Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017

27.07.2017

Zum 17. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" aus.

Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ zeichnet übertragbare und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte aus. Bildquelle: BfTD

Für die Gewinnerinnen und Gewinnern gibt es Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstütze das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. „Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z.B. in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit“, heißt es in der Einladung zum Wettbe-werb. „Wir wollen Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen.

In diesem Jahr werden vor allem Projekte gesucht, die sich einsetzen:

  • für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, einschließlich der Förderung von Vielfalt und Teilhabe im kommunalen Raum,
  • für Radikalisierungsprävention (z.B. gegen lslamismus und Salafismus),
  • gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. gegen Antiziganismus, Rassismus, Muslimenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit)
  • gegen Antisemitismus
  • gegen Sexismus.

Mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" will das BfDT

  • übertragbare Beispiele identifizieren und zur Nachahmung anregen
  • die Vielfalt und die Qualität Ihrer Arbeit würdigen
  • ehrenamtliche, zivilgesellschaftliche Arbeit vor Ort für die breitere Öffentlichkeit sichtbar machen
  • dazu beitragen, Projekt und Initiativen mit anderen zu vernetzen
  • den Transfer von Wissen und Kreativität untereinander befördern.

In der Rubrik „Aktiv werden – Aktivwettbewerb" auf der BfDT-Homepage finden sich die Preisträgerprojekte der vergangenen Jahre, um sich einen Eindruck von den Gewinnern/innen machen zu können.

Grundsätzlich seien der Kreativität keine Grenzen gesetzt, heißt es weiter. Gesucht werde nicht die „einzigartige Aktion", sondern Projekte, die beispielhaft für die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements stehen. Es sollen übertragbare und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte sein, die bereits durchgeführt wurden, und solche, die sich in den Themenfeldern des BfDT bewegen: für Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention und gegen Extremismus und Antisemitismus. Die Aktivitäten sollen hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Beiträge, welche im Rahmen anderer Bundesprogramme gefördert werden.

Das Formblatt für die Anmeldung zum Wettbewerb findet sich im Internet unter: www.buendnis-toleranz.de. Dort gibt es auch eine ausführliche Anleitung, die Schritt für Schritt durch die Registrierung führt.

Interessierte werden gebeten, dem Formblatt, die Projektbeschreibung als Anlage beizufügen oder sie per Post zuzusenden. Die eingereichten Materialien können aus Zeit- und Kostengründen nicht zurückgeschickt werden.

Ihre Teilnahme am Wettbewerb setzt das Einverständnis voraus, dass das BfDT über die Projekte berichten und deren Know-how gegebenenfalls auf Netzwerktreffen des Bündnisses weitergeben darf. Der Einsendeschluss für die vollständigen Unterlagen ist der 24. September.

(Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz)


 
 

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