50 Jahre BGL / Jubiläumskongress - Potenziale des Sports für die Stadt- und Freiraumentwicklung

Welche Chancen und Herausforderungen bietet der rasante gesellschaftliche Wandel für urbanes Grün und die grüne Branche?  Diese Frage stand im Mittelpunkt des Kongresses „Grün für die Gesellschaft – die Gesellschaft für Grün“ am 12. November 2014 im Allianz Forum, Berlin. Über 450 Teilnehmer – Repräsentanten aus Politik, Verbänden, Wissenschaft, Kultur, Fachöffentlichkeit sowie Vertreter der „grünen Branche“ – traten dabei in einen angeregten und intensiven interdisziplinären Dialog. Zu den Referenten zählten unter anderem Kanzleramtsminister Peter Altmaier, der Philosoph Richard David Precht und Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Veranstaltung fand anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) statt.

Dr. Michael Vesper machte in seiner Rede mit dem Titel  „Bewegte Städte – Potenziale des Sports für die Stadt- und Freiraumentwicklung“ deutlich, welchen Beitrag der Sport zu mehr Lebensqualität in unseren Städten leistet. „Dieses hohe Potenzial muss systematischer und konsequenter als bisher für eine nachhaltige Stadtentwicklung genutzt und in die Handlungsstrategien der Kommunen einbezogen werden.“ So könnten die potenziellen Bewerbungen von Berlin oder Hamburg um die Olympischen Spiele 2024 neue Akzente für das erfolgreiche Zusammenwirken von Natur und Grün, Sport und Stadtentwicklung setzen, so Vesper. Unsere Städte brauchen in Zukunft mehr hochwertige Grünflächen und urbanes Grün, um mehr Sport und Bewegung für alle Alters- und Zielgruppen zu ermöglichen. Mehr Grün und mehr Sport sind zentrale Erfolgsfaktoren für mehr Lebensqualität, mehr Standortqualität und mehr soziale Qualität in unseren Kommunen.

Initiates file downloadDownload - Rede: Dr. Michael Vesper

ParkSport - Dokumentation

Ein Projekt der internationalen Gartenschau Hamburg 2013 in Kooperation mit Partnern im Sport

Demographische und gesellschaftliche Veränderungen prägen unsere Gesellschaft, unsere Städte und unsere Sportvereine. Daraus resultieren neue bzw. veränderte Anforderungen an Städteplanung und Städtebau, aber auch neue Bedürfnisse an zeitgemäße Sport- und Bewegungsräume.

In Hamburg-Wilhelmsburg ist der Sport integraler Bestandteil von Stadtentwicklung und -planung geworden. Sport ist somit nicht nur ein isoliertes Politikfeld, sondern auch Bestandteil von Stadtentwicklung, Freiraumplanung und Grünflächenentwicklung. So sind zahlreiche Sportanlagen und -räume neu entstanden. Selbstverständlich wurden die Sportvereine und der Hamburger Sportbund (HSB) beteiligt, insbesondere bei der Angebotsentwicklung. Neue sportbezogene Infrastrukturen und zeitgemäße Sportangebote für die Menschen vor Ort tragen zur Aufwertung des Stadtteils und zur Lebensqualität bei. Die Stadtpolitik öffnet sich dem Sport und der Sport öffnet sich allen kommunalen Politikfeldern!

Aus der Praxis für die Praxis ist nun diese Abschlussdokumentation zum ParkSport-Projekt entstanden. Sie gibt wertvolle Anregungen für die (Weiter-)Entwicklung moderner Parks für Erholung, Freizeit und Sport.

Initiates file downloadDownload PARKSPORT

 

 

8. Jahrestagung der dvs-Kommission "Sport und Raum" / 29. - 30. September 2014 in Mannheim

igs hamburg 2013

Die 8. Jahrestagung der dvs-Kommission "Sport und Raum" findet  in Kooperation mit der Stadt Mannheim und dem Deutschen Olympischen Sportbund statt.

Das Wort Freiräume hat innerhalb einer Stadtentwicklung vielfältige Funktionen, die von ökologischen und gestalterischen Funktionen bis zu Erholungsfunktionen reichen. Es suggeriert, dass es offensichtlich freie Räume in der Stadt wirklich gibt, die für Spiel, Sport und Bewegung gestaltet werden könnten und inspiriert auch zu weitreichenden Ideen, wie der Mensch in der Stadt sie für sich nutzen könnte und möchte.

