Memorandum zur Entwicklung der Sportwissenschaft

19.02.2016

Führende Repräsentanten aus der Sportwissenschaft in Deutschland kommen am 8. März 2016 in Hannover zusammen, um das „Memorandum zur Entwicklung der Sportwissenschaft“ in Deutschland fortzuschreiben.

Die Leibniz Universität in Hannover. Foto: picture-alliance

Dieses Papier soll die Profilbildung des Faches Sportwissenschaft an den rund 60 Standorten in Deutschland unterstützen. Es richtet sich sowohl an Wissenschafts- als auch an die Sportorganisationen.

Die Arbeitsgruppe kommt am Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität in Hannover zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen, um das grundsätzliche Vorgehen bei der Anfertigung des Memorandums zu beraten. Vergleichbare Memoranden auf dem Gebiet des Sports gibt es bisher u.a. zur kommunalen Sportentwicklungsplanung, zum Schulsport und zur Förderung des Sports an den Hochschulen (dem allgemeinen Hochschulsport). Das letzte Memorandum zur Entwicklung der Sportwissenschaft in Deutschland ist datiert aus dem Jahre 2005.

„Der Sport hat sich zu einem weltweit auffälligen gesellschaftlichen Phänomen entwickelt“, heißt es in der Einladung. Der Sportwissenschaft komme dabei die Aufgabe zu, dieses „Kulturgut unserer Zeit“ wissenschaftlich zu analysieren – nicht zuletzt auch mit dem Ziel, Orientierungen für eine „bessere“ Gestaltung der Sportpraxis abzuleiten. Dafür soll das neu zu erstellende Papier einige wesentliche Eckpeiler enthalten.

Daran beteiligt sind Vertreter und Vertreterinnen aus den Präsidien aus insgesamt sieben nationalen Verbänden bzw. Wissenschaftsorganisationen. Die Federführung liegt bei der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), die mit drei Personen und mit ihrem Präsidenten Prof. Kuno Hottenrott (Halle-Wittenberg) an der Spitze vertreten ist. Weiter beteiligt sind der Deutsche Sportlehrerverband, die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie, die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund), die Deutsche Vereinigung für Gesundheitssport und Sporttherapie.

Der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB) hat seine für Bildung und Olympische Erziehung zuständige Vizepräsidentin Prof. Gudrun Doll-Tepper (Berlin) für diese Arbeitsgruppe nominiert. Ebenfalls beteiligt ist der Fakultätentag Sportwissenschaft als Vereinigung der Institute für Sportwissenschaft an den Universitäten und Hochschulen in Deutschland, dessen Vorsitzender Prof. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) die Delegierten nach Hannover zur konstituierenden Sitzung eingeladen hat.

(Quelle: DOSB-Presse, Ausgabe 7)


 
 

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