Praxisbeispiele zur Integrationsarbeit von und in Sportvereinen

Schwimm- u. Sportfreunde Bonn: "Sport spricht alle Sprachen!" Vielfach gelingt es unseren Sportvereinen auf spielerische Art und Weise, eine gesellschaftliche Aufgabe, an der die Politik oft genug scheitert, vorbildlich zu bewältigen: die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Bei den Schwimm- u. Sportfreunden (SSF) Bonn ist dies nicht anders. Die hier geleistete Integrationsarbeit wird von den Behörden und Politikern auf kommunaler Ebene geschätzt und bereitwillig unterstützt. Mehr...

SV Schott Jenaer Glas: Im Jahr 2002 bündelten die beiden größten Tischtennisabteilungen der Stadt Jena ihre Kräfte unter dem Dach des SV Schott Jenaer Glas. Ziel des Vereins war es damals, die örtliche Jugendarbeit zu stärken. Es galt, die Kinder und Jugendlichen aus den umliegenden Wohngebieten der Trainingsstätte für die schnellste Ballsportart der Welt zu gewinnen. Hieraus wurde weit mehr...

Turn- u. Sportverein Gaarden/Kiel: Georges Papaspyratos ist mehr als nur ein engagierter Ehrenamtler in Sachen Integration. Er verkörpert nahezu die großen Möglichkeiten des Sports bei der Integration von Migrantinnen und Migranten. In Kooperation mit einem lokalen Netzwerk und dem Programm “Integration durch Sport” gelang es ihm, in Kiel eine Maßnahme mit außerordentlichem Beispielcharakter zu initiieren. Im Kern geht es darum, Migrantinnen und Migranten über den Sport einen Einstieg ins Berufsleben zu verschaffen. Mehr...

Sportjugend Brandenburg: Als Trendsportart hat das Inline-Skating in den vergangenen Jahren sehr viele Freunde gewonnen. Über die Sportjugend Brandenburg wurde nun ein Projekt initiiert, durch das Mädchen und Frauen mit Migrationhintergrund eine Chance erhalten sollen, sich auch sportlich besser verwirklichen zu können. Gerade sie sind im deutschen Sport trotz zahlreicher Integrationserfolge bislang deutlich unterrepräsentiert geblieben. Darüber hinaus hat sich das Projekt noch mehr Ziele gesteckt: Aufbau und Weiterentwicklung von Inline-Gruppen für Frauen mit Migrationshintergrund sollen durch die Migrantinnen selbst erfolgen. Mehr...

Habscheider SV: Integration im Sport bedeutet auch, über den Tellerrand – sprich: die Landesgrenzen – hinauszuschauen. Genau dies tut der in Rheinland-Pfalz gelegene Habscheider SV mit großem Erfolg, indem er sich die kultur-übergreifenden Potenziale des Sports zunutze macht und im Rahmen eines europaweiten Austauschprogramms bündelt. Mehr...

BSV AOK Leipzig: Für die Jugend, aber auch für Erwachsene mit Migrationshintergrund findet sich in Deutschland mittlerweile ein vielfältiges Sportangebot. Für Migranten der “Generation 50 Plus” dagegen ist die Auswahl an Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bislang noch begrenzt geblieben. Genau hier setzt der BSV AOK Leipzig an, indem er sich verstärkt an ältere Migranten wendet. Zentrales Anliegen ist dabei auch für Zuwanderer der Gesundheitssport. Mehr...

Integrationsprojekt Stendal: Die Komarow-Sekundarschule liegt wenig idyllisch in einem Plattenbaugebiet der Stadt Stendal. Mit knapp 30 % findet sich hier der landesweit größte Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wieder, darunter viele Spätaussiedler. Ein sozialer Brennpunkt, keine Frage. Um ein friedliches Miteinander unter den Schülern bemühen sich daher seit Jahren zwei pädagogische Mitarbeiterinnen, die gemeinsam zahlreiche Integrationsprojekte auf den Weg brachten. Mehr...

 

Weitere Informationen zum Programm „Integration durch Sport“ finden Sie unter www.integration-durch-sport.de.

 
 

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