„Sport schützt Umwelt“ beschäftigt sich mit Generationengerechtigkeit

17.03.2016

Der aktuelle Informationsdienst „Sport schützt Umwelt“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschäftigt sich mit Themen rund um die Rechte nachrückender Generationen.

Die aktuelle Ausgabe des Informationsdienstes "Sport schützt Umwelt". Copyright: DOSB

Für die Deutsche Sportjugend (dsj) liegt der Schlüssel für nachhaltiges Denken und Handeln im Angebot von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Deshalb hinterfragt Jan Holze, zweiter dsj-Vorsitzender, im Leitartikel unsere Lebensweise und fordert, die drängenden Probleme wie den Raubbau an der Natur, Umweltverschmutzung oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen. Erforderlich sei ein grundsätzliches Umdenken und ein verändertes Handeln in Be-zug auf vorherrschende Konsum- und Lebensgewohnheiten. Um eine gerechtere, friedlichere und nachhaltigere Welt gestalten zu können, seien mehr Wissen sowie ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit eines mentalen Wandels notwendig.

Um Generationengerechtigkeit herzustellen, werden auch aktive, kreative und verantwortungsbewusste junge Bürgerinnen und Bürger gebraucht. Deshalb fragt der DOSB bei Katharina Conradin, der neuen, jungen Präsidentin der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, nach, welche Ziele und Ergebnisse ein Projekt hatte, das junge Menschen und Politiker in den Alpen zusammenbrachte, um Jugendliche in politische Prozesse einzubinden. Die Jugend in den Alpen, sagt Katharina Conradin, will mitreden und gehört werden.

Einen anderen Aspekt der Generationengerechtigkeit – nämlich nachhaltiger Konsum – greift Dietlinde Quack vom Öko-Institut e.V., im Kommentar auf. Sie wirbt dafür, dass Sportvereine auf LED-Lampen umsteigen.

Aber auch viele weitere Beiträge in dieser Ausgabe haben im weitesten Sinne eine zukunftsfähige Gesellschaft im Blick, in welcher der Sport ein wichtiger Akteur ist. Der Wassersport beispiels-weise engagiert sich gemeinsam mit dem Naturschutz für saubere Meere gegen Plastikmüll. Der Deutsche Alpenverein setzt sich mit einer Bildungsoffensive im Bergsport für eine nachhaltige Entwicklung der Natur- und Kulturräume in den Alpen und Mittelgebirgen ein – um nur einige Beispiele zu nennen. Der Sport geht mit gutem Beispiel für eine generationsgerechte Gesellschaft voran – auch im Zusammenhang mit Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit.

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(Quelle: DOSB)


 
 

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