Konsequenzen

Der Sport hat den Beginn des demografischen Wandels gut überstanden. Aber die Herausforderung wird größer, und sie ist nur zu bewältigen, wenn sich Verbände und Vereine umfassend darauf einstellen. Es geht darum, Nachteile der Bevölkerungsentwicklung abzufedern und Vorteile auszubauen - der Wandel eröffnet ja auch Chancen.

Um diese Chance zu nutzen, müssen die Organisationen des Sports vermehrt strategisch denken und handeln: Es braucht einen Struktur- und Kulturwandel, dessen Basis allerdings schon gelegt ist. Sie besteht in Programmen und Initiativen, mit denen der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen einzelne Zielgruppen ansprechen – eine separate, spezielle Ansprache wird im Zuge des demografischen Wandels wichtiger werden. 

Kinder und Jugendliche

Der Verlust geht in die Millionen. Seit 1999 verringert sich der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung Deutschlands jährlich um eine sechsstellige Zahl  >>>

Familien

Vereine bilden die Keimzelle des organisierten Sports. Und Familien bilden die Keimzelle vieler Vereine. Kinder, Eltern, Großeltern, eine – meist die jüngste – Generation bringt die andere(n) mit sich  >>>

Menschen mit Migrationsgeschichte/Integration durch Sport

Rund ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund und und sie sind im Durchschnitt deutlich jünger als Personen ohne Zuwanderungsgeschichte (35,2 gegenüber 46,1 Jahren)  >>>

Ältere

Ohne sie wäre der seit Jahren befürchtete Einschnitt schon Realität: Die Mitgliedergewinne in der sogenannten Zielgruppe 60 Plus haben dem Sport im beginnenden demografischen Wandel zunächst Wachstum, später Stabilität ermöglicht  >>>

 

Weitere Handlungsfelder

Für die Zielgruppenansprache allein bräuchte es keinen Strukturwandel. Aber nahezu jedes große Thema des Sports ist von der demografischen Entwicklung berührt, mehr oder weniger stark und direkt. Folgende Stichworte dürften besonders bedeutsam werden  >>>

 
 

Sport für Alle Partner

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