Umweltprojekte im Sport

Förderung von sportbezogenen Umweltprojekten

Für die Sportverbände in Deutschland besteht die Möglichkeit, im Rahmen der allgemeinen Förderarbeit der DBU Unterstützung für sportbezogene Umweltprojekte mit Innovationscharakter und Modellhaftigkeit zu beantragen. Grundlage hierfür sind die „Allgemeinen Förderleitlinien“ der DBU. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.dbu.de//338.html.

Der DOSB empfiehlt die Einreichung der Projektanträge über die DOSB-Geschäftsstelle und ermöglicht damit den Mitgliedsorganisationen eine aktive Unterstützung ihrer Anträge
- durch eine telefonische Erstberatung,
- durch eine finanzielle Unterstützung in Form von Beratungsgutscheinen, die
  bei Dritten eingelöst werden können, um eine Projektskizze zu einem   
  antragsfähigen und qualitativ ausgewiesenen Projektantrag zu entwickeln,
- durch eine Begleitung der Projektanträge und bei der Projektdurchführung.

Ansprechpartnerin und weitere Informationen:
Inge Egli, 069/6700-278, egli(at)dosb.de

Starke Partnerschaft zwischen Sport und Umwelt

Zwischen 2005 und 2010 wurden im Rahmen des Förderschwerpunktes „Sport und Umwelt“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über 30 Projekte der DOSB-Mitgliedsorganisationen und DOSB-Eigenprojekte mit einem Finanzvolumen von 2,3 Millionen Euro und einer Förderquote von 50 Prozent unterstützt.

Die Förderschwerpunkte konzentrierten sich auf die Themenbereiche Klima- und Ressourcenschutz, Naturschutz und Umweltkommunikation/Umweltbildung und sind den zwei Handlungsfeldern „Sport und Natur“ und „Umwelt- und Klimaschutz“ untergeordnet.

Unterstützt wurden vor allem öffentlichkeits- und breitenwirksame Modellprojekte sowie Kooperationsprojekte mit unterschiedlichen Partnern. Kriterien für die Förderung waren v.a. Innovation, Modellcharakter, Umweltentlastung, Breitenwirksamkeit, Öffentlichkeit und langfristige Effekte. Ziel der Projekte war es, Lösungen für eine umwelt-, klima- und naturfreundliche Gestaltung des Sports aufzuzeigen.

Die Projekte reichten von der energetischen Sanierung, Modernisierung und energieeffizienten Ausstattung von Sportstätten, einem klima- und ressourcenschonenden Sportstättenmanagement von Sportanlagen, der Durchführung umweltfreundlicher Sportveranstaltungen über vielfältige Maßnahmen der Umweltbildung bis zu Initiativen der Umweltkommunikation mit digitalen Informationssystemen für bestimmte Natursportarten.

Die Beratung der Antragsteller, die Bearbeitung und Vorbewertung der Projektanträge übernahm die zu diesem Zweck eingerichtete "Clearingstelle Sport und Umwelt des DOSB". Eine Jury des DOSB empfahl im weiteren Verfahren die Weiterleitung der Projekte an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Im Mai 2009 fand die Kooperation "Sport und Umwelt" von DOSB und DBU im Rahmen der Fachtagung "Sport und Umwelt. Ein starkes Team" im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück ein offizielles Ende.

Mit dieser vielfältigen Ausgestaltung haben sich für die Sportorganisationen neue Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung entwickelt, die es sich lohnt, weiterzuführen.

Eine ausführliche Einführung in die Kooperation "Sport und Umwelt" finden Sie hier.

Download:

Dokumentation der Gesamtkooperation Sport und Umwelt von DOSB und DBU - 2,1 MB (PDF)

Startet den Datei-DownloadDokumentation der Fachtagung "Sport und Umwelt. Ein starkes Team" - 3,4 MB (PDF)

Liste der geförderten Projekte

Allgemeine Förderleitlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

 


                  

     

 
 

Sport für Alle Partner

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