Man kann derzeit zwei Entwicklungen erkennen, wie Freiräume entstehen. Sie gehen teilweise nebeneinander her, beziehen sich aufeinander und widersprechen sich auch. Zum einen scheint es eine „Urbanisierung von unten“ (Rauterberg) zu geben. Im Sinne einer Selbstmobilisierung nehmen Menschen,  selbst oder über soziale Netzwerke organisiert, ihre Stadt als Handlungsraum für Spiel, Sport und Bewegung vorüber gehend in Besitz und zeigen, wie sie sich ihre Stadt vorstellen. Es entstehen temporäre Freiräume, die als solche nicht städtischerseits ausgewiesen sind. Parkour ist ein Beispiel hierfür. Zum anderen scheint es eine neue Urbanisierung von oben zu geben. Städte reagieren auf das geänderte Sportverhalten ihrer Bewohner/innen mit der Ausweisung neuer oder mit einer Umgestaltung öffentlicher Räume für freie Bewegungsaktivitäten, z.B. durch Skaterparks, Joggingrouten. Der Stellenwert des Freiraums wird mittlerweile allgemein anerkannt und zu einem wichtigen Standortfaktor im Bereich des Wohnens und für die Lebensqualität der Menschen. Auch die Sportorganisationen ergreifen Initiativen wie z.B. „Bewegte Stadt“ zur sportlichen Nutzung von städtischen Freiräumen. Im Zeichen sich verändernder Städte bedarf es daher einer umfassenden und fundierten Analyse und strategischer Ansätze, Freiräume für Spiel, Sport und Bewegung zu identifizieren, sichern, zu bewerten, zu gestalten und mit Leben zu füllen.

Die Kommission "Sport und Raum" der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, die wissenschaftliche Kommission, die sich aller bewegungsbezogenen Raumfragen in der Theorie und Praxis annimmt, greift dieses hoch interessante Thema in ihrer kommenden Jahrestagung 2014 auf und bietet in ihr eine breite Plattform zur interdisziplinären Diskussion und Darstellung von Forschungsergebnissen, Projekten und Entwürfen. Dabei kommt es ihr darauf an, das Thema Städtische Freiräume für Spiel, Sport und Bewegung sowohl nicht nur aus der Sicht der Philosophie, Soziologie, Anthropologie, Geschichte, Pädagogik, Politik, Urbanistik und Sportwissenschaft zu beleuchten sondern auch die Sicht der Sportorganisationen, Landschaftsplaner, Architekten und Stadtverwaltungen einzubringen.

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Opens external link in new windowZur Tagungshomepage und Anmeldung

Kontaktmöglichkeiten:

Prof. Dr. Robin Kähler 
Sprecher der dvs-Kommission "Sport und Raum"
E-Mail: robin.kaehler(at)web.de

Christian Siegel
DOSB
E-Mail: siegel(at)dosb.de

 

 

 

Flyer zum Themenschwerpunkt "Sport- und Stadtentwicklung"

Der DOSB hat einen Flyer veröffentlicht, der die Potenziale der Sportvereine für die Stadtentwicklung zusammenfasst. Zudem informiert der Flyer über Aktivitäten des DOSB zu diesem Themenschwerpunkt.

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Ministerin Hendricks nimmt Charta „Zukunft Stadt und Grün“ in Empfang

„Mehr Lebensqualität durch urbanes Grün“ – dafür setzt sich ein breites, branchenübergreifendes Bündnis aus Verbänden, Stiftungen und Unternehmen in einer gemeinsamen Charta ein.

Initiatoren der Charta sind der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und die Stiftung Die Grüne Stadt. Zu den 21 Erstunterzeichnern zählen unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Golf Verband (DGV).

Urbanes Grün kann einen wesentlich größeren, bedeutenderen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung leisten als bisher – dies zu ermöglichen, dafür setzen sich die Unterzeichner dieser Charta „Zukunft Stadt und Grün“ ein.

