutschlands und als größte Sportinstitution der Welt ausgebaut und gefestigt. Nach Jahren explosionsartiger Mitgliedergewinne haben sich die Wachstumskurven spätestens seit dem Ende der 1990er Jahre zwar abgeflacht, doch sind auch in den Jahren 2001 bis 2003 wohl weitere Zuwächse auf vergleichsweise geringem Niveau zu erwarten.
Mitgliederentwicklung im Deutschen Sportbund - Eine Zusammenfassung
Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen
Die Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen sammelt und verteilt Informationen aller Art rund um den Sport von Menschen mit Behinderungen. Insbesondere finden Sie hier Adressen von Vereinen oder Gruppen in ganz Deutschland, die Sport für diese Zielgruppen anbieten. Wenn Sie sich direkt an die Informationsstelle wenden, geben diese Ihnen gerne Literaturhinweise oder informieren Sie über Fortbildungsmöglichkeiten.
Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen
Fabeckstr. 69
14195 Berlin
infobspo(at)zedat.fu-berlin.de
Tel.: 030/838- 55835 / 55836 / 51303 / 52594
Fax: 030/838 55837
Menschen mit Behinderungen - Wege zur Bewegung und zum Sport
am 4. und 5. März 2005 im HausRheinsberg, Hotel am See, Brandenburg
Donnersmarckweg 1 16831 Rheinsberg
Dokumentation der Netzwerktagung 2003 erschienen
Nach der Tagung „Menschen mit Behinderungen und Sport – Strategien zur Netzwerkbildung“ im November 2003 in Berlin ist jetzt die Dokumentation hierzu erschienen. Sie umfasst neben den Grußworten und Referaten auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und das gemeinsam erarbeitete Strategiepapier zur Netzwerkbildung. Die Dokumentation kann kostenlos bei der Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen angefordert werden und steht hier als Download zur Verfügung:
Dokumentation der Netzwerktagung 2003
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Sportentwicklungsbericht |
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Themenberichte zum Download: |









Bundesbericht 2007/2008



