Finanzielle Trainer-Ausstattung soll verbessert werden
Im Rahmen der Ende November gestarteten Trainer-Offensive will der Deutsche Sportbund (DSB) auch die finanzielle Vergütung der deutschen Bundestrainerinnen und Bundestrainer zum Thema machen.
Die Ausstattung wird im weiten Teil durch den Geldgeber, das Bundesinnenministerium, geregelt. Diese Höchstgrenzen sind aber seit langer Zeit eingefroren. „Die Beträge wurden in den letzten sechs Jahren nicht mehr angehoben. Deshalb ist unser Wunsch nach einer Anpassung sehr dringlich“, sagte der DSB-Geschäftsführer Leistungssport, Jörg Ziegler. Das Bundesinnenministerium schreibt Höchstsummen sowohl für Cheftrainer, aber auch für Stützpunktrainer vor. Je nach finanzieller Situation können die Verbände diese Beträge mit Hilfe von Sponsoren noch aufstocken. Dieser Wunsch nach Veränderung ist gegenüber dem Ministerium auch schriftlich formuliert worden. „Die Trainerstrukturen sind bei vielen Verbänden am unteren Level. Wollen wir Verbesserungen erreichen, muss hier etwas passieren“, sagt Jörg Ziegler. Diese Summen reichen bei den meisten Verbänden nicht aus, um die Trainer angemessen zu bezahlen, da sie die Zukunfts-Absicherung mit einkalkulieren müssen. Mischfinanzierungen gibt es auch zwischen Verbänden, Olympia-Stützpunkten, Kommunen, Ländern und Vereinen. Grundlegende Voraussetzung zur Freigabe der vom BMI genehmigten Mittel ist für jeden Verband die Erarbeitung eines Leistungssport-Personalkonzeptes, das für vier Jahre oder den Zeitraum einer Olympiade Gültigkeit hat. Es muss alle Trainer beinhalten, die für die Bundesebene zuständig sind, angefangen vom Cheftrainer bis hin zum Nachwuchs- oder Honorartrainer.















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