Initiates file downloadDownload Charta „Zukunft Stadt und Grün“

 

 

Film Sport- und Stadtentwicklung I Potenziale - Impulse - Chancen

Der Film „Sport- und Stadtentwicklung I Potenziale - Impulse - Chancen“ macht - auch anhand von Good-Practice-Beispielen - deutlich, dass die gemeinnützigen Sportvereine Aktivposten der Stadtentwicklung sind. In diesem siebenminütigen Film werden durch Darstellung von Projekten vor Ort (z.B. internationale gartenschau hamburg 2013, SportPark Poststadion Berlin) das Thema „Sport- und Stadtentwicklung“ anschaulich dargestellt und innovative Konzepte nachvollziehbar gemacht.

Der Film kann hier eingesehen und heruntergeladen werden. Die entsprechende DVD (in HD-Qualität) ist kostenfrei bei Katharina Latzel (latzel(at)dosb.de) zu bestellen.

Christian Siegel

Download: Film Sport- und Stadtentwicklung, Potenziale - Impulse - Chancen (6:54 min. 80 MB)

 

 

Online-Dokumentation zum Fachforum "Bewegungsräume für Ältere - Neue Impulse für die Sport- und Stadtentwicklung" am 6.-7. September 2013 in Hamburg

Abschlussdokumentation "ParkSport ... besser draußen!"

Die Dokumentation des Kombikongresses GRÜN I MACH I GELD - SPORT I MACHT I GRÜN vom 23. - 25. August 2012 ist nun veröffentlicht worden.

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Broschüre Stadtentwicklung und Sport

Der Deutsche Olympische Sportbund und der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw)  haben sich in einer Broschüre mit dem Schwerpunkt „Stadtentwicklung und Sport“ beschäftigt. Die vorliegende Veröffentlichung ist eine reichhaltige Materialsammlung für eine zukunftsfähige Entwicklung des Sports vor Ort.

Initiates file downloadDownload Gesamtbroschüre

Zwei Sportvereine vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ausgezeichnet

Ein guter Ort für die Verleihung eines Städtebaupreises: Der festlich-schlichte Loewesaal in Berlin-Moabit gab den Rahmen für die Preisverleihung zum Wettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben.“ am 11. Oktober 2012. Der Saal liegt in den denkmalgeschützten Ludwig-Loewe-Höfen, und das gesamte Ensemble gilt als einer der Vorläufer heutiger Industriearchitektur. Wie bei der heutigen Nutzung der Loewe-Höfen ging es auch bei vielen der ausgezeichneten Projekte um die Frage: Wie geht man mit gewachsener Architektur um? Wie kann Stadtentwicklung in einem sich rasant verändernden gesellschaftlichen Umfeld aussehen? Antworten auf diese Fragen suchte auch der Internationale Kongress „Städtische Energien“, in dessen Programm die Preisverleihung eingebettet war.

Ein Novum in der noch kurzen Geschichte des „Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur“: Zum ersten Mal waren zwei von Sportvereinen verantwortete und eingereichte Projekte unter den Preisträgern. Zum Einen die Interkulturellen Gallusprojekte des Sportkreises Frankfurt am Main sowie das Projekt Baerwaldbad aus Berlin. Der Präsident der Bundesarchitektenkammer, Sigurd Trommer, stellte bei beiden Projekten die Bedeutung der Arbeit der Sportvereine heraus, für das Leben in ihren Stadtvierteln, für das tolerante Miteinander unterschiedlicher Kulturen und für die Entwicklung Jugendlicher. Durch und mit dem Medium Sport werde hier ein wertvoller Beitrag geleistet, „die schulischen und beruflichen Chancen Jugendlicher und ganz allgemein den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern“, sagte Trommer.

Das 1901 eröffnete Baerwaldbad in Berlin–Kreuzberg ist das letzte offene der ehemals vier „Volksbädern“, die der damalige Baustadtrat Ludwig Hoffmann in Berlin errichten ließ. Ab 1998 wurde aus Finanzgründen der öffentliche Badebetrieb eingestellt, nur Schulen und Vereine hatten weiter Zugang zum Bad. Im Jahre 2000 wollten die Berliner Bäderbetriebe (BBB) das Bad endgültig schließen. Seit Oktober 2002 übernahm der Verein für Tauchen, Schwimmen und Breitensport Verantwortung und ist seither Träger des Baerwaldbades. Er schloss einen Erbbaurechtsvertrag mit der Kommune und rettete damit das Bad.

