„Research – Responsibility – Relevance in der Sportwissenschaft“

09.02.2016

Unter dem Motto „Research – Responsibility – Relevance in der Sportwissenschaft“ finden am 26. Februar 2016 erstmals die Ommo Grupe Lectures statt.

Zum Gedenken an Ommo Grupe finden die Ommo Grupe Lectures zu gesellschaftlich relevanten Fragen der Sportwissenschaft statt. Foto: privat

Das Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen gedenkt damit dem Wirken von Prof. Dr. Dr. h.c. Ommo Grupe. Der „Nestor der Sportwissenschaft“ war ein entscheidender Wegbereiter für die Etablierung der Disziplin an deutschen Universitäten. Er stand über viele Jahre dem Deutschen Olympischen Institut, der Vorgängerorganisation der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), vor. Seine zukunftsweisenden Reflexionen über die Stellung des Sports in der Gesellschaft sind weiterhin hochaktuell.

Die DOA engagiert sich als Kooperationspartner bei der Veranstaltung und wird durch ihre Vorsitzende Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper vertreten. Nach einer Begrüßungsrede diskutiert sie gemeinsam mit Prof. Dr. Achim Conzelmann (Universität Bern) und Prof. Dr. Michael Krüger (Universität Münster) das Thema „Für einen besseren Sport – Herausforderungen anwendungsorientierter Sportwissenschaft“.

Die Ommo Grupe Lectures widmen sich zukünftig in regelmäßiger Abfolge aktuellen, gesellschaftlich relevanten Fragen der Sportwissenschaft.

Die Ausgabe an Grupes erstem Todestag setzt sich mit Fragen auseinander, die diesen bis zu seinem Tod beschäftigten: Was heißt es, gesellschaftlich relevante sportwissenschaftliche Forschung zu betreiben und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Welchen Stellenwert hat Anwendungsorientierung in der universitären Sportwissenschaft heute und in Zukunft? Welche Verantwortung hat die Sportwissenschaft hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung des Sports in der Gesellschaft?

Grupe stellte auch programmatische Fragen zu der sich entwickelnden Disziplin, u. a. zum Beitrag von Bewegung für eine ganzheitliche Erziehung, zum Dopingproblem oder der Kommerzialisierung des Leistungssports. Zudem half er bei der Gründung sportwissenschaftlicher Institute.

Neben der DOA sind der DOSB, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, der Förderkreis des Instituts für Sportwissenschaft und der Universitätsbund Tübingen Partner dieser Veranstaltung.

(Quelle: DOA/Uni Tübingen)

 
 

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