Aufruf zu Schweigeminute gegen Rechtsextremismus

17.02.2012

Der DOSB unterstützt den Aufruf von BDA und DGB, zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar um 12 Uhr eine Schweigeminute einzulegen.

Schweigeminute im Fußballstadion, Foto: picture-alliance

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben dazu aufgerufen, anlässlich des zentralen Staatsaktes zum Gedenken an die Opfer rechtsextremen Terrors am Donnerstag, 23. Februar, um Punkt 12.00 Uhr eine Schweigeminute einzulegen. Diese Initiative wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausdrücklich unterstützt.

Deshalb hat der DOSB alle seine Mitgliedsorganisationen angeschrieben und gebeten, die Information über die Initiative von BDA und DGB in ihren Strukturen zu kommunizieren.

Der originale Aufruf von BDA und DGB

Gemeinsamer Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten.

Arbeitgeber und Gewerkschaften treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben.

In den Unternehmen in Deutschland ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Die Betriebe geben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, am Donnerstag, 23, Februar 2012, um 12.00 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden:
ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.

Schweigeminute: Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12.00 Uhr

(Quelle:BDA/DGB)


 
 

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