Auswirkungen auf den Sport

Natürlich kann der organisierte Sport nicht unberührt bleiben vom demografischen Wandel. Einstweilen aber  haben Altern und Schrumpfen der Gesellschaft wenig Spuren in seinen Statistiken hinterlassen – nicht jedenfalls in der Gesamtzahl der bei den Landessportbünden (LSB) gemeldeten Vereinsmitglieder (siehe Erklärung unten). Sie lag laut Bestandserhebung des DOSB für 2012 bei 23,72 Millionen. Das entspricht dem erstmals 2006 (23,71) erreichten, nahezu stabilen Niveau der Vorjahre.

Weniger Potenzial, besser erschlossen

Die Konstanz lässt sich durch den Einfluss des Organisationsgrads erklären. Er drückt aus, welcher Teil der Gesamtbevölkerung einem Sportverein angehört und hat zuletzt ausgleichend gewirkt  >>>

Grau gehört die Zukunft

Wenn das keine günstige Konstellation ist: Der Sport hat just in jener Generation viel aufzuholen, die in Deutschland noch wächst  >>>

Die Senke in der Mitte

Das mittlere Alter macht es dem Sport nicht leicht. Waren zur Jahrtausendwende 20,8 Millionen LSB-Gemeldete unter 60 Jahre alt, lag diese Zahl 2012 bei 19,7 Millionen  >>>

Der verzögerte Verlust

Bleibt die entscheidende Frage: Was wächst nach? Antwort: Mehr als das demografische Tief bei Kindern und Jugendlichen vermuten lassen würde  >>>

 

Die Angaben in diesem Text beziehen sich sämtlich auf die sogenannten A-Zahlen der DOSB-Bestandserhebungen. Diese ergeben sich daraus, dass die Vereine ihre persönlichen Mitglieder an den jeweiligen Landessportbund respektive -verband melden. Die B-Zahlen, die an Spitzenfachverbände und Verbände mit besonderen Aufgaben gemeldet werden, liegen höher, gelten aber als weniger genau. Wobei auch die A-Zahlen Unschärfen enthalten. Mitglieder zum Beispiel, die zwei Vereinen angehören, werden doppelt gezählt, Kursteilnehmende ohne Mitgliedschaft wiederum bleiben außen vor.

 
 

Sport für Alle Partner

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