Familienbotschafter unterstützen den DOSB

25.05.2011

Im Rahmen des Projekts "Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport" hat das Direktorium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vier Familienbotschafter berufen.

Das Thema "Familie und Sport" erhält Unterstützung von vier Familiebotschaftern. Foto: picture-alliance

Sie treiben als Berater des DOSB die Weiterentwicklung des Themenfeldes "Familie und Sport" voran und sollen eine Hilfestellung bei der Vernetzung mit wichtigen Akteuren im Familienbereich geben. Konkret sollen die Familienbotschafter helfen, in den Mitgliedsorganisationen und nach außen für das Thema "Familie und Sport" zu sensibilisieren.

Die vier Familienbotschafter

  • Anke Feller wurde 1971 geboren und hat mit ihrem Ehemann, dem früheren Basketballspieler Helge Kuprella, seit 2007 einen gemeinsamen Sohn. Als Leichtathletin gehörte sie in den 1990er Jahren zur Weltspitze im 400-Meter-Lauf und war mehrere Jahre mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel bei internationalen Höhepunkten vertreten. 1997 wurde sie mit der Staffel Welt- und ein Jahr später Europameister. Nach Beendigung ihrer sportlichen Laufbahn 2004 startete sie eine Karriere als Hörfunk- und Fernsehmoderatorin. Im April 2011 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden der "Sportstiftung NRW" gewählt. 

  • Der 1945 geborene Harald Seehausen ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder sowie drei Enkelkinder. Der promovierte Sozialwissenschaftler und Diplompädagoge ist neben seinen Tätigkeiten als, Innovationsberater und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Regionalen Arbeitsstelle des Deutschen Jugendinstituts in Frankfurt  außerdem Initiator zahlreicher Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Jugendhilfe sowie Leiter der Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung (FAIF). Vielfältige Erfahrungen im Sport konnte Harald Seehausen auch als Jugendleiter und Vorstandsmit-glied der SG Bornheim Grün-Weiß (dort initiierte er das Kinder- und Familienzentrum des Vereins) und als Mitglied der Frankfurter Sportkommission sammeln.

  • Ulrike Seifert wurde 1956 geboren. Die Erzieherin und Gender-Pädagogin ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Neben Ihrer Tätigkeit als Kommunalpolitikerin ist sie bereits seit längerer Zeit ehrenamtlich im Deutschen Alpenverein, insbesondere im Frauen- und Familienbereich tätig. Dort ist sie zuständig für die Modernisierung und Erweiterung der Ausbildung zur/m DAV-Familiengruppenleiter/in und rief die Bewegung zur Umsetzung der Gender-Mainstreaming-Perspektive ins Leben. 2007 wurde sie vom DOSB mit dem Alice-Profé-Preis ausgezeichnet.

  • Prof. Manfred Wegner, 1957 geboren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Der Professor für Sportwissenschaft, war zunächst an der Universität Kassel tätig, bevor er 2009 einen Lehrauftrag an der Universität Kiel mit den Schwerpunkten Sportpsycholo-gie und Bewegungswissenschaft erhielt. Daneben arbeitet Wegner auch beratend als Sportpsychologe und ist in verschiedenen Gremien tätig: Er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie und aktiv im DOSB (Beirat Sportentwicklung), im Deutschen Behindertensportverband (Breitensport), im Special Olympics Deutschland (Wissenschaftlicher Beirat) und im Hessischen Landessportbund (Sportentwicklung).

Das Projekt "Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport" wird vom BMFSFJ gefördert und hat die Zielsetzung, Sportverbände und Sportvereine für das Thema "Familie und Sport" zu sensibilisieren und zu aktivieren, sowie gute Beispiele für mehr Familienfreundlichkeit im Sport zu entwickeln. Weitere Maßnahmen im Gesamtprojekt sind die Durchführung von fünf Modellprojekten mit den Mitgliedsorganisationen, die Erstellung einer Internetseite und einer Broschüre zu Kriterien von Familienfreundlichkeit im Sportverein sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt. Die Tätigkeit als DOSB-Familienbotschafter ist gebunden an die Laufzeit des Projekts, also bis Ende 2012.


 
 

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