Der Frankfurter Stadtteil Gallus ist ein alter Industriebezirk, der sich seit einigen Jahren in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet - von industrieller Produktion hin zur Mischung von internationalen Dienstleistungen und um Neupositionierung kämpfenden Klein– und Mittelbetrieben. Die Geburtsstunde der Interkulturellen Gallusprojekte liegt im Jahr 2005, die Fußballweltmeisterschaft 2006 kam näher. Es entstand die Idee, hier im Gallusviertel mit einer Kinder-WM, die die internationale Bevölkerung und ihre Vereine einschließt, neue Verbindungen und Netzwerke aufzubauen. Aus diesem Projekt sind in den letzten Jahren unter dem Dach des Sportkreises Frankfurt am Main eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten entstanden, mit denen sich der Stadtteil weiter entwickelt hat.

Zum Abgabetermin am 25. Mai 2012 gingen insgesamt 194 Wettbewerbsbeiträge aus 127 Städten und Gemeinden sowie 15 Bundesländern in den Kategorien „Gebäude und Stadtraum“, „Region und Landschaft“, „Gemeinwohl und Zivilgesellschaft“ und „Energie und Infrastruktur“ ein. Von den Wettbewerbsteilnehmern wurden aussagekräftige Unterlagen zur Darstellung ihres Projektes bzw. ihrer Initiative erwartet. Die eingereichten Projekte wurden nach ihrem integrierten Ansatz, ihrem Beitrag für die Entwicklung in Quartier, Stadt und Region und ihren baukulturellen Qualitäten. Nach einer gründlichen Sichtung aller Wettbewerbsbeiträge und ausführlicher Diskussion in den Jurys wurden insgesamt 30 Preise vergeben. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hatte den Preis ausgelobt und als dessen Vertreter zeigte sich Staatssekretär Rainer Bomba beeindruckt von der Resonanz auf den Wettbewerb als wichtiges Indiz für die gewachsene Bedeutung des Themas: „Wir waren überwältigt von der Anzahl der Einreicher.“ Bomba betonte die Rolle des zum zweiten Mal stattfindenden Wettbewerbs als „Schaufenster der Besten“, als Bestandsaufnahme und als Erfahrungsaustausch bei den vielen Projekten auf dem Weg zu einer lebenswerteren Stadt.

„Der DOSB und seine Vereine verfügen über vielfältige Potenziale, um die städtischen Herausforderungen vor Ort zu aktiv gestalten. Bei den beiden ausgezeichneten Projekten zeigt es sich sehr deutlich, dass sich Sportvereine ihrer gewachsenen Verantwortung als Akteure der Zivilgesellschaft und als Mitgestalter von Stadtleben stellen“, so der zuständige Referent für „Sport- und Stadtentwicklung“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Christian Siegel.

Downloadmöglichkeiten

Initiates file downloadListe aller Preisträger

Initiates file downloadInterview mit Staatsekretär Rainer Bomba

Initiates file downloadInterview mit Prof. Dr. Ilse Helbrecht, Professorin für Kultur-und Sozialgeographie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Initiates file downloadProjektbeschreibung "Interkulturelle Gallusprojekte des Sportkreises Frankfurt am Main"

Initiates file downloadInterview mit Helga Roos und Ahmet Söylemez (Gallusprojekt)

Initiates file downloadProjektbeschreibung "Berliner Baerwaldbad "

Initiates file downloadInterview mit Andreas Diezmann (Baerwaldsbad)

Internationale Gartenschau Hamburg 2013 - Parksport

Den Sport weiter denken

Freiraumplanung und Sport im Dialog beim Kombi-Kongress „Sport und Bewegung  …besser draußen!“

Planer und Sportler – zwei Disziplinen, zwei Perspektiven, aber ein gemeinsames Thema: Sport und Bewegung im öffentlichen Raum. Die internationale gartenschau 2013 hat die Akteure aus beiden Bereichen zum Kombi-Kongress „Sport und Bewegung …besser draußen!“ geladen. Vom 23. – 25. August referierten Experten und diskutierten die verschiedenen Fachdisziplinen über Konzepte, Best-Practice-Modelle und Perspektiven.

Die igs 2013 greift mit der Thematik aktuelle Trends des Sportverhaltens der Hamburgerinnen und Hamburger auf: Fast ein Drittel wollen Sport in der Natur, über 10 Prozent wünschen entlang der Straßen Bewegungsraum. Die Beiträge der Tagung GrünMachtGeld, erster Teil des Kombi-Kongresses, stellten verschiedene Beispiele für individuelle Bewegungsanlässe im öffentlichen, urbanen Raum dar. Die Vorträge und Arbeitskreise der Tagung SportMachtGrün näherten sich der Thematik aus der Nutzerperspektive. Wie müssen Räume gestaltet sein, um Bewegung und Sport mit Qualität zu ermöglichen? Was hat Aufforderungscharakter und funktioniert dauerhaft?

