Sport im Wald

Der Wald stellt nicht nur für leistungsorientierte Mountainbiker einen Sportraum dar, er bietet auch entspannungssuchenden Wanderern einen Ort der Ruhe. Die vielfältige sportliche Nutzung des Bewegungsraums Wald, fordert einen schonenden Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. In der Rubrik "Sport im Wald" wird diese Thematik aufgegriffen und Projekte sowie Initiativen dazu vorgestellt.

Breiter Konsens zu Sport im Wald

Rücksichtsvolle Begegnung im Wald Foto: Deutsche Reiterliche Vereinigung

27 Verbände und Institutionen haben die „Vereinbarung Wald und Sport" unterzeichnet. „Ziel ist es die Erholung und die sportliche Betätigung der Menschen im Wald zu unterstützen und dabei zu helfen, Konflikte zu vermeiden“, sagte Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich, die den „Runden Tisch Wald und Sport“ organisiert und moderiert hatte. Die Thesen des Deutschen Olympischen Sportbunde und des Kuratoriums Sport und Natur sind die Grundlage dieser und weiterer Vereinbarungen zu einem natur- und landschaftsverträglichen Sport im Wald.

Das Internationale Jahr der Wälder 2011 - Impulse für einen waldverträglichen Sport

Quelle: www.wald2011.de

Der Deutsche Olympische Sportbund rief bereits im Jahr 2010 die Sportverbände und -Vereine dazu auf, aktiv zu werden und durch Sport- und Bewegungsangebote im Wald ein nachhaltiges Naturerlebnis zu schaffen.
Rückblickend zum Internationalen Jahr der Wälder 2011 wurden Aktivitäten der Verbände in einem Bericht zusammengefasst, der unter folgendem Link abgerufen werden kann.

Waldstrategie 2020

Quelle: BMELV

Ein Drittel der Landesfläche in Deutschland ist Wald, der ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, Rohstofflieferant, Klimaregulator sowie Erholungs- und Sportraum ist. Die Ansprüche und Herausforderungen an den Wald werden zukünftig weiter zunehmen. Dabei müssen einerseits das veränderte Freizeitverhalten und andererseits die Umwelt- und Naturschutzleistungen gesichert werden.

Die „Waldstrategie 2020“ der Bundesregierung greift diese komplexen Zusammenhänge und die verschiedenen Ansprüche auf. Dabei werden die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit) gleichrangig beachtet.

In neun Handlungsfeldern werden Herausforderungen aufgezeigt, Chancen genannt und die Zielkonflikte analysiert. Im Handlungsfeld „Gesundheit, Tourismus und Erholung“ sind die Freizeitaktivitäten im Wald im Einklang mit der Bewusstseinsbildung für Naturschutz zu fördern. Die Waldstrategie thematisiert u.a. Besuchermanagementsysteme, das Betretungsrecht sowie Erholungsmöglichkeiten in Form von Veranstaltungen und wurde am 11. November 2011 von der Bundesregierung beschlossen. Sie will „das notwendige Bewusstsein für die vielfältigen Funktionen des heimischen Waldes sowie die Vorteile und Chancen einer nachhaltigen Forstwirtschaft für Klima, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft fördern.“>>>

Internationales Jahr der Wälder 2011

Foto: Franz Brümmer

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) koordiniert die deutschen Aktivitäten. Es beteiligen sich über 60 Dachorganisationen aus Naturschutz, Gesellschaft, Wirtschaft und Sport, darunter auch der DOSB. Ziel ist es, im Kampagnenjahr mit dezentralen Aktionen verstärkt auf die vielfältigen Funktionen des Waldes und seine Bedeutung als Sport- und Bewegungsraum aufmerksam zu machen sowie für einen natur- und landschaftsverträglichen Sport im Wald zu werben.

Die Kampagnenhomepage des BMELV finden Sie unter: www.wald2011.de.

Weitere Informationen und Artikel:

Wandertag für die biologische Vielfalt

Das Bundesamt für Naturschutz stellt in diesem Jahr den bundesweiten Wandertag für die biologische Vielfalt unter das Thema des Internationalen Jahres der Wälder 2011. Auch hier ist eine Beteiligung in Form von Sport- und Bewegungsangeboten sehr willkommen.

Weitere Informationen:

 
 

Sport für Alle Partner

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