Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

21.05.2013

Die Lokalen Allianzen sind eine flankierende Maßnahme zur bundesweiten „Allianz für Demenz“. Anfang April 2013 wurde die zweite Förderwelle für 150 weitere Standorte gestartet.

Das Bundesfamilienministerium fördert den Aufbau von Hilfenetzwerken. Foto: picture-alliance

Die wachsende Zahl an Demenz erkrankter Menschen stellt unserer Gesellschaft vor große Herausforderungen.

Das Bundesfamilienministerium fördert deshalb mit dem Programm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz bis Ende 2016 in ganz Deutschland den Aufbau von 500 Hilfenetzwerken. Die Lokalen Allianzen sind eine flankierende Maßnahme zur bundesweiten „Allianz für Demenz“, die im September 2012 gestartet ist. Die ersten Zuwendungen zum Aufbau Lokaler Allianzen für Menschen mit Demenz wurden als Pilotprojekte im Herbst 2012 an Mehrgenerationenhäuser vergeben. 

Anfang April 2013 wurde die zweite Förderwelle für 150 weitere Standorte gestartet. Die Frist zur Bewerbung ist aktuell über den 30.4.13 hinaus bis zum 31. Mai 2013 verlängert worden. Kommunen, Organisationen und Träger unterschiedlichster Art sind aufgerufen, Ideen zum Aufbau lokaler Netzwerke für Menschen mit Demenz zu entwickeln und sich damit an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Mit dem Programm soll der Alltag von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden. In vielen Kommunen gibt es bereits gute Beratungs- und Hilfekonzepte. Zahlreiche Aktivitäten und Akteure rund um das Thema Demenz, wie z.B.  Beratungseinrichtungen in den Rathäusern, Pflegestützpunkte, Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenbüros setzen ihr know-how bereits ein. Die lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz sollen das vorhandene Potential von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Gewerbe, Bildungseinrichtungen, Politik und Kommunalverwaltung bündeln und vernetzen.

Gefördert werden können Maßnahmen zum Aufbau lokaler Allianzen für Menschen mit Demenz, das heißt lokaler Zusammenschlüsse verschiedener gesellschaftlicher Akteure, die konkrete Vereinbarungen zur Verbesserung der Einbeziehung, Hilfe und Unterstützung Demenzerkrankter und ihrer Angehörigen treffen und ihre Vorstellungen in die Praxis umsetzen. Jeder ausgewählte Standort kann eine Gesamtförderung von 10.000 € für die Dauer von zwei Jahren erhalten. Das Programm startet für diese zweite Welle am 1. September 2013.

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 
 

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