Neues DOSB-Präsidium für vier Jahre gewählt

06.12.2014

Die 10. DOSB-Mitgliederversammlung in Dresden hat ein neues Präsidium mit Alfons Hörmann an der Spitze für die nächsten vier Jahre gewählt.

Das neue Team im DOSB-Präsidium will die Herausforderungen der Zukunft meistern (v.li.): Walter Schneeloch, Gudrun Doll-Tepper, Ingo Weiss, Alfons Hörmann, Christian Schreiber, Petra Tzschoppe, Ole Bischof, Stephan Abel; (es fehlen Claudia Bokel und Thomas Bach) Foto: Ronald Bonss

Nach einem eindrucksvoll aktiven ersten Jahr als Übergangspräsident und Nachfolger des heutigen IOC-Präsidenten Thomas Bach haben die über 400 Delegierten Alfons Hörmann einstimmig und begleitet von langem Applaus zum Präsidenten des DOSB gewählt.

Nachfolger für die ausgeschiedene Vizepräsidentin Christa Thiel aus Mainz ist der Judo-Olympiasieger und Wahl-Hamburger Ole Bischof. Thiel möchte sich auf die Aufgaben als Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes konzentrieren. Auch der seit der Fusion im Jahr 2006 amtierende Vizepräsident für Finanzen Hans-Peter Krämer trat nicht wieder an. Das hatte der Gummersbacher bereits auf der Mitgliederversammlung vor einem Jahr in Wiesbaden angekündigt. Sein Nachfolger ist der Präsident des Deutschen Hockey-Bundes Stephan Abel. Die langjährige Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung Ilse Ridder-Melchers kündigte ebenfalls vor einem Jahr an, in Dresden nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zu kandidieren. Ihr Amt übernimmt die Sportsoziologin Petra Tzschoppe aus Leipzig, die von der Frauenvollversammlung vorgeschlagen wurde. Christian Schreiber, Ruderweltmeister aus Halle, ist Nachfolger von Christian Breuer als Vorsitzender der Athletenkommission. Alle sind mit einstimmigem Ergebnis von der Mitgliederversammlung gewählt worden. Für die Wahl des Präsidiums ist die Altersgrenze von 70 Jahren wieder abgeschafft worden.

Überzeugend einstimmig bestätigt in ihrem Amt wurden Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung, die Berliner Professorin Gudrun Doll-Tepper als Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung sowie Ingo Weiss als Vorsitzender der Deutschen Sportjugend. Nicht zur Wahl stand der ehemalige DOSB-Generaldirektor und neue Vorstandsvorsitzende Michael Vesper, der nach der neuen Satzung nicht mehr dem Präsidium angehören darf.

Mit der neuen Struktur hat die Trennung zwischen Haupt- und Ehrenamt stärkere Kontur bekommen. Der fünfköpfige hauptamtliche Vorstand unter Michael Vesper - im Anschluss an die Mitgliederversammlung vom Präsidium berufen - ist für das operative Geschäft zuständig, dem ehrenamtlichen Präsidium obliegt die Aufsicht des Vorstands und die künftige strategische Richtung des DOSB.

Opens external link in new windowDie Beschlüsse der DOSB-Mitgliederversammlung 2014 gibt es hier >>>

(Quelle: DOSB)


 
 

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