Der Deutsche Olympische Sportbund(DOSB) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros(BAS) veranstalten am 13. März 2012 in Frankfurt den 3. Kooperations-Workshop unter dem Motto „Sportverein und Seniorenbüro – Neue Chancen durch Vernetzung“.
Der Workshop richtet sich an Verantwortliche aus Sportvereinen und -verbänden, Seniorenbüros und Multiplikatoren aus der Seniorenarbeit, die eine praxisnahe Weiterbildung zu Netzwerkarbeit/ -management erhalten und die Chancen und Potentiale einer Kooperation nutzen wollen.
Sportvereine und Seniorenbüros bereichern das kommunale Gemeinwesen und viele ältere Menschen mit ihren vielseitigen Angeboten. Sie sind Orte der Begegnung und Daseinsvorsorge, sie fördern die gesellschaftliche Teilhabe, die Selbstorganisation und das freiwillige Engagement älterer Menschen vor Ort. Daraus ergeben sich zahlreiche Berührungspunkte, die verschiedene Chancen zur Kooperation und Vernetzung bieten. Der Workshop dient dazu, die Schnittstellen zwischen Sportvereinen und Seniorenbüros kennenzulernen, vorhandene Ressourcen gemeinsam zu nutzen, neue Handlungsfelder zu erschließen und Projekte anzustoßen. Damit können ältere Menschen zielgerichtet in ihrem direkten Lebensumfeld angesprochen, aktiv und tätig werden.
Die kommunale Vernetzung des organisierten Sports mit Seniorenbüros ist bereits ein fester Bestandteil im Projekt „Bewegungsnetzwerk 50+“ und prägendes Element zur Stärkung und zum Ausbau der Bewegungsangebote für ältere Menschen vor Ort.
Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt „Bewegungsnetzwerk 50 plus“ fördert der DOSB zielgruppengerechte Angebote und entwickelt Kooperationen mit sportexternen Partnern auf Kommunal- und Bundesebene.
So lautet das Thema des 2. Kooperations-Workshops, den DOSB und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen am 9. Februar 2012 im Haus des Deutschen Sports in Frankfurt am Main, veranstalten.
Der Sport ist der größte Anbieter von bürgerschaftlichem Engagement in Deutschland. Sportvereine bieten vielfältige Möglichkeiten von Ehrenamt und Engagement für Interessierte. Freiwilligenagenturen (Ehrenamtsbörsen, Ehrenamtsbüros, Freiwilligenzentren) verstehen sich als Brücke zwischen engagementbereiten Menschen und gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die mit Freiwilligen arbeiten. Also höchste Zeit, beide Organisationen mal zusammen zu bringen und die Möglichkeiten eines Gewinns für Beide durch eine engere Kooperation und Vernetzung auszuloten.
Dieses Seminar dient dazu, die Tätigkeitsfelder beider Organisationen kennen zu lernen, Best-Practice-Beispiele vorzustellen, vorhandene Ressourcen gemeinsam zu nutzen, neue Handlungsfelder zu erschließen und eventuell gemeinsame Projekte anzustoßen.
Das Seminarangebot richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Sportvereinen, Sportverbänden und Freiwilligenagenturen.
Arbeitsformen des Workshops sind Impulsreferat, Kleingruppen- und Plenumsarbeit und Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt. Anmeldungen sind bis zum 3. Februar möglich; die Plätze werden entsprechend dem Eingang der Anmeldung vergeben.