Dabei wurden die verschiedenen Herangehensweisen und Perspektiven der Fachdisziplinen deutlich. Ästhetik versus Nutzung? Hier galt es, gegenseitiges Verständnis zu  entwickeln und über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Das Ergebnis des Dialogs aller Beteiligten muss ergeben: Ästhetik plus Nutzung.

Initiates file downloadVortrag "Starke Sportvereine- Starke Kommunen" / Dr. Karin Fehres

Initiates file downloadVortrag "Starker Sport - starke Kommune" / Andreas Klages

Initiates file downloadParkSportBroschüre

Initiates file downloadSchlusserklärung

 

Legacy und Stadtentwicklung als vorrangige Ziele in London 2012

Die Zusammenhänge zwischen Sport und Stadtentwicklung sind zwar vielfältig, werden jedoch nur selten bewusst wahrgenommen. Die DOSB-Presse wird in den nächsten Monaten Beispiele für die Verbindung zwischen Sport- und Stadtentwicklung darstellen. Den Anfang bildet ein Beitrag anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 in London.

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Prozesse der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten

Mit der vorliegenden Akademieschrift (Nr. 53) setzt die Führungs-Akademie ihre Publikationsreihe der Akademieschriften fort. Die Akademieschrift dokumentiert eine Veranstaltung, die im letzten Jahr zum Stand der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten von der Führungs-Akademie durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Sportentwicklungsplanungen aufzuarbeiten und einen Ausblick auf künftige Notwendigkeiten vorzunehmen. Die Ergebnisse, Präsentationen und Berichte der Veranstaltung sind in der Akademieschrift veröffentlicht. Die Akademieschrift, die in Zusammenarbeit mit der ads und dem DOSB entstanden ist, kann hier heruntergeladen werden.

 

Stadtentwicklung und Sport – eine starke Partnerschaft mit Zukunft

Die Städte und Gemeinden (nicht nur) in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Wachsende soziale und kulturelle Heterogenitäten, multiethnische Entwicklungen, sozialräumliche Polarisierungen, zunehmende Gesundheitsprobleme und weitere Faktoren stellen neue Anforderungen an eine ausgewogene Entwicklung der Gemeinden, Städte und Stadtteile. Wissenschaftler sprechen bereits von einer „Krise der Städte“ (Walter Siebel), die zudem durch eine strukturelle Unterfinanzierung kommunaler Haushalte verschärft wird. Neben anderen wichtigen Handlungsfeldern ist auch der Sport ein bedeutsamer Akteur der Stadtentwicklung.

In einem Beitrag aus der Zeitschrift Bürgergesellschaft (12/2009) informiert Andreas Klages über "Stadtentwicklung und Sport - eine starke Partnerschaft mit Zukunft".

Sportstätten und Stadtentwicklung

Die vorliegende Veröffentlichung dokumentiert die Ergebnisse des ExWoSt-Forschungsfeldes "Sportstätten und Stadtentwicklung" und geht der Frage nach, wie die Kommunen den Bereich des Sports stärker als bisher in integrierte Stadtentwicklungspolitik einbinden können. Hintergrund sind die künftigen Anforderungen an Sport- und Bewegungsräume, die sich durch wirtschaftliche und soziale Veränderungen ergeben. Wichtige Faktoren sind hierbei der demographische Wandel und damit einhergehende Veränderungen im Sportverhalten, die Ausweitung von Ganztagsschulen und die begrenzten finanziellen Ressourcen der Kommunen, die eine aktive Gestaltung zunehmender Flächenpotenziale für Sport und Bewegung einschränken.

Im Mittelpunkt des Vorhabens standen folgende Forschungsfragen:

  • Welche Konsequenzen und Maßnahmen, Akteursebenen und Trägerschaften sind für die Umgestaltung bestehender Sporteinrichtungen notwendig, um sportliche Aktivitäten für alle zu ermöglichen?
  • Wie können wohnraumnahe Flächen für Bewegung und Sport aufgewertet werden, um ihre Attraktivität für die Bewohner vor Ort zu erhöhen?
  • Wie kann die Integrationsarbeit von Sportvereinen und anderen Akteuren in sozial benachteiligten Quartieren erleichtert werden?
  • Welche besonderen baulichen oder sonstigen Anforderungen müssen an die Nutzbarkeit von Sporteinrichtungen gestellt werden?
  • Welche Rolle spielen in diesem Prozess die lokalen Sportvereine?

Ausgehend von einer Beschreibung der einzelnen Modellvorhaben werden in dem Heft übertragbare Strategien und Instrumente aufgezeigt und zentrale Politikempfehlungen für die künftige Förderung des Sports thematisiert.

Download Werkstatt Praxis - Heft 73: Sportstätten und Stadtentwicklung

Memorandum zur kommunalen Sportentwicklungsplanung

Der sportwissenschaftliche Beratungsbedarf von Städten und Kommunen ist in den letzten Jahren angestiegen. Um eine Grundlage sowohl für das Verständnis innerhalb der Sportwissenschaft als auch zwischen Sportwissenschaft und Politik zu schaffen, hat der ad-hoc-Ausschuss "Sportentwicklungsplanung" der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) eine Orientierungshilfe formuliert und 2010 veröffentlicht.
Memorandum zur kommunalen Sportentwicklungsplanung (dvs)

Der Turnverein 1861 Rottenburg und die Weltausstellung Expo 2010 in Schanghai

Der Deutsche Pavillon bei der Weltausstellung Expo 2010 in Schanghai präsentierte mit „balancity“ eine Stadt im Gleichgewicht mit Ideen und Lösungen „made in Germany“, die diese Entwicklung positiv beeinflussen können. Der Vereinssport gehörte als festes und wichtiges Element der Stadtentwicklung dazu. Er ist international vorzeigbarer Bestandteil des deutschen Expo-Beitrags geworden. Wer den Deutschen Pavillon betrat, sah sich direkt dem Thema „vereinseigene Sportstätte“ gegenüber. Eine Luftaufnahme vom Sportpark Rottenburg zeigte beispielhaft, dass viele Vereine auf Eigeninitiative und neue, zeitgemäße Angebote setzen und damit stellvertretend für eine moderne Stadt- und Sportentwicklung in Deutschland stehen. So hat der Turnverein 1861 Rottenburg den Menschen seiner Stadt eine moderne Sportstätte geschaffen, wo ergänzend zum traditionellen Vereinssport wie Turnen, Leichtathletik oder Volleyball nun auch aktuelle Trendsportarten und eine Bewegungslandschaft für Kinder ihren Platz finden.

Sportentwicklungsplanung in Deutschland

Eine bedarfsgerechte Sportentwicklung vor Ort ist durch umfangreiche Wechselbeziehungen zwischen Sporträumen, Sportinhalten und Sportorganisationen gekennzeichnet. Daraus ergeben sich vielfältige Anforderungen an Planungsprozesse (die die herkömmlichen richtwertorientierten Planungen alleine nicht mehr leisten können) sowie ein hoher Informations- und Beratungsbedarf. Der DOSB hat daher eine Online-Informationsreihe „Sportentwicklungsplanung in Deutschland“ aufgelegt: Arbeitspapiere zu unterschiedlichen Aspekten arbeiten den Themenkomplex auf und unterstützen Sportorganisationen, Kommunen und Wissenschaftliche Einrichtungen, die sich thematisch oder praktisch mit dem Thema beschäftigen.

 

Arbeitspapier Nr. 1: „Sportentwicklungsplanungen auf Kreisebene – Fallbeispiel Groß-Gerau“

Klaus Astheimer, Sportbeauftragter des Kreises Groß-Gerau, berichtet engagiert von erfolgreichen Sportentwicklungsplanungen auf Kreisebene in Südhessen. Der Kreis Groß-Gerau, südwestlich von Frankfurt am Main gelegen, umfasst insgesamt 14 Städte und Gemeinden unterschiedlicher Größe, viele Kommunen des Kreises haben zudem einzelne Stadt- bzw. Ortsteile. „Sportentwicklungsplanungen auf Kreisebene – Fallbeispiel Groß-Gerau“ motiviert für weitere Prozesse dieser Art und ist damit ein idealer Auftakt der Informationsreihe.

 

 
 

Sport für Alle Partner

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