Ab 12. Januar für den „Sterne des Sports“-Publikumspreis abstimmen

11.01.2016

Erstmal wird beim Bundesfinale der „Sterne des Sports“ der „Sterne des Sports“-Publikumspreis verliehen, ab 12. Januar kann online über den Gewinner abgestimmt werden.

Erstmal wird in diesem Jahr der "Sterne des Sports"-Publikumspreis verliehen. Foto: DOSB/wirkhaus

Für diesen Publikumspreis wurden Sportvereine nominiert, für die es auf Landesebene nicht zum Sieg gereicht hat, die nach Einschätzung der Jury aber gleichwohl durch innovative Ideen und Konzepte auf sich aufmerksam gemacht haben.

Aus allen Nominierungen hat die Bundesjury die drei Vereine ausgewählt, die in Kooperation mit dem ARD-Morgenmagazin und mit www.sportschau.de dort ab dem 12. Januar in Filmporträts vorgestellt werden. Um die Stimmen des Publikums kämpfen: der Schwimmverein Plettenberg 1951 aus Nordrhein-Westfalen, Sport ohne Grenzen aus Hamburg und der Todtglüsinger Sportverein von 1930 aus Niedersachsen.

Mitmachen: Jede Stimme zählt!

Wer seine Stimme für einen der drei Sportvereine abgeben möchte, hat dazu ab 12. Januar, 5 Uhr, Gelegenheit unter www.sterne-des-sports.de/Abstimmung. Gewonnen hat, wer am 25. Januar um 18 Uhr die meisten Stimmen für sich verbuchen kann. Der Sieger erhält eine Geldprämie von 2.000 Euro, für den zweiten Platz gibt es 1.000 und für den dritten 500 Euro.

Der Preisträger wird am 26. Januar im Rahmen der Preisverleihung „Sterne des Sports“ in Gold 2015 in Berlin in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet. Zu sehen ist die gesamte Veranstaltung am 26. Januar ab 10:30 Uhr als Live-Stream unter www.sterne-des-sports.de.

Die Kandidaten und ihre Initiativen

Der Schwimmverein Plettenberg 1951 hat sich mit seinem ambulanten Rehasportzentrum auf ehrenamtlicher Basis bei der Volksbank im Märkischen Kreis eG beworben. Neben Diabetes- und Lungensport, Sport in der Krebsnachsorge, Sport für ältere Menschen und Demenzpatienten gibt es hier auch Sport gezielt zur Lymphentstauung – ein, wie der Verein betont, in Deutschland einmaliges Angebot.

In Hamburg-Wilhelmsburg verbindet Sport ohne Grenzen seit 2006 Sport und Sozialarbeit. Die Bewerbung ging an die Hamburger Volksbank eG. Über offene Sportangebote mit Schwerpunkt Basketball und Kooperationen mit Schulen vermittelt der Verein Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenzen fürs Leben, findet aber auch Nachwuchstalente für die eigenen Basketballmannschaften. Daraus ist inzwischen das Profi-Basketballteam „Hamburg Towers“ hervorgegangen. Die Spieler sind gerade für die Kinder und Jugendlichen in Wilhelmsburg, das als sozialer Brennpunkt gilt, Vorbilder, denen sie nacheifern.

Der Todtglüsinger Sportverein von 1930, der seine Bewerbung bei der Volksbank Lüneburger Heide eG abgegeben hat, setzt sich für die Integration von Flüchtlingen in der Gemeinde Tostedt ein. 240 Menschen sollen hier auf Dauer ein neues Zuhause finden. Der Verein bindet die Flüchtlinge in gemeinsame Arbeiten ein wie das Entfernen von abgestorbenen Baumstümpfen und Ästen, Reparaturen von Zäunen an Fußball- und Tennisplätzen, Malerarbeiten am Vereinsheim und den Bau von 100 Fahrradstellplätzen am vereinseigenen Baggersee. Im Gegenzug können die Flüchtlinge im Verein kostenlos Sport treiben, das Fitnessstudio nutzen und an monatlichen Spieleabenden teilnehmen.

Die „Sterne des Sports“ werden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken verliehen.

(Quelle: DOSB)


 
 

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