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Preis Pro Ehrenamt an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

13.12.2014

Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, ist am Freitagabend (12. Dezember 2014) mit dem Preis Pro Ehrenamt des DOSB ausgezeichnet worden.

Ministerpräsidentin und Preisträgerin Pro Ehrenamt Hannelore Kraft mit LSB-Präsident Walter Schneeloch (R.) und DOSB-Präsident Alfons Hörmann (l.). Foto: LSB NRW

Der Preis wurde der Ministerpräsidentin bereits vor knapp einem Jahr bei der Mitgliederversammlung des DOSB in Wiesbaden zugesprochen. Gestern konnte sie ihn bei der Verleihung der FELIX-Awards bei der von Landessportbund NRW und dem Land NRW gemeinsam veranstalteten NRW-Sportlerwahl 2014 in Dortmund persönlich entgegennehmen.

„Was wäre unsere Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement?“ fragte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in seiner Laudatio und gab gleich die Antwort, indem er den Bundespräsidenten Joachim Gauck zitierte. Der habe es auf den Punkt gebracht: „Was engagierte Bürgerinnen und Bürger freiwillig einbringen, ist kein nettes Plus – es ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bürgerkultur. Was Menschen im und für den Sport tun, hat nicht nur für den Sport Bedeutung – sondern eben für die gesamte Gesellschaft, für uns alle.“

Das Ehrenamt im Sport benötige nicht nur regelmäßig Anerkennung und Wertschätzung, sondern auch verlässliche Rahmenbedingungen und robuste politische Unterstützung, sagte Alfons Hörmann. „Da trifft es sich gut, dass für die Ministerpräsidentin des Landes NRW nach eigener Aussage ein Leben ohne Sport undenkbar ist. Hannelore Kraft ist nicht nur in NRW, sondern auch in einem Sportverein groß geworden – eine geradezu ideale Kombination. Diese persönliche Verbundenheit mag mit dazu beigetragen haben, dass durch Ihren Einsatz im Jahr 2013 ein Pakt für den Sport zwischen der Landesregierung und dem Landessportbund NRW geschlossen werden konnte, der dem LSB NRW und seinen Mitgliedsorganisationen eine angemessene finanzielle Planungssicherheit bis einschließlich 2017 bietet.“

In der Geschichte des Landessportbundes sei dies ein bislang einmaliger Erfolg und Vorbild für vergleichbare Vereinbarungen auf regionaler Ebene bzw. in anderen Bundesländern, lobte Hörmann. „Während frühere Bemühungen um einen solchen Pakt regelmäßig am mangelnden Interesse der Landesregierung, an der Uneinigkeit der Regierungsfraktionen oder an grundsätzlichen Vorbehalten scheiterten, hat Frau Kraft den gemeinwohlorientierten Sport und seine Beiträge für ein lebenswertes Nordrhein-Westfalen zur Chefsache gemacht.“

Der Pakt gibt den vielen ehrenamtlichen Funktionsträgerinnen und -trägern in den Landesfachverbänden und in den Stadt- und Kreissportbünden in NRW Planungssicherheit. „Diese Sicherheit brauchen sie, wenn sie optimale Unterstützungsleistungen für die rund 19.500 Sportvereine in NRW bieten wollen“, sagte Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und DOSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung.

Der Pakt für den Sport sei zudem eine überfällige Anerkennung und politische Wertschätzung des Sports und ermögliche es den Ehrenamtlichen an Rhein und Ruhr, sich auf ihre eigentliche  Arbeit zu konzentrieren, betonte Schneeloch. „Dies ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung unserer vier Programme `NRW bewegt seine KINDER!´, `Bewegt GESUND bleiben in NRW!´, `Bewegt ÄLTER werden in NRW!´ und `SPITZENSPORT fördern in NRW!´, die die Sportvereinsentwicklung in NRW bis zum Jahr 2020 wesentlich bestimmen werden.“

Mit ihrem persönlichen Einsatz für den Pakt für den Sport habe die Sportabzeichen-Trägerin Hannelore Kraft wesentlich zur Unterstützung und Stärkung des Ehrenamts im Sport beigetragen und zugleich ein modernes Förder- und Unterstützungsinstrument für den organisierten Sport begründet, sagte Schneeloch.

Das Engagement der Ehrenamtlichen verlange und verdiene Unterstützung, sagten Hörmann und Schneeloch unisono. „Auch Unternehmen und Organisationen können und sollten einen Beitrag leisten.“

Dafür wirbt der DOSB mit dem Preis Pro Ehrenamt. Seit 2000 wird er jährlich an Persönlichkeiten und Institutionen, zum Beispiel aus Politik, Wirtschaft und Medien vergeben, die sich vorbildlich für das Ehrenamt im Sport einsetzen und günstige Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen. 2013 wurde er an Hannelore Kraft und Peter Terwiesch, den ABB-Vorstandsvorsitzenden, vergeben. Terwiesch hatte den Preis auf der DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember 2013 in Wiesbaden entgegen genommen, Hannelore Kraft war bei dieser Gelegenheit nicht anwesend, weshalb die Preisverleihung nun in Dortmund stattfand.

Opens external link in new windowBisherige Preisträger

(Quelle: DOSB)

 